2025.05 »African Dreams« Reisebericht #1 Übersicht

Reise durch Namibia, Botswana und Simbabwe – 31.Mai bis 21 Juni 2025

Sonntag, 25. Mai 2025
Langsam, aber sicher kommen die diversen Vorbereitungen zu einem Ende. Wir sind schon gespannt auf unser diesjähriges Abenteuer. Ich gebe zu, ich bin auch nervös, hoffentlich funktioniert alles, die vorgebuchten Unterkünfte, der Mietwagen, hoffentlich keine Reifenpanne, Bargeld vs. Kreditkarte, Telefon usw. Bislang gab es bei unseren Reiseländern noch nie damit, aber in Namibia ist vieles anders. 97% der Landfläche sind menschenleer! Spannend…

Reisebericht #1 30.05.2025

Auf nach Afrika!

Daheim noch das ein oder andere erledigen und dann machen wir uns nachmittags auf zum Flughafen nach Frankfurt. Ohne Stau sind wir dann etwas früher am Flughafen, aber immer noch besser als in Stress zu geraten. Discover Air startet pünktlich. Service ist okay, wir sitzen schließlich Bretterklasse, da muss man die Erwartungen klein halten.

31.05.2025

Überpünktlich, mit viel Rückenwind kommen wir am Hosea Kutako Airport in Windhoek an. Immigration dauert leider dann ein wenig, aber schlussendlich kommen wir ohne Problem durch. Am AVIS-Schalter mit Handschlag begrüßt, erledigen wir die Formalitäten. Auch beim Telefonanbieter MCT läuft alles wie am Schnürchen. Schließlich übernehmen wir den Toyota Fortuner 4×4. Auch bei der Übergabe sind alle sehr freundlich. Zum Einkaufen düsen wir noch zu einem Sparmarkt in Süden von Windhoek. Hm – irgendwie recht Deutsch hier, schräg. Dann heißt es ein paar Kilometer machen – durchs Hochland und dann durch die Kalahari nach Kalkrand. Auch hier ist der Empfang herzlich. Da wir spät dran sind, verzichten wir auf den Cruise am Abend und relaxen lieber in unserem Safari Tent mit zwei Veranden und Bad, was man über einen Holzsteg erreicht. Das Abendessen im Haupthaus ist klasse! Wieder am Zelt genießen wir die volle Pracht der Milchstraße. Der Wahnsinn!

01.06.2025

Das Frühstück in der Teufelskralle Lodge ist auch super und lässt keine Wünsche offen. Aber wir müssen uns verabschieden und nehmen die ~300km lange Fahrt Richtung Sossusvlei in Angriff. Getankt wird in Mariental, ein größerer Ort in der Kalahari. Beim Tanken bleibt man im Auto sitzen und wird mit Diesel randvoll abgefüllt – danach werden die Scheiben sauber gemacht und bezahlt. Ist wohl so in Afrika üblich. Die Kalahari ist eine Wüste und es ändert sich Landschaftlich erstmal nicht viel. Nachdem wir die Maltahöhen passieren, haben wir auf einmal Berge um uns herum – was ein Wechsel. Einige Stopps später erreichen wir die „Little Sossusvlei Lodge“. Herzliche Begrüßung mit selbstgemachtem Eistee. Unsere Unterkunft – ein niedliches Steinhäuschen direkt vor einem kleinen Wasserloch, wo sich einige Zebras tummeln. Wir entscheiden und für einen Sundowner-Drive in die Berge. Was für ein Glücksgriff – wir sind alleine mit unserem Guide Stanley, der uns viel über die Landschaft, Flora, Fauna und Menschen erklärt. Der Sonnenuntergan ist der Hammer – was für Farben! Stanley reicht keine Häppchen und kühle Getränke. Man kann das kaum beschreiben, einfach super Klasse! Etwas später als üblich kommen wir dann zum leckeren Abendessen.

 

02.06.2025

Frühstück gibt’s 2go, weil wir ja sehr früh ins Sossusvlei zu den Dünen wollen. So fahren wir los und erreichen pünktlich um 7:30Uhr das Gate. Nur morgens beim Sonnenauf und Nachmittags beim Sonnenuntergang haben die roten Dünen die typischen Effekte von Sonnen und Schattenseite. Das eigentliche Abenteuer startet jedoch ab dem 2×4 Parkplatz. Nun geht es nur noch mit Allrad weiter und der Weg ist kaum auszumachen – zu viele Spuren. Wir klemmen uns hinter einen Jeep, der anscheint den Weg kennt und mit ein bisschen mehr Power kommen wir gut voran. Nach dem kleinen Frühstück am Parkplatz starten wir unsere Wanderung Richtung Big-Daddy Düne ~380hm. Einige Passagen sind ganz okay, aber die steilen Stellen sind echt anstrengend. Oben angekommen hat man einen fantastischen 360° Panoramablick, der sich wirklich lohnt!

Abenteuerlich der direkte Steilabstieg zur Pfanne. Weil der Aufstiegt etwas länger gedauert hat, ist es jetzt heiß geworden, aber es sind nur noch ganz wenige Menschen unterwegs. Der Kontrast der weißen Salzpfanne mit den extrem roten Sanddünen sowie der abgestorbenen bis zu 800 Jahre alten dunkelbraunen Bäume ist grandios. Spaßig war auch die Rückfahrt, bei der wir uns jetzt selbst eine Route durch den aufgeheizten Sand suchen mussten. Wieder an der Lodge angekommen, lassen wir den Tag gemütlich ausklingen. Früh ins Bett und alles gepackt.

[ weiterlesen? – etwas weiter unten nach der Reiseübersicht – klicken ]

Freitag, 30. Mai 2025 Flughafen Frankfurt (FRA) Frankfurt – Windhoek Reisebericht 1
Samstag, 31. Mai 2025 Flughafen Windhoek, Hosea Kutako Einkaufen – Kalahari Wüste  
Sonntag, 1. Juni 2025 Kalahari – Sesriem    
Montag, 2. Juni 2025 Sesriem – Sossusvlei – Deadvlei – Dune 45    
Dienstag, 3. Juni 2025 Sossosvlei – Namib-Naukluft Park   Reisebericht 2
Mittwoch, 4. Juni 2025 Namib-Naukluft Park – Swakobmund    
Donnerstag, 5. Juni 2025 Swakobmund    Reisebericht 3
Freitag, 6. Juni 2025 Swakobmund – Erongo Gebirge    
Samstag, 7. Juni 2025 Erongo Gebirge   Reisebericht 4
Sonntag, 8. Juni 2025 Erongo Gebirge – Etosha     
Montag, 9. Juni 2025 Etosha   Reisebericht 5
Dienstag, 10. Juni 2025 Etosha    
Mittwoch, 11. Juni 2025 Etosha – Rundu   Reisebericht 6
Donnerstag, 12. Juni 2025 Rundu – Divundu    
Freitag, 13. Juni 2025 Divundu   Reisebericht 7
Samstag, 14. Juni 2025 Divundu – Caprivi – Sangwali Village    
Sonntag, 15. Juni 2025 Nkasa Lupala National Park   Reisebericht 8
Montag, 16. Juni 2025 Nkasa Lupala NP – Sangwali Village – Chobe Fluss    
Dienstag, 17. Juni 2025 Chobe Elephant Park   Reisebericht 9
Mittwoch, 18. Juni 2025 Chobe Elephant Park
Hotel in Vic Falls
   
Donnerstag, 19. Juni 2025 Vic Falls   Reisebericht 10
Freitag, 20. Juni 2025 Transfer Hotel in Vic Falls – Flughafen
Flughafen Victoria Falls (VFA)
Flughafen Windhoek, Hosea Kutako (WDH)
   
Samstag, 21. Juni 2025 Flughafen Frankfurt (FRA)    
  Reiselänge 4551 km in 23 Tagen  
Kurzdaten      
Weiter gehts beim Reisebericht #2

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