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2019.10 – Auf d‘ Alm im Pustertal – Südtirol

Hinsichtlich des recht späten Termin der Hochtourenwochen haben wir unseren Urlaub in den Alpen auf Ende September verschoben. In diesem Jahr sind wir nicht wie sonst immer in die Hohen Tauern gefahren, sondern haben uns im Pustertal / Südtirol eine Alm gemietet. Die Alm liegt auch ca. 1600 m und ist über eine Schotterpiste mit dem Auto*** erreichbar. (*** stark ausgewaschene recht steile Piste erfordert am besten ein Allradfahrzeug)

Am 28.09 fuhren wir über die Route Fernpass – A12 Brennerautobahn ins Pustertal. Wegen der Herbstferien in Süddeutschland war der Brenner schon recht voll und wir waren froh als die Autobahn hinter uns lag. Nun noch ein paar Kilometer über Brixen nach Welsberg-Taisten. Über die besagte Schotterpiste ging es steil den Berg hinauf. An der Alm angekommen bekamen wir von unserer Vermieterin eine Kurzeinweisung zu Hütte. Danach konnten wir auspacken und schon mal die Aussicht genießen. Durch einen Holzofen wurde es schnell gemütlich warm in der Hütte.

Nach einer absolut ruhigen Nacht genossen wir den ersten Sonnenaufgang mit einem leckeren Kaffee vor der Hütte. Das Wetter war gut und für unsere erste Eingehtour ideal. Wir führen mit dem Auto auf die Plätzwiese einem Hochplateau unterhalb des Dürrensteins. Vom Parkplatz verlief der Weg leicht ansteigend zur Dürrensteinhütte. Dort angekommen verließen wir den Normalweg und wanderten auf den gegenüberliegenden Sattel. Vor dort aus folgten wir einem kleinen Pfad über die kleineren Aussichtsgipfel. Knollkopf (Col Rotondo del Canopi) 2172 m, Rautköpfe 2130 m

Von dort aus hatte man einen fantastischen Blick auf den Monte Cristallo, der sich ab und an im Nebel verstecke. An beiden Gipfeln konnte man immernoch die hinterlassenschaften des 1. Weltkriegs sehen. Alles war von vielen kleinen Höhlen durchbohrt.  

Am nächsten Tag hatten wir eine Tour zum Lago del Sorapis geplant. Über das Höhlensteintal gelangten wir auf die Südseite des Monte Cristallos. An der Straße des Passo Tre Croci startete unsere Wanderung. Der Pfad führte unterhalb der steilen Hänge der Cime di Marcoira entlang. Der tolle Weitblick ins Val di Ansiei zwingt uns öfters zum Verweilen. Mittags erreichen wir  den Lago del Sorapis in knapp 2000 m Höhe. Leider hat der Sommer hier auch ganze Arbeit geleistet, sodass vom vollen See nur noch eine kleine Lake übriggeblieben ist. Aber die ist immer noch recht türkis. Wir machen eine Rast und wollen aber einen anderen Rückweg einschlagen. Der Weg führt hinauf auf ca. 2300 m. Danach geht es durch eine Scharte zwischen den Gipfeln Cime Ciadin del Loudo und Cime di Marcoira. An der Fourcla Marcoira klettern wir noch an einen kleinen Aussichtspunkt mit freiem Blick auf den Monte Cristalllo. Danach geht es durch eine steil abfallende Geröllscharte. Durch einen schönen Fichtenwald gelangt man recht direkt wieder zum Ausgangspunkt unserer Tour.

 

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2019.09 – Hochtourenwoche im Aostatal – Italien

In diesem Jahr war es etwas schwierig einen Termin für die Hochtour zu finden. Die letzte Möglichkeit war die erste Septemberwoche. Leider war das Wetter fast im kompletten Alpenraum extrem unbeständig. Die Wetterlage im italienischen Aostatal war noch die Verheißungsvollste. Am 4. September fuhren wir los. Unser erstes Ziel Ponte im Valsavarenche. Vom Parkplatz in Ponte stiegen wir zur Rifuigo Emanuelle II auf. Die Hütte ist okay und nach einer kurzen Nacht brachen wir früh auf. Da der Normalweg auf den Gran Paradiso nicht mehr möglich war, mussten wir einen kleinen Umweg in kauf nehmen. Über einen Klettersteig kamen wir in knapp 3700 m wieder auf den alternativen Normalweg. Von hier aus folgten wir dem Ghiaccio Schiena d’Asino rechts bis unterhalb des Gipfels. Über eine kleine Blockkletterei erreicht wir den Gipfel mit der weißen Madonna in 4061 m. Am frühen Nachmittag kamen wir wieder  wohlbehalten die Hütte an. Da wir nach dieser Tour einen Gebietswechsel machen mussten, wollten wir lieber noch eine Nacht in der Höhe übernachten, um besser akklimatisiert zu sein.

Im Abstieg am nächsten Morgen planten wir unsere Möglichkeiten und entschieden uns für das Monte-Rosa-Massiv und den Zustieg über das Val di Gressoney. Kurz nach der Abfahrt erreichten uns die ersten dicken Regenwolken die uns bis fast zum Zielort Tschaval begleiteten.

 

Glücklicherweise war es im ersten Teil trocken, nur weiter oben begann leichter Schneefall. Kurz vor 18 Uhr erreichten wir – ein bisschen durchgerfohren das Rifugio Capanna Giovanni Gnifetti in 3647 m. Eine fast leere Hütte mit einem schönen warmen Aufenthaltsraum – tolles Essen und tolle Zimmer. Nach einer fast erholsamen Nacht starteten wir am frühen Morgen zur Vincentpyramide 4215 m. In einer erst recht festen Spur kamen wir recht zügig zum Gipfel. Die fast 1 Meter Neuschnee waren da noch kein Problem, da doch einige Mitstreiter unterwegs waren. Den Weg zum Balmenhorn war im Schnee schon anstrengender und im Aufstieg zum Coma Nero mussten wir abwechseln spuren. Leider lang in der Aufstiegsflanke zuviel Schnee, sodass uns die letzten 50hm verwehrt blieben. Wir entschieden uns dazu die Ludwigshöhe und Parrotspitze auszulassen und über den tief verschneite Normalroute zur Punta Gnifetti aufzusteigen. Je höher man kam, umso schlechter wurde die Sicht und bis kurz unterhalb der Gipfelhütte konnte man nichts sehen. Der Wind nahm extrem zu und Nebelschwaden schossen über den Gipfelkamm, sodass wir froh waren die Hüttentür hinter uns schließen konnten. Die Übernachtung am Gipfel der Punta Gnifett in 4554 m , auf der höchsten Hütte der Alpen (Margheritahütte), ist wirklich eine tolle Erfahrung, vor allem weil dies die letzte Übernachtung der Saison war. Mit knapp 10 Mitsteitern wurden wir vom Hüttenteam köstlich versorgt.

 

Am nächsten Morgen das gleiche Bild – extrem windig. In der Abstiegsflanke langen gut 1,2 Meter Schnee. Nach einer Kontrolle, ob der Schnee trägt, stiegen wir alle zusammen ab. Leider war es heute auch nicht möglich einen anderen auf dem Weg liegenden 4000der zu besteigen. Am Nachmittag klarte es immer weiter auf und wir entschieden uns eine weitere Nacht auf der Capanna Gnifetti Hütte zu übernachten. Leider sanken die Temperaturen weiter auf minus 18 Grad. Die komplette Hütte war eingefroren inkl. Toiletten. Klasse! Nach einem gemütlichen Frühstück stiegen wir in schönem Sonnenschein am Morgen ab. 

 

Es folge nun die Heimreise – wie immer machten wir auf der Rückreise noch einen Stopp auf der Hälfte der Strecke. Am Kaiserstuhl konnten wir ein nettes Hotel ausfindig machen und bei einem gemütlichen Abendessen unsere Hochtourenwoche ausklingen lassen.

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2019.07 – Reisebericht Disco2Norway Teil 1

Reisebericht Übersicht Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

Schon im letzten Jahr hatten wir beschlossen eine Reise nach Norwegen zu machen. Da eine Norwegen Rundreise mit eigenem Fahrzeug jedoch ein bisschen mehr Vorlauf bedeutete wurde die Reise verschoben. Nun in 2019 hatten wir vorzeitig begonnen die Reise zu planen.

Reiseplanung Teil 1
Die Reisezeit, Reisedauer und Reiseroute
Reisezeit Juni-Juli
Reisedauer ~3 Wochen
Reiseroute: Kiel-Oslo (Color Line Fährverbindung) > Bereich Bergen > Bereich Sognefjorden > Bereich Alesund (Insel Runde) > Bereich Trondheim > Bereich Svartisen > Lofoten und ggf. über Schweden oder auch Norwegen zurück nach Oslo

Reiseplanung Teil 2
Das Reisemobil: 
Da Norwegen nicht das ideale Reiseland für B&B Urlaub ist und ein reiner Zelturlaub nicht infrage kam, haben wir uns im Frühjahr entscheiden für unseren Landrover Discovery Sport »Disco« ein Dachzelt anzuschaffen. Nach intensiven Recherchen in den verschiedensten Foren (u.a. dachzeltnormaden.com) wurde kurzerhand ein Autohome Maggiolina  Airlander Plus bestellt. Die Vorteile einer solchen Übernachtungsart liegen klar auf der Hand:

  • Hartschale als Top Wetterschutz
  • keine Aufbauzeit (max. 30sec. Kurbeln)
  • 220l zusätzliches Ladevolumen ideal für Schlafsack usw.
  • Fast unbegrenzte Übernachtungsmöglichkeiten in Norwegen und auch Anderswo
  • richtige Matratze

Reiseplanung Teil 3
Das Reisezubehör:
+ Eigenbau eines Schubkastensystem mit Airline Befestigungsschienen inkl. ausfahrbarem Oberteil für unsere Küchenbox
+ Outdoor Küchenbox
+ leichtes und flexibles Zubehör wie Stühle, Tisch, Vorzelt, Toilette usw.

Nachdem wir alle Reisevorbereitungen abgeschlossen hatten, haben wir einen Testausflug in Nahe Lahntal gemacht (Bericht 2019.05). Kleine Problem konnten wir erkennen und schnell beseitigen.

Reisebericht Übersicht Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

Samstag, 8. Juni 2019
Um 4: 00Uhr starteten wir unsere Reise nach Norwegen. Ohne Stau und recht entspannt kamen wir gegen Vormittag in Kiel an. Unsere kleine Fähre war mit 15 Decks doch nicht so klein wie geahnt. Ein waschechtes Kreuzfahrschiff mit Einkaufszone, Restaurant, Pubs, Casino, Schwimmbad Theater usw.
Ohne nennenswerten Seegang bei sonnigem Wetter erreichten wir vor 10Uhr morgens Oslo. Da wir Oslo nicht eingeplant haben verlassen wir recht schnell die 700.000 Einwohner Stadt nach Westen. Nach wenigen Kilometern ist von der größten Stadt Norwegen nichts mehr zu spüren. Da in Norwegen auf den meisten Straßen Tempo 80 ist, lässt es sich schnell ganz relaxt fahren.

In der Region Telemark neben dem Ort Heddal konnten wir die erste große Holzkirche bewundern. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirche ist beeindruckend und auch der Innenausbau aus toll geschnitztem Holz ist sehenswert.

Beim Ort Sauland verließen wir die gut ausgebaute Landstraße und fuhren über eine schöne Panoramastraße Richtung Norden. Der kleine Umweg führte über viele schöne kleine Seen entlang von Tuddal, Rujkan und in Amot zurück auf die Hauptroute. Danach erreichten wir das Hochplateau des Haukelifjell. Im Umfeld der ca. 1000m hohen Gebirgsstraße herrschte noch Winterstimmung. Viele Seen waren hier noch eingefroren und rechts und links an der Straße lagen noch meterhohe Schneefelder. Am späten Nachmittag erreichten wir den Ort Roldal am Roldalsvatnet (See). Der direkt am Ufer des Sees gelegene Seim Campingplatz war unser erste Übernachtungs-Stopp.

Sonntag, 9. Juni 2019
Nach unserer ersten Nacht in Norwegen fuhren wir über die alte schmale Passstraße aufs Roldalsfjellet. Das nächste Highlight ist schnell erreicht. Der Låtefossen ein mächtiger zweiströmiger Wasserfall, der sich an diesem Tag in all seiner Pracht zeigte. Die Straße führte weiter entlang des Sandvinvatnet der über die mächtigen Gletscher des Folgefonna gespeist wird. Der See fließt im laufenden in den Sørfjord, den wir über 70 km folgen. Er ist ein Arm des Hardangerfjord. Über die Hardangerbrua wechseln wir die Fjordseite und fahren Richtung Westen. In Steine können wir hinter den Wasserfall des Steinsdalsfossen laufen – beeindruckend. Von dort folgen wir der Straße nach Bergen. Leider gab es in Bergen heute einen Umzug so, das die Stadt im Ausnahmezustand war. Durch den vielen Stau quälten wir ins durch die Stadt auf eine der vorgelagerten Inseln. In der Nähe des Ortes Møvika liegt der Skogtun Campingplatz. Der Campingplatz ist wirklich der Hammer. Tolle Lage und sehr gute Infrastruktur. Am Pier konnten wir einige Angler beobachten und genossen den Sonnenuntergang.

Montag, 10. Juni 2019
Ein sonniger Morgen machte das Frühstück noch leckerer, aber wir wollten ja noch weiter… Über Bergen ging es entlang einiger großer Seen nach Vossavangen. Wir folgten weiter dem Fluss der bei Ramsøy in einen Arm des Aurlandsfjorden fließt. Durch den Gudvangatunnel kommen wir zügig nach Flåm wo die großen Kreuzfahrtschiffe anlanden und weiter ging es nach Aurlandsvangen. Dort hatten wir ein gemütliches Cafe erspäht. Frisch gestärkt folgten wir der steilen Passstraße hinauf aufs Grønefjell. Auch hier war alles noch fest in Winterhand. Über Lærdalsøyri und den danach liegenden Tunnel gelangten wir zur Fähre Fodnes-ferjekai. Da es schon recht spät war haben wir den Campingplatz Kjørnes gegenüber der Stadt Sogndal ins Auge gefasst. Der Platz ist sehr groß aber nicht so überfüllt. Ein toller Standplatz direkt am Fjord haben wir uns ergattert können.

Dienstag, 11. Juni 2019
Nach einer entspannten Nacht brachen wir zeitig auf. An diesem Tag sollte es entlang des Jostedalsbreen zum Geiragner Fjord gehen. Kurz vor dem Fjærlandstunnel schob sich die gewaltige Geltscherzunge Boyabreen den Hang hinunter. Unter dem Gletscher gelangt man in den Tunnel. In Utvik erreichten wir den Nordfjord. Diesem folgten wir nach Osten. Leider war die Panoramastraße auf den Strynefjell noch gesperrt. Dadurch mussten wir den Tunnel ins Breiddaten Tal nutzen. Von dort aus folgten wir die Straße nach Norden zum Geirangerfjord. Der Blick von Oben auf den engen Fjord war echt toll, jedoch je weiter man ans Wasser kommt, desto touristischer wird es. An der Ostseite des Fjords geht die bekannte Passstraße hinauf. Hier wird es chaotisch. Ein Bus nach dem anderen schlängelte sich die extrem schmale Passstraße hinauf und hinunter. Schnell weg!
Weiter folgten wir der Straße am Storfjorden Richtung Ålesund. Ålesund selbst lassen wir rechts liegen und nehmen die Fähre nach Hareid und zur Vogelinsel Runde.
Kurz vor 20: 00Uhr erreichen wir den Goksøyr Campingplatz und wurden freundlich auf Deutsch begrüßt. Nach einigen Informationen teilte uns der Chef mit, dass wir sofort aufbrechen müssten, um die Puffins zu sehen. Eigentlich waren wir ganz schön erledigt aber – Puffins – sind Pflicht und die sind wohl nur Abends auf der Insel. Nach einer halben Stunde steil bergauf erreichen wir die Puffin-Kolonie und werden nicht enttäuscht. Extrem nah kommt man hier an die kleinen Vögel. Alle Fotografen waren total leise – man hörte nur die Puffins und das klicken der Auslöser. Echt Wahnsinn!
Nach einem Nachtmal fielen wir Müde ins Bett…

Mittwoch, 12. Juni 2019
An diesem Morgen war es sehr durchwachsen. Ein Schauer folgte dem anderen und wir überlegten lange, ob wir die Rundwanderung auf der Vogelinsel angehen sollten. Da aber auch andere loszogen, hatten wir uns auch entschlossen zu starten. Nach ca. 1 Stunde kamen am nordwestlichen Leuchtturm an und plötzlich kam auch die Sonne zu Vorschein. Ab hier führt der Pfad an der Küste entlang. In den steilen Felsen brüten tausende Gannets. Ab und an kamen ein Seeadlerpaar vorbei. In den Wiesen brüten Skuas (große Raubmöven). Eine tolle Wanderung mit schönen Ausblicken. Sehr empfehlenswert. Von Runde fuhren wir zurück nach Alesund. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung fuhren wir zum nächsten Campingplatz bei Fagervikan am Tresfjord. Unser Stellplatz ist nur 2 m vom Wasser entfernt – toll gelegen und mit sehr guter Infrastruktur.

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Reisebericht Übersicht Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

 

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2019.07 – Reisebericht Disco2Norway Teil 2

Reisebericht Übersicht Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

Freitag, 14. Juni
Wir verließen den Tresfjord über die Brücke im Norden und fuhren zur Fähre bei Furneset. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Molde. Molde ist eine sehr modern gestaltete Stadt. Nach einem kurzen Zwischenstopp fuhren wir jedoch zu unserem eigentlichen Ziel – der Atlanterhavsvegen (Atlantikküstenstraße). Wie aus vielen Bildern bekannt führt die Straße über viele kleine Brücken von einer Miniinsel zur nächsten. Die Touristenstraße führt bis nach Kistiansund. Bei strahlender Sonne genossen wir das blaue Meer und die Landschaft. Erst spät am Abend erreichten wir unseren nächsten Camping Platz – Skogrand Camping.

Samstag, 15. Juni
Von Skogrand fuhren wir nach Trondheim. Das Wetter war erste Sahne. Ein Parkplatz am Hafen war schnell gefunden. Danach schlenderten wir an der modernen Hafencity in die Altstadt. Ein sehenswertes Highlight war der Dom von Trondheim „Nidaros domkirke“. Einziger Nachteil ist hier, dass man sich einer Führung anschließen muss, um auf den Turm zu gelangen. Wir gingen weiter durch den Park ins alte Handelsviertel. Von dort aus muss man steil den Berg hinauf zur alten Festung. Am Weg gibt es einen Fahrradaufzug – echt skurril. Von der Festung hat man einen tollen Blick auf die Stadt. Für ein Getränk in einem schönen alten Kaffeehaus mit Bücherrei hatten wir noch Zeit.
Danach verließen wir Trondheim leider schon viel zu früh. Unser Weg führte weiter entlang des Trondheimfjords. Am Snåsavatnet (See) verlassen wir die E6 und suchen uns einen Übernachtungsplatz. In Ålneset wurden wir fündig. Auf einem kleinen Platz an einem Bauernhof könnten wir unser Camp aufschlagen. Weit und breit ist hier sonst niemand. Die Stille wurde hier nur von unserem knisternden Lagerfeuer etwas unterbrochen. Ein genialer Ort zum Übernachten.

Wegen zeitlichen Problemen habe ich leider die nächsten Tage nur noch Stichpunktartig aufgeschrieben. (der ausführliche Text folgt noch in den nächsten Wochen)

 

Sonntag, 16. Juni
Ålneset – Snåsa – über Helgeland Kysten nach Sjøbakken Gårdsferie 

Montag, 17. Juni
Helgeland Kysten – Mo i Rana – Smalvatnet Gletscher See 
Überschreitung des Polarkreises auf dem Seeweg – Furøy Camping

Dienstag, 18. Juni
Svartisen – Engabreen Gletscher (Wanderung)

Reisebericht Übersicht Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

2019.07 – Reisebericht Disco2Norway Teil 4

Reisebericht Übersicht Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

Montag, 24. Juni
Henningsvær, Svolvær, Reine
Skagen Camping AS

Dienstag, 25. Juni
Fähre nach Bodø
Saltfjellet Svenningdal Camping

Mittwoch, 26. Juni
Dovrefjell–Sunndalsfjella National Park
Gullvåg camping

Donnerstag, 27. Juni
Rondane-Nationalpark
Otta Camping

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