Niederdielfen

Diese Seite beinhaltet viele Informationen aus Niederdielfen, der Gemeinde Wilnsdorf, des Kreises Siegerland-Wittgenstein
(Siegerland) und des Sauerlands. Desweiteren habe ich einige Links wie Restaurantführer, Kneipen und Discos usw.
hinzugefügt. In meiner Galerie sind einige Bilder aus Niederdielfen und der Umgebung zu finden.

Niederdielfen ist ein Ortsteil der Gemeinde Wilnsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Geografie
Niederdielfen liegt etwa sechs Kilometer ost-südöstlich von Siegen bzw. rund zwei Kilometer südöstlich von dessen Stadtteil Kaan-Marienborn (je Luftlinie). Der Ort befindet sich an der Einmündung der drei Kilometer langen Dielfe in die Weiß. Die Dielfe, die Namensgeber für Nieder- und Oberdielfen ist, entspringt am Fuß des Höhwäldchens, einem Ausläufer des Hoheroth (451 m ü. NN). Niederdielfen liegt zwischen 290 m ü. NN (Ortsausgang Niederdielfen, Kläranlage) und 350 m ü. NN im Mittel (Haborn 418m ü.NN). Kleinster Nachbarort ist Oberdielfen, ein weiteres kleines Nachbardorf ist Flammersbach.

Niederdielfen hat fast 3000 Einwohner und eine Fläche von 5,84 Quadratkilometern.

In Niederdielfen sind ein Kindergarten, eine Grundschule und eine Realschule (Realschule Wilnsdorf) angesiedelt. Darüber hinaus gibt es ein Seniorenwohn- und Pflegeheim mit Tages- und Kurzzeitpflege sowie ein Angebot des betreuten Wohnens. Größter Arbeitgeber sind die Siegenia-Aubi KG (Beschlag- und Lüftungstechnik) sowie das Weißtalwerk (Stahlhoch- und Stahlleichtbauten und Verkehrsbauten und Krananlagen).

Niederdielfen

Niederdielfen (Blick vom Fahlen Stern)

Geschichte

Von einer Besiedlung des Gebietes um die Dielfe kann ab der La-Tène-Zeit um 500 v. Chr. gesprochen werden. Die ersten Ansiedler waren vom Rhein her in das Siegerland vorgedrungen, um Erz und Eisen zu finden. Der Eisenstein konnte an der Erdoberfläche abgebaut werden; der dichte Urwald lieferte die Holzkohle für die Verhüttung. An vielen Stellen sind heute noch die Schlackenhalden der ersten Eisengewinnungsstätten zu finden.

Die erste urkundliche Erwähnung von Niederdielfen war 1300 als „Dyspe“. Damals ein Ort, haben sich Ober- und Niederdielfen gesplittet und sind seit 1408, der ersten urkundlichen Erwähnung von Oberdielfen zwei getrennte Orte. 1461 schließlich wird „Nydern Dilphe“ erstmals erwähnt und ist somit knapp 550 Jahre alt.

Vermutlich 1659 wurde die erste Schule im Ort gebaut. Von 1794 bis 1910 war die Grube Grimberg in Betrieb. Neben ihr gab es die Grube Morgenglück bis 1902. Diese hatte einen Schacht mit den Maßen 2,50 x 3,25 m, er wurde verfüllt.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Wilnsdorf waren bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts insgesamt acht Gruben in Betrieb. Der ursprüngliche Förderturm der Grube Grimberg in Niederdielfen wurde im Jahre 1911, als der Betrieb eingestellt wurde, abgerissen.

1816 wird der Ort preußisch. 1825 zerstört ein Großbrand sechs Häuser.

Am 23. März 1884 wurde der Kunstmaler Adolf Saenger geboren. Nach ihm ist die Mehrzweckhalle in der Nähe der Realschule benannt. 1914 wurden die ersten elektrischen Leitungen genutzt.

1961 feierte Niederdielfen 500-jähriges Bestehen, am 1. Januar 1969 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Niederdielfen zur Großgemeinde Wilnsdorf zusammengeschlossen.

1997 wurde ein Förderturm errichtet, er steht als Kulturdenkmal am Rand der Straße Richtung Rödgen / Eremitage auf dem Platz über dem Schacht der Grube.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1818 1905 1939 1950 1967 1969 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Einwohner 331 647 1107 1436 2058 2132 2894 2909 2844 2899 2812 2787 2795 2770 2760 2743 2839 2781 2752

 

Einwohner ab 1969 je zum 31. Dezember.

  • 1997: Errichtung eines Förderturms als technisches Denkmal über dem ehemaligen Schacht der Grube Grimberg
  • 1969: Beendigung der Selbständigkeit der Gemeinde und Bildung der Großgemeinde Wilnsdorf
  • 1961: Niederdielfen wird 500 Jahre alt
  • 1914: Anschluss an das elektrische Stromnetz
  • 1910: Bau der Bahn mit Großviadukt (Bauzeit 5 Jahre)
  • 1903: Einweihung der katholischen Kirche Herz-Jesu
  • 1884: Geburt von Adolf Sänger (Maler)
  • 1825: Großbrand zerstört sechs Häuser
  • 1816: Niederdielfen wird preußisch: Amt Wilnsdorf
  • 1807: Einweihung der Grube Grimberg (bis 1910)
  • 1774: Bau der Wassermühle
  • 1684: Erste Erwähnung der Wallfahrtstätte Eremitage
  • 1659: Bau der ersten Schule in Niederdielfen
  • 1599: Steuerschätzung mit 31 Häusern
  • 1461: Urkundliche Erwähnung als Nydern Dilphe
  • 1330: Erste Erwähnung als Dyspe

Die höchsten Erhebungen in unserer Region

  Ort / Kreis Detail Bergregion Berg Höhe
Ortsteil Niederdielfen niedrigster Punkt Rothaargebirge Kläranlage 290m
Ortsteil Niederdielfen Mittel Rothaargebirge Ortskern 350m
Ortsteil Niederdielfen höchster Berg Rothaargebirge Harborn 418m
Ortsteil Niederdielfen zweithöchster Berg Rothaargebirge Würtel 409m
Gemeinde Wilnsdorf höchster Berg Rothaargebirge Kalteiche 580m
Region Siegerland Hilchenbach-Lützel Rothaargebirge Riemen 678m
Region Wittgenstein höchste Erhebung im südlicher Kamm Rothaargebirge Kompass 694m
Region Wittgenstein Weiler Rothaargebirge Albechtsberg 771m
Region Wittgenstein Wunderthausen Rothaargebirge Nebengipfel Wallershöhe 789m
Land Nordrhein-Westfalen höchster Berg Rothaargebirge Langenberg 843m
Land Nordrhein-Westfalen zweithöchster Berg Rothaargebirge Kahler Asten 842m

weitere Links:

Wilnsdorf Gemeindeort www.wilnsdorf.de
Siegen Kreisstadt www.siegen.de
Niederdielfen Private Seite(sehr viele und gute Infos) www.wilnsdorf-niederdielfen.de www.niederdielfen.de
Niederdielfen Private Seite www.niederdielfen.net
Niederdielfen Private Seite www.dielfen.de
BV Niederdielfen Bürgerverein zur alten Linde bv-zur-alten-linde.de

 

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