{"id":1565,"date":"2011-06-21T21:59:10","date_gmt":"2011-06-21T20:59:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jens-oerter.de\/new_vis\/jo\/?p=1565"},"modified":"2013-07-07T17:27:17","modified_gmt":"2013-07-07T16:27:17","slug":"2011-06-schottland-scotland-alba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jens-oerter.de\/new_vis\/jo\/2011-06-schottland-scotland-alba\/","title":{"rendered":"2011.06 Schottland &#8211; Scotland &#8211; Alba"},"content":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck aus dem Land der Berge, Burgen, Seen und des Whiskys!<\/p>\n<p>Zwei erlebnis- und ereignisreiche Wochen liegen hinter uns und um es mit einem Wort zu beschreiben: <strong>Grandios<\/strong>! Landschaftliche Highlights reihen sich zahllos aneinander, geschichtstr\u00e4chtige St\u00e4tten und artenreiche Flora&amp;Fauna, was kann mehr erwarten?<\/p>\n<p><strong>Edinburgh, Rosslin, Stirling, Ben Aan, Loch Lomond, Isle of Mull, Fort Williman, Isle of Skye, Inverness, Speyside<\/strong> usw.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p><strong>01.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Jahr geht es also nach Schottland; das Land von Nessie, Braveheart und Hogwarts, Haggis, den Highlands und nat\u00fcrlich dem Whisky! Aber wie alle Urlaube beginnt auch dieser mit der Anreise:<br \/>\nAufstehen, abreisebereit machen, losfahren! Etwas knapp sind wir am Flughafen Hahn und gehen daher quasi grade wegs vom Kofferaufgeben in die Security und ins Flugzeug (Priority &#8211; man g\u00f6nnt sich ja sonst nix). Der Flug ist ereignislos und so landen wir p\u00fcnktlich in der Landeshauptstadt: Edinburgh<br \/>\nDort erwartet uns eine typisch britische Disziplin, Queuing, f\u00fcr die Einreise &#8211; alles\u00a0 ganz l\u00e4ssig. Nicht ganz so aufger\u00e4umt ist die Schlange beim Mietwagen, aber mit etwas Geduld geht ja alles und schlie\u00dflich \u00fcbernehmen wir unsere diesj\u00e4hrige Karosse: Vauxhall Meriva, der hat ordentlich Platz, klappert und knarzt aber an allen Ecken.Als wir uns dann in Richtung Portobello aufmachen bietet das Wetter fast alles: \u00a0Wind, Sonne, etwas Spr\u00fchregen. Unterwegs noch kurz Andocken bei einem Supermarkt und wieder einmal zeigt sich, dass es einfach keine gute Idee ist mit hungrigem Magen einkaufen zu gehen.<\/p>\n<p>Und so wandern reichlich K\u00f6stlichkeiten, wie z.B. ein waffenscheinpflichtiger Choclate Fudge Cake, in den Wagen.\u00a0 Da das Straven Guest House grade verwaist ist, machen wir mit unserem Einkauf am Strand ein kleines Picknick. Der Ozean ist ja nur einen Steinwurf weit vom B&amp;B entfernt &#8211; toll!! Wir drehen noch eine kleine Runde durch Portobello und als wir dann wieder beim B&amp;B ankommen, kommt auch Mac vom einkaufen zur\u00fcck. Herzlich begr\u00fc\u00dft werden wir hineingebeten und bekommen unsere Zimmer und eine Reihe n\u00fctzlicher Tipps. Das B&amp;B ist sehr sch\u00f6n, topp gepflegt, das Zimmer hell und das Bad sch\u00f6n gro\u00df. Einmal kurz durchschnaufen, dann geht es mit dem Bus ab in die City. Unterwegs gibt noch eine Kundenbefragung, woher, wohin, tja wenn wir das schon w\u00fcssten. Am Scotts Monument an der Princess Street steigen wir aus und machen eine erste kleine Entdeckungstour \u00fcber die Royal Mile. Klasse hier!!! Dicht gedr\u00e4ngt stehen hier die historischen Geb\u00e4ude und \u00fcberall gibt es kleine Gassen und Winkel. Und \u00fcber allem thront das m\u00e4chtige Castle. Der obligatorischen Piper f\u00fcr die Touris steht neben dem Hyme Denkmal und gibt sein bestes. Wir lassen den langen Tag am Grassmarket im Fiddlers Arms ausklingen, mit einem Happen Essen, einem Guinness und einem Scottish Fiddler. Morgen wird ernst gemacht und u.a. das Castle besichtig! Fazit: Ich steh jetzt schon total auf Edinburgh!<\/p>\n<p><strong>02.06.2011<\/strong><\/p>\n<p>Das Wetter sieht schon mal gut aus und das Fr\u00fchst\u00fcck erst!! So gest\u00e4rkt machen wir uns auf in die Stadt. Im Doppeldecker Lothian Bus ergattern wir oben in der ersten Reihe quasi die Logenpl\u00e4tzen und erreichen so l\u00e4ssig das Scotts Monument. Die Stadt ist bereits trubelig und wir entscheiden uns, mit dem Besuch des Edinburgh Castle unsere Tour zu starten.<\/p>\n<p><strong>weiterlesen ? Dann bitte unten dr\u00fccken -:))<\/strong><br \/>\n<!--more-->Durch den Park geht es am Museum vorbei hoch zum Castle und da gibt es wieder reichlich Queuing, weil nat\u00fcrlich noch mehr Leute auf diese Idee gekommen sind. W\u00e4hrend wir da so rum stehen wird es beharrlich sonniger und w\u00e4rmer. Das Castle selbst ist ein wirklich beeindruckender Zeitzeuge. Um kurz vor zw\u00f6lf gibt es dann einen kleines Changing the Guards und High Noon 21 Salutsch\u00fcsse zum Kr\u00f6nungstag der Queen und eine kleine Musikparade. Vom Castle aus wandern wir danach die Royal Mile hinab zur St. Giles Cathedral. Die Royal Mile ist einfach klasse, bunt, lebhaft, Tartan Gesch\u00e4fte, Souvenirl\u00e4den und nat\u00fcrlich Whisky! An vielen Stellen gehen sog. Close ab, schmal Durchg\u00e4nge zwischen den Geb\u00e4uden, meist mit langen Treppen. Ich entdecke einen Fudge Laden, den ich nat\u00fcrlich sofort besuchen muss \ud83d\ude42 Ganz bescheiden nehme ich aber nur eine Scheibe der hochkalorischen K\u00f6stlichkeit. Die Bedienung ist goldig `We are here to make you smile!&#8216; recht hat sie &#8211; Yammie!! Am hochmodernen, architektonisch sehr spannenden House of Parliament vorbei kommen wir unten am Palace of Holyroodhouse \u00a0an. Wir finden den Sitz der Queen geschlossen und mit gehisster Fahne d.h. jemand aus dem K\u00f6nigshaus ist vor Ort. Im Shop ist die Reden von The Duke and Duchess of Rothesay d.h. Prinz Charles und Camilla, die wohl am Tag vorher in Edinburgh waren.<\/p>\n<p>Von hier aus hat mal einen guten Blick auf St. Arthurs Seat, einem der vulkanischen H\u00fcgel Edinburghs. Wir begn\u00fcgen uns aber mit einem kleineren H\u00fcgel und steigen auf den Calton Hill. Bei strahlendem Sonnenschein erklimmen wir (170 Stufen!) das Nelson Monument und unter uns breitet sich Stadt aus. Einfach klasse! Die Princess Street entlang, eine kleine Stippvisite im Jenners und wir erreichen die sog. New Town. Die Einkaufstrassen laden zum shoppen ein, h\u00e4tte ich blo\u00df mal im Lotto gewonnen \ud83d\ude09 Wir nehmen erst mal eine Erfrischung im `The black Cat&#8216;, weil es mittlerweile schlicht hei\u00df ist! Dann schlendern wir noch weiter durch die G\u00e4sschen und ich \u00fcbe mich in Zur\u00fcckhaltung, weil wozu sollte ich diese voll grandiosen Pumps (120GBP seufz) tragen? Wir schlagen den Weg unten ums Castle herum zum Grassmarket ein und kehren dann hungrig ins `White Heart Inn&#8216; ein, das es hier schon seit 1496 gibt und mit einer Whisky-Karten mit 80 (!!) Whiskys lockt. Jens traut sich an den Haggis, ich bleibe lieber bei einem Burger &#8211; das Essen schmeckt gut, ist reichlich und wir wissen ja, dass wir nicht in einem Gourmettempel sind. Mehrere Guinness und Whiskys sp\u00e4ter schlendern wir nochmal \u00fcber die Royal Mile und ich nehme wirklich wehm\u00fctig Abschied von dieser Stadt. Mein Entschluss steht l\u00e4ngst fest, hier muss ich ganz klar eine St\u00e4dtetour hin machen, um die Stadt besser kennen zu lernen! Wieder in Portobello nutzen wir diesen lauen Sommerabend und gehen noch ins Dalriada. Das hei\u00dft genaugenommen holen wir im Pub unsere Getr\u00e4nke und setzen uns damit an den Strand. Ein phantastischer Sonnenuntergang beendet diesen wunderbaren, geschichtstr\u00e4chtigen, spannenden Tag in Edinburgh! Wir kommen wieder!!<\/p>\n<p><strong>03.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Nach einem weiteren tollen Fr\u00fchst\u00fcck (belgische Waffel mit Honig und Fr\u00fcchten) lassen wir Edinburgh endg\u00fcltig hinter uns (schnief) und besuchen als erstes die Rosslyn Chapel. Ok, diese ist in Wirklichkeit viel kleiner als im Film und wird auch grade restauriert, ist aber wirklich ein gotisches Kleinod mit ihren ganzen Steinmetzarbeiten. Wir kommen in den Genuss einer F\u00fchrung bzw. Erkl\u00e4rung und erfahren sehr viel Spannendes \u00fcber die bewegte Geschichte. Als katholische Kirche von Sinclaire ab 1446 gebaut, steht sie nach der Reformation gut 200 Jahre leer. \u00dcberlebt das W\u00fcten des Oliver Cromwell, der hier lagert und die Pferde unterstellen l\u00e4sst, w\u00e4hrend er das Rosslin Castle zerst\u00f6rt, aber auf seinen ausdr\u00fccklichen Befehl bleibt die Kirche verschont. Einer der vielen\u00a0 Gr\u00fcnde warum sich um die kleine Kirche so viele Legenden ranken.<\/p>\n<p>Ein anderer sicherlich die Tatsache, dass unter der Kirche Katakomben sind, die genauso tief sind, wie die Kirche hoch. Da die Kirche sich aber noch immer in Privatbesitz der Familie Sinclaire befindet, darf niemand hinein, um die Ruhe der Toten nicht zu st\u00f6ren. Was oder wer liegt also dort begraben? Der Heilige Gral? Die Bundeslade? Der Grundstein des Tempels aus Jerusalem? Oder gar Elvis?<\/p>\n<p>Sehr spannend!<\/p>\n<p>Im hinteren Teil der Kirche befinden sich recht uns links je eine reich verzierte S\u00e4ule. Die rechte vom Meister Mason selbst geschaffen. F\u00fcr die zweite gab es zun\u00e4chst nur ein Holzmodell und da sich Meister Mason dem Spiralmuster noch nicht gewachsten f\u00fchlte, ging er f\u00fcr weitere Studien nach Rom. Vier Jahre lernt er dort, doch als er wieder zuhause ankommt, findet er die S\u00e4ule perfekt vollendet. Die Tatsache das dies sein Lehrling erschaffen hat, offensichtlich ein Naturtalent, erbost ihn der Art, das er diesen mit seinem Steinmetzhammer erschl\u00e4gt. Er verblutet vor dem Altar! Der Meister flieht, wird aber gestellt und f\u00fcr seine Tat hingerichtet. So sterben zwei Menschen f\u00fcr diese beiden Steins\u00e4ulen. Man verewigte ihre Gesichter in der Kirche und das des Meisters mit Blick auf die S\u00e4ule des Lehrlings, zur ewigen Strafe!<\/p>\n<p>Zahllose Geschichten mehr gibt es zur Rosslyn Chapel, eine spannender als die andere &#8211; ein magischer Ort!<\/p>\n<p>Einige der Zierelemente in den B\u00f6gen z.B. haben lange Zeit R\u00e4tsel aufgegeben weil man nicht recht wusste, was sie darstellen sollen. Mittlerweile geht eine Idee dahin, dass es sich dabei um Noten handelt und wenn man die Melodie entschl\u00fcsselt und diese zur rechten Zeit mit den richtigen Instrumenten in der Kirche spielt, dann werden sich alle Geheimnisse l\u00fcften. Ein erster Versuch blieb erfolglos, es war vielleicht nicht die richtige Zeit \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Danach geht es weiter nach Stirling und wir besuchen auch hier das Castle. Auch hier die geballte Geschichte! Vom Castle Hill aus hat man einen guten Blick auf das Wallace Monument und die Stirling Bridge. Hier war also William Wallace am 12. September 1297 siegreich gegen die Engl\u00e4nder. \u00a0Die alte kleine Holzbr\u00fccke wurde um 1500 durch eine Steinbr\u00fccke ersetzt. Auf dem ehemalige Schlachtfeld stehen nun H\u00e4user. Beeindruckend auch die Gro\u00dfe Halle; da w\u00e4re ich gerne mal bei einem der Bankette dabei gewesen. Begeistert hat mich auch das \u201eWandteppich-Projekt\u201c. Sieben gro\u00dfe Wandteppiche werden hier in Handarbeit nachgearbeitet, mit den Techniken, die im 14. und 15. \u00a0Jhdt. \u00fcblich waren. Die Originale des Stirling Castle stammen aus dem 15. Jhdt. und h\u00e4ngen im Metropolitan Museum of New York im Cloisters Museum.\u00a0 Seit 2001 wird daran gearbeitet, vier sind bereits fertiggestellt. Die verbleibenden drei sollen bis 2013 fertiggestellt sein. Es wird zwar nicht mehr wir bei den Originalen mit Seide gearbeitet ( wer soll das bezahlen?) sondern mit einer speziell verarbeiteten Baumwolle. Aber das Ergebnis ist absolut beeindruckend! Nach einem kleinen Imbiss im Unicorn Cafe machen wir uns wieder auf den Weg. Auf dem Weg zu den Seen huschen wir noch kurz am Doune Castle vorbeit, bekannt aus der Ritter der Kokosnuss \ud83d\ude42 Ob des perfekten Wetter entscheiden wir uns f\u00fcr einen Spaziergang auf den Ben Aan und erleben von dort oben eine spektakul\u00e4re Aussicht auf den Loch Katrine und den Loch Anchray. Einfach nur sch\u00f6n! Sp\u00e4t und etwas gepl\u00e4ttet kommen wir erst nach 19:00 im Glebe Country Hose in Tarbet an. Bernadette begr\u00fc\u00dft uns freundlich und das Zimmer ist einfach klasse! Den Abend beenden wir im Ballyhennan Restaurant in einer ehemaligen Kirche mit einem leckeren Essen (mit Stilton und Aprikosen gef\u00fcllte H\u00e4hnchenbrust!! Vielleicht nicht sehr schottisch aber superlecker!)<\/p>\n<p><strong>04.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Heute scheint das Wetter deutlich bedeckt zu sein aber noch trocken. Schauen wir was wir heute erleben! In der Hoffnung das sich die Nebel\/Wolkendecken Mittags aufl\u00f6st entscheiden wir uns zur Besteigung des Ben Arthur auch The Cobbler genannt. Die Landschaft ist traumsch\u00f6n und der Weg im unteren Bereich kaum zu verfehlen. Zu verfehlen sind wir auch nicht f\u00fcr die schottischen Midges, fiese schottische M\u00fccken, die sofort zur Attacke blasen, wenn man eine Sekunde still steht. Leider r\u00fchrt sich der Nebel so gar nicht vom Fleck und wir haben eine h\u00fcbsch abendteuerliche Kraxelei\u00a0 mit null Sicht und das bleibt leider auch am Gipfel so. Trotzdem machen wir ein kleines P\u00e4uschen zwischen den Felsen und stellen uns vor, wie wohl die Aussicht w\u00e4re w\u00fcrde man mehr sehen als eine wei\u00dfe wabernde Wand. Wieder unten angelangt cruisen wir noch etwas durch die Gegend und shoppen eine Runde im Co-Op von Helensburgh. Da Essen gehen hier auf die Dauer deutlich ins Geld geht, machen wir lieber ein Picknick an den bonnie banks of Loch Lomond. Dabei f\u00fcttern wir sowohl die M\u00f6wen als auch die M\u00fccken!<\/p>\n<p><strong>05.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Heute verlassen wir die Seen in Richtung Oban, um mit der F\u00e4hre nach Mull \u00fcberzusetzen.\u00a0 Unterwegs halten wir immer wieder an, da die lockere Bew\u00f6lkung immer wieder die Sonne durchblitzen l\u00e4sst und es hier wundersch\u00f6n ist. Wir fahren \u00fcber Inveraray, einem wirklich netten kleinen St\u00e4dtchen am Loch Fyne. Der n\u00e4chste Stopp ist am Kilchurn Castle, welches malerisch auf einer Halbinsel im Loch Awe trohnt. Bevor wir Oban erreichen, machen wir noch einen Abstecher zum Inverawe Smokehouse. Hier werden heimische Lachse und Forellen speziell ger\u00e4uchert und schmecken einfach klasse, wovon wir uns im kleinen Cafe \u00fcberzeugen. Und wo wir schon mal da sind, nehmen wir uns auch ein bisschen Proviant mit. Schlie\u00dflich kommen wir in Oban an, einer quirligen kleinen Stadt. Die Zeit reicht nicht um eine gro\u00dfe Besichtigung zu machen, so drehen wir halt nur eine kleine Runde. Die F\u00e4hr\u00fcberfahrt ist unkompliziert und in 45min erledigt, so dass ich mit nur einer halben Tablette gegen Seekrankheit auskomme. Erledigt hat sich allerdings auch das trockene Wetter, denn nun sch\u00fcttet es wie aus Eimern und so bleibt es auch bis in die Nacht. Einen\u00a0 kurzen Blick werfen wir l\u00e4ngst die bunten H\u00e4userreihen von Tobermory und decken uns im Laden noch etwas ein. Das Sun Art View liegt etwas versteckt und ist auch nicht ganz so luxuri\u00f6s wie unser letztes B&amp;B aber Mike ist recht nett und entschuldigt sich als erstes f\u00fcrs Wetter. Wir g\u00f6nnen uns ein kleines Abendessen auf dem Zimmer mit leckerem R\u00e4ucherlachs! Da es aber immer weiter sch\u00fcttet bleiben wir da auch und ruhen uns etwas aus. Vielleicht ist es ja morgen schon wieder trocken.<\/p>\n<p><strong>06.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Montag &#8211; I. Hochzeitstag &#8211; das Geprassel drau\u00dfen hat aufgeh\u00f6rt wobei es nicht wirklich freundlich aussieht, das Wetter&#8230;&#8230; Da das Wetter nicht sehr stabil wirkt entscheiden wir uns gegen Iona und cruisen erstmal in den Norden der Insel zum Glengorm Castle und den nahe gelegenen Standing Stones of Glengorm. Wir bummeln etwas \u00fcber die H\u00fcgel und entdecken einige Hochlandrinder mit ihren K\u00e4lbern &#8211; allerliebst! Wir bleiben aber lieber auf Sicherheitsabstand. Nach einem kleinen Abstecher zur K\u00e4serei von Mull (ja, doch, ich gebe es zu, da habe ich auch was gekauft!) \u00a0geht es weiter durch atemberaubende Landschaft. Am Collecting Point der Eagle Watch haben wir unsere erste Begegnung mit einem Hirsch, der nahe vor uns die Stra\u00dfe quert. An der Calgary Bay machen wir \u00a0ein windiges kleines Picknick. Mit vielen kleinen Zwischenstopps erreichen wir schlie\u00dflich die Eas Fors Waterfalls, eine Reihe von Kaskaden, die sich schlie\u00dflich mit einem Wasserfall ins Meer st\u00fcrzen. Supersch\u00f6n und dramatisch dramatisch!! Bei der Salen Bay nehmen wir in einem superkleinen Caf\u00e9\u201a einen Kaffee und fahren dann raus zum Grass Point. Einen Adler sehen wir leider nicht aber daf\u00fcr k\u00f6nnen wir einer sehr grossen Eule beim jagen zuschauen, vielleicht ist es sogar ein Uhu! Wieder in Tobermory wollen wir was essen gehen, landen aber in einem Pub, ich glaube er hie\u00df Macgochans, wo alles fast ausverkauft ist und die Bedienung ist auch ziemlich unfreundlich. Eigentlich h\u00e4tte wir sofort wieder gehen sollen. Naja das Essen ist dann genie\u00dfbar aber nach dem letzten Bissen suchen wir uns was anderes. Im Pub Mishnish ist dann richtig nett und wir haben noch einen lustigen Abend!<\/p>\n<p><strong>07.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Wetter eher bescheiden&#8230;.. In einer eher trockenen Phase laufe wir Richtung Carsaig Arches. Allerdings ist der Weg bis wir endlich \u00fcberhaupt an den Klippen sind ein einziger Sumpf. Das ist zwar sch\u00f6n f\u00fcr die vielen Orchideen, die hier bl\u00fchen, aber eher nicht so f\u00fcr uns. Da es dann wieder anf\u00e4ngt reichlich zu regnen machen wir kehrt. In Craignure nehmen wir noch einen kleinen Snack im Craignure Inn, dann bringt uns die F\u00e4hre wieder zur\u00fcck nach Oban. Auch hier sch\u00fcttet es reichlich, so das wir von der Landschaft unterwegs nur einen wagen Eindruck bekommen. In der N\u00e4he vom Glen Coe umrunden wir noch den Loch Leven. Nach einem kurzen Boxenstopp in Fort William im Morrison kommen wir schlie\u00dflich in Spean Bridge an. Ok der Ort ist kleiner als Halberbracht aber das B&amp;B ist der Hammer: Landadel l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen! Die Begr\u00fc\u00dfung durch Glen ist herzlich und sehr informativ. Wir besuchen noch kurz die Bar der Old Station und sinken dann in unserem riesen Zimmer in die Kissen. Warten wir ab wie viel Regen wir morgen haben,&#8230;&#8230;<\/p>\n<p><strong>08.06.09<\/strong><\/p>\n<p>Das Wetter ist entschieden zu instabil f\u00fcr den Ben Nevis, schade aber nicht zu \u00e4ndern. Nach einem gro\u00dfartigen Fr\u00fchst\u00fcck fahren wir ins Glen Coe wo wir (und die x Reisebusse) von einem Highland Piper erwartet werden. Prima, Aufbruch zur Wanderung ins Hidden Valley mit Musikbegleitung. Der Pfad f\u00fchrt entlang eines Bachlaufs mit vielen Kaskaden, Wasserf\u00e4llen und Becken, super sch\u00f6n und echt steil *hap\u00fch* Als wir schlie\u00dflich die Kante \u00fcberwunden haben, \u00f6ffnet sich das Hochtal! Hier haben die McDonalds die von den Engl\u00e4ndern gestohlenen Rinder versteckt. Wir wandern weiter Richtung Talschluss bis uns ein heftiger Schauer zu Umkehr zwingt. Ziemlich durchgeweicht machen wir auf dem alternativen R\u00fcckweg auf einem Aussichtspunkt kurz Rast, da die Sonne nun wieder rauskommt. Am Auto angelangt sofort umziehen und dann ins ber\u00fchmte Clachaig Inn, wo auch die Potter Crew bei den Dreharbeiten zu \u201eDer Gefangene von Askaban\u201c abgestiegen ist. In Fort William besuchen wir einen der zahlreichen Outdoorstores und ich erwerbe eine Regen\u00fcberhose, weil meine Lundhags h\u00e4lt zwar einiges ab, aber der schottische Hochlandregen ist dann doch zu viel! Wo wir beim Thema Potter sind fahren wir noch raus nach Glenfinnan zum Viadukt und wie es der Zufall will \u00fcberholen wir dabei den Hogwarts Express, den Jocobite Steam Train!!\u00a0 Jens gibt Gas und wir k\u00f6nnen ihn grad noch auf der Br\u00fccke erwischen \ud83d\ude42 Mittlerweile regnet es leider wieder :-\/ Kurzer Stopp mal wieder bei Morrisons, weil wir uns doch gegen Russels entschieden haben, weil es ist doch arg teuer.<\/p>\n<p><strong>09.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Hochzeitstag II &#8211; Der Tag startet mit einem weiteren phantastischen Fr\u00fchst\u00fcck und bescheidenem Wetter. Glen verabschiedet uns herzlich und mit vielen Informationen \u00fcber Skye. Im str\u00f6menden Regen geht&#8217;s los aber das Wetter wird immer besser unterwegs. Am Eileanne Dounen Castle haben wir ein erstes Sonnenloch und nat\u00fcrlich auch reichlich Andrang. Ist ja auch eine tolle, malerischen Burg wie sie da im Loch Duich trohnt. Ber\u00fchmt gemacht hat sie sicherlich der Film\u00a0 \u201eHighlander\u201c. Da Glen uns erz\u00e4hlt hat, dass die Burg um 1930 herum wieder aufgebaut wurde, verzichten wir darauf uns in die Warteschlangen einzureihen und fahren lieber weiter. Da das Wetter zusehends besser wird, halten wir unterwegs immer wieder an um die tolle Landschaft zu genie\u00dfen. \u00dcber die lange 1996 erbaute Br\u00fccke fahren wir dann nach Skye hin\u00fcber. Unterwegs stoppen wir auch hier einigemal z.B. zu einem kleinen Fotoshooting mit einer kleinen Herde Hochlandrinder mit K\u00e4lbchen \ud83d\ude42 Mittlerweile scheint hier richtig die Sonne und wir fahren runter zum S\u00fcdzipfel nach Elgol. Hier ist man <em>vis<\/em><em>\u2013\u00e0\u2013<\/em><em>vis<\/em> mit den Cuillins, in denen eine Wolke feststeckt und reichlich abregnet. Aber von unserem Sonnenplatz aus l\u00e4sst sich dies viel besser betrachten als wenn man drinnen steht. Schlie\u00dflich erreichen wir Portree, die kleine\u00a0 wuselige \u201eHauptstadt\u201c der Insel. Unseren Kaffee Durst stillen wir im Caf\u00e9 Arriba mit Blick auf den Hafen einschlie\u00dflich malerischem Regenbogen (wie bestellt) &#8211; sehr sch\u00f6n! Grade werden dort die Tafeln mit dem Men\u00fc geschrieben und wir entschlie\u00dfen uns dazu sp\u00e4ter hier zu Abend zu essen. Aber zun\u00e4chst \u00a0ins B&amp;B Kiltaraglen, etwas au\u00dferhalb, daf\u00fcr ohne Parkplatzprobleme. Das Zimmer ist sehr sch\u00f6n, sehr warm und das Bad gro\u00df. Kurz frisch gemacht und ab geht\u2019s in die City. Vor den beiden angesagten Fischrestaurants bilden sich schon Schlagen aber wir hatten uns eh schon was anderes ausgesucht. Im Caf\u00e9 Arriba g\u00f6nnen wir uns gegrillten Lachs mit frischen Linguini auf Kapern, Oliven, Wein Sahnesauce und ein geschmortes Lamm mit Gem\u00fcse, Pilzen und kleinen Kartoffeln. Danach ist noch Platz f\u00fcr einen kleinen chocolate fudge cake (gluten frei, der ist sogar gesund!!) &#8211; Verboten gut!!!<\/p>\n<p>Wir lassen den Tag ausklingen im gerappelt vollen Isle Inn mit feiner Live Musik. Fazit: Die Isle of Skye hat uns jetzt schon in ihren Bann geschlagen!!<\/p>\n<p><strong>10.06.11<\/strong><\/p>\n<p>In der Nacht hat es heftig geregnet und auch jetzt sieht es noch eher tr\u00fcbe aus. Aber erstmal fr\u00fchst\u00fccken und sehen wie es dann aussieht. Fr\u00fchst\u00fcck ist ok, Calum, der Sohn von Pam sehr nett und freundlich aber auch hier f\u00e4llt sofort auf, in Schottland ist man eher zur\u00fcckhaltend-reserviert, kein freundlicher Small Talk, wie wir es aus Irland gewohnt sind, man wird als Gast eher in Ruhe gelassen. Naja vielleicht m\u00f6gen das die meisten anderen das auch lieber. Heute steht der Old man of Storr, der Storr und die Quiraing auf dem Programm und das Wetter ist inzwischen einfach nur klasse! Durch einen urwaldartigen Mischwald, vorbei an einem sch\u00f6nen Sumpfsee, steigen wir zu den Basaltformationen auf. Klar sind wir nicht alleine hier und wie schon gestern Abend, f\u00e4llt auch hier ein deutlich h\u00f6herer Anteil an Deutschen auf. Die meisten steigen aber nur bis zum Old man auf, wir wollen aber rauf bis auf das Plateau des Storr. Nach schwei\u00dftreibendem Aufstiegt durch den felsdurchsetzen Hang mit einigen spektakul\u00e4ren Tiefsichten erreichen wir schlie\u00dflich das Plateau. Von hier aus hat man einen\u00a0 unglaublichen Rundblick \u00fcber (fast) ganz Skye und bis raus zu den \u00c4u\u00dferen Hebriden &#8211; atemberaubend!! Und wirklich mordsm\u00e4\u00dfig windig!! Wir drehen unsere Runde zu Ende und steigen durchs gr\u00fcne Hochtal Coire Scamadal ab. Unterwegs halten wir noch am Kilt Rock mit dem spektakul\u00e4ren Wasserfall. Hinter Staffin biegen wir dann auf eine kleine Strasse Richtung Uig ab. Vom Parkplatz auf halber Strecke wandern wir los zum Felslabyrinth von Quiraing. Der schmale Pfad windet sich entlang der H\u00e4nge zu einer Reihe Basaltformationen:<\/p>\n<p>The Needle, The Prison, Quiraing und the Table, die Felsen sind laut Glen die \u00e4ltesten \u00fcberhaupt und ein Paradies f\u00fcr Geologen. An einem kleine Moorsee mit Ausblick aufs Meer machen wir Pause und kehren dann wieder um. Da ich recht gepl\u00e4ttet bin entscheiden wir uns gegen den Pub und f\u00fcr picknicken vorm Haus in der Abendsonne. Leider blasen auch die Midges zur Attacke und wir geben irgendwann auf. Da unser Zimmer noch immer superwarm ist lassen wir das Fenster auf und k\u00f6nnen eine ganze Wolke der kleinen Biester ausmachen, ergo Fenster wieder zu &#8211; igitt!!<\/p>\n<p><strong>11.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Prima Wetter!! Wir fahren raus zum Dunvegan Castle, dem Stammsitz der McLeod. Das Castle blickt auf eine mehr als bewegte Geschichte zur\u00fcck. In einem kleinen Info Film erz\u00e4hlt uns Hugh, 29. Chief of McLeod, einiges davon &#8211; sehr spannend! Stolz pr\u00e4sentiert er auch die <em>Fairy<\/em><em> <\/em>Flag, den wertvollsten Familienbesitz. Sie stammt ca. aus dem 4. Jhdt. und um sie ranken sich zahllose Legenden. Aber \u00fcber drei Dinge ist man sich einig: Sie besitzt Feenkraft, die Seide stammt aus Jerusalem und sie gewinnt Schlachten! So ist es halt! W\u00fcrde man das jetzt alles als Aberglauben ab tun, w\u00fcrden einem sicher geantwortet werden, dass der Clan ja schlie\u00dflich trotz allem die Jahrhunderte \u00fcberdauert hat! Die zum Anwesen geh\u00f6renden G\u00e4rten sind einfach wundersch\u00f6n, besonders der Water garden. Von hier aus fahren wir zum Neist Point, dem westlichsten Punkt von Skye. Spektakul\u00e4re Aussichten bieten sich hier und wir suchen uns ein windgesch\u00fctztes Pl\u00e4tzchen auf einer Klippe und machen Mittag. Blickt man rechts um die letzte Klippe von Skye herum entdeckt man den Leuchtturm, der, wie wir ja dank Glen wissen, von dem Cousin von Robert Louis Stevenson\u00a0 (<em>Die Schatzinsel, Dr. Jekyll und Mr. Hyde<\/em>) gebaut wurde. Seine ganze Familie hat Leuchtt\u00fcrme erbaut\/entworfen, nur Robert scheint als Schriftsteller aus der Art geschlagen zu sein. Irgendwann schaffen wir es auch uns von hier loszurei\u00dfen und auf der Weiterfahrt halten wir an einer kleinen Silberschmiede. Mit einem neuen Ring und einer Geschichte \u00fcber den Coral Beach verlasse ich einige Zeit sp\u00e4ter den Laden. Immer nach dem Motto auf die Einheimischen h\u00f6ren, nehmen wir die Stra\u00dfe zur\u00fcck nach Dunvegan, am Castle vorbei und wie versprochen k\u00f6nnen wir von dort aus die kleine Seehundkolonie beobachten. Schlie\u00dflich erreichen wir mit einem kleinen Spaziergang den Coral Beach, der wie der Name ja schon vermuten l\u00e4sst, nicht aus Sand besteht sondern aus zerbr\u00f6selten Korallen, Muschen und Schneckenh\u00e4usern. Die kleine Pinkfarbenen, die Gl\u00fcck verspricht, finde ich zwar leider nicht aber viele andere sch\u00f6ne \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Sp\u00e4t sind wir erst zur\u00fcck in Portree und da der Pub gerammelt voll ist, landen wir wieder im Cafe Arriba &#8211; auch gut!<\/p>\n<p><strong>12.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Bevor wir Skye heute verlassen m\u00fcssen, wollen wir noch die Talisker Distillery besuchen, aber die hat im Juni sonntags zu. Wir besuchen stattdessen die Fairy Pools am Fu\u00dfe der m\u00e4chtigen Black Cuillins. Unser kleiner Rundwanderweg (ca.8km) f\u00fchrt uns Vis-a-Vis zum Felsmassiv durch die Heide und schlie\u00dflich wieder hinab zu den zum Teil recht gro\u00dfen Becken der Fairy Pools. Einfach nur klasse hier und es geht nicht anders, da muss ich jetzt rein, zumindest mit den F\u00fc\u00dfen! DU MEINE G\u00dcTE!! Kalt, popokalt, war ja klar \ud83d\ude42 Ich kann mich kaum sattsehen an dieser Aneinanderreihung von t\u00fcrkisblauen Becken, dem Bachlauf und immer wieder kleinen Wasserf\u00e4llen! Hier k\u00f6nnte man an einem warmen Sommertag auch einfach mit Buch und Picknickkorb an einem der gro\u00dfen Becken den ganzen Tag verbringen \ud83d\ude42 Aber es hilft ja nicht, wir m\u00fcssen ja heute noch bis Inverness als rei\u00dfen wir uns los und fahren wieder \u00fcber die Br\u00fccke zur\u00fcck. Wir fahren durch wundersch\u00f6ne, einsame Landschaft und entdecken immer wieder Hirsche, die in den H\u00fcgeln \u00e4sen. Dem Loch Ness statten wir nur einen kurzen Besuch ab, da es inzwischen wieder regnet. Unser B&amp;B in Inverness, das Avalon Guest House, ist sehr sch\u00f6n und auch nur einen kleinen Spaziergang am River Ness entlang \u00a0von der Innenstadt Inverness entfernt. Wir kehren in der Castle Tavern gegen\u00fcber vom Inverness Castle ein. Das 1834-1846 erbaute viktorianische Schloss wird als Verwaltungsgeb\u00e4ude genutzt und steht an der Stelle einer Festung aus dem 12.Jh.. Das Essen ist ganz prima und die Anzahl der Whisky auch sehr interessant. Zu sp\u00e4ter Stunde erst machen wir uns auf den Heimweg, vorbei am beleuchteten Castle und am River Ness. In den B\u00e4umen sind auch Lichter (wer sagt denn auch dass das nur zu Weihnachten geht), die sich im Wasser spiegeln.<\/p>\n<p>Ein weiterer eindrucksvoller Tag geht zu Ende!<\/p>\n<p><strong>13.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Also heute sieht das Wetter eher nach Regen aus und wir entscheiden uns zu einem Ausflug in die Speyside zu den Distillerys \ud83d\ude42 Gesagt getan, auf geht&#8217;s! Als erstes stoppen wir bei Glen Moray, die hier 1897 zun\u00e4chst als Bierbrauerei angefangen hat. Unser Guide ist Rachel, sehr nett, die unsere recht kleine Gruppe rundf\u00fchrt\u00a0 und alles sehr anschaulich erkl\u00e4rt. Neugierig kann man sein auf den in diesem Sommer erstmals erscheinende Special, bei dem der Brennmeister zum ersten mal mit Torf experimentiert hat. Da er mit seinem Ergebnis sehr zufrieden ist, wird sogar schon ein Teil des Spirit abgef\u00fcllt, der noch zu jung ist, um sich Whisky nennen zu d\u00fcrfen. Wir merken uns das f\u00fcr meinen 50., dann ist er 12 Jahre, dann wird es richtig interessant. Nach der F\u00fchrung gibt&#8217;s nat\u00fcrlich was zu probieren und weil wir so eine kleine Gruppe (wir, vier Franzosen, eine aus Brisbane) sind, ist Rachel recht freigiebig &#8211; Slainte mhath! Der Classic Malt von Glen Moray ist immerhin der viert best verkaufte in GB aber mir schmeckt der 16 j\u00e4hrige am besten. Dieser hat so einen Nachklang von Bitterschokolade, sehr sch\u00f6n weich, aber aromenstark. Wir hoffen dass man den auch bei uns bekommen kann &#8211; doofe Handgep\u00e4ckregel!!<\/p>\n<p>Da wir uns aufteilen mussten, Jens = drive, Lioba = drink, bin ich um 12:00 schon recht lustig *hicks*<\/p>\n<p>Wir fahren den Whiskytrail weiter und besuchen Strathisla, die zu den \u00e4ltesten Brennereien der Welt geh\u00f6rt. Hier haben die Chivas Brothers ihren Erfolg gestartet. Mittlerweile geh\u00f6ren 16 Distillerien zu Chivas. Hier zeigt und erkl\u00e4rt Lindsay unserer vierk\u00f6pfigen Gruppe (2 Kanadier) alles Wissenswerten und auch einiges an Anekdoten. Kosten d\u00fcrfen wir die beiden Blends 12J &amp; 18J Chivas Regal und zum Schluss den 12j\u00e4hrigen Strathisla Single Malt. Die beiden Blend sind sicher gute Einsteigerwhisky aber uns schmeckt doch der kraftvollere Strathisla am besten. In der dritten Destillery, Cregganmore, besuchen wir dann aber nur den Shop, noch mehr Whiksy und ich kann mich grad legen. Aber hier gibt es nicht nur die Mini&#8217;s sondern auch 20cl Flaschen, die dann noch gut in den Koffer passen und nicht so Bruch anf\u00e4llig sind. Nachmittags bummeln wir noch durch Inverness und landen wieder in der Castle Tavern. Das Essen ist wieder prima aber heute hat hier ein Reisebus lauter deutsche Rentner abgeladen und die sind recht laut, was egal ist, wenn nur das was sie reden nicht so ein Mist w\u00e4re. Warum fahren solchen Menschen \u00fcberhaupt ausserhalb Deutschlands in den Urlaub, wenn doch dort alles am besten ist? Noch einen Jura Superstition als Absacker und dann ab in die Federn!<\/p>\n<p><strong>14.06.11<\/strong><\/p>\n<p>Von einem weiteren prima Fr\u00fchst\u00fcck gest\u00e4rkt machen wir zun\u00e4chst einen kleinen Spaziergang am River Ness. Ganz in der N\u00e4he unseres B&amp;B gibt es mehrere kleine mit Br\u00fccken verbundene Inseln mit einem sch\u00f6nen alten Baumbestand. Wundersch\u00f6n, ruhig und die B\u00e4nke sind einfach superklasse aus Baumst\u00e4mmen geschnitzt &#8211; so eine h\u00e4tte ich auch gerne! Danach bummeln wir noch ein wenig in Inverness, das uns immer besser gef\u00e4llt. Aber schlie\u00dflich machen wir uns wieder auf den langen Weg nach Kirkcaldy. Aber da das Wetter zusehends besser wir stoppen wir am Loch Morlich zu einem Kaffee mit Scone. Ein super See! Und schwupps die wupss bin ich von mehreren Enten mit K\u00fcken umringt \ud83d\ude42 Danach fahren wir hoch zu Britanniens h\u00f6chstgelegener Bahn, Cairngorm Funicular Railway,\u00a0 die\u00a0 uns knapp unter den Gipfel des 1245m hohen Cairn Gorm bringt. Von hier hat man heute quasi Aussicht auf ganz Schottland &#8211; grandios!! Da die Bahn ohnehin \u00f6kologisch umstritten ist, werden die \u201enur\u201c Bahnfahrer quasi in der Bergstation \u201eeingesperrt\u201c und nur die \u201eechten\u201c Wanderer zum Gipfel gelassen. Kann ich verstehen, aber wir w\u00e4re schon gerne hoch. Aber so ist es halt wenn einem die Zeit wegrennt&#8230;..<\/p>\n<p>In den Cairngorm Nationalpark m\u00fcssen wir auf jeden Fall das n\u00e4chste Mal f\u00fcr l\u00e4nger!! Unterwegs werfen wir noch einen Blick auf das Blaircastle und nehmen dann noch einen Kaffee in der Water Mill von Blair Atholl. Diese kleine M\u00fchle gibt es schon seit 1613 und es wird immer noch nach alter Tradition das Korn gemahlen und verarbeitet. Schlie\u00dflich erreichen wir die Halbinsel Fife und unser letztes B&amp;B in Kircaldy: Dunedin. Herzlich werden wir willkommen gehei\u00dfen und das Zimmer ist auch sch\u00f6n, allerdings ist der Ort zum ganz schnell wieder vergessen, nein, hier ist es wirklich nicht sch\u00f6n. Und w\u00e4hrend wir noch gestern schottischen Gastfreundschaft und Pubkultur in Inverness genossen haben, landen wir schlie\u00dflich in Ermangelung von etwas anderem in \u201eThe Robert Nairn\u201c &#8211; Franchise &#8211; ein Pub wie er auch in K\u00f6ln sein k\u00f6nnte. Das Essen ist ok und immerhin g\u00fcnstig weil Steak Abend ist d.h. ein Getr\u00e4nk gibt es dazu gratis. Hier werden wir sicher nicht wieder absteigen, sehr schade, f\u00fcr den letzten Abend hatten wir uns etwas anderes gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p><strong>15.06.11 Abflugtag!<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck ok, mit ein paar Abz\u00fcgen in der B-Note, wir verlassen Kirkcaldy ohne zur\u00fcckzugucken. Da wir noch ein bisschen Zeit haben nehmen wir die Coastal Route und haben hinter Aberdour einen Paradeausblick auf Edinburgh im Sonnenschein &#8211; ach ja eine tolle Stadt *seufz* Weiter fahren, tanken, M\u00fcll entsorge, Auto abgeben, einchecken, heim fliegen, alles easy, mit etwas Versp\u00e4tung aber schlie\u00dflich und endlich sind wir wieder daheim!<\/p>\n<p><strong>Ein toller Urlaub!! Es ist ganz klar, dass wir hier nochmal hin reisen werden!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck aus dem Land der Berge, Burgen, Seen und des Whiskys! Zwei erlebnis- und ereignisreiche Wochen liegen hinter uns und um es mit einem Wort zu beschreiben: Grandios! 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