2019.07 – Reisebericht Disco2Norway Teil 1

Reisebericht Übersicht Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

Schon im letzten Jahr hatten wir beschlossen eine Reise nach Norwegen zu machen. Da eine Norwegen Rundreise mit eigenem Fahrzeug jedoch ein bisschen mehr Vorlauf bedeutete wurde die Reise verschoben. Nun in 2019 hatten wir vorzeitig begonnen die Reise zu planen.

Reiseplanung Teil 1
Die Reisezeit, Reisedauer und Reiseroute
Reisezeit Juni-Juli
Reisedauer ~3 Wochen
Reiseroute: Kiel-Oslo (Color Line Fährverbindung) > Bereich Bergen > Bereich Sognefjorden > Bereich Alesund (Insel Runde) > Bereich Trondheim > Bereich Svartisen > Lofoten und ggf. über Schweden oder auch Norwegen zurück nach Oslo

Reiseplanung Teil 2
Das Reisemobil: 
Da Norwegen nicht das ideale Reiseland für B&B Urlaub ist und ein reiner Zelturlaub nicht infrage kam, haben wir uns im Frühjahr entscheiden für unseren Landrover Discovery Sport »Disco« ein Dachzelt anzuschaffen. Nach intensiven Recherchen in den verschiedensten Foren (u.a. dachzeltnormaden.com) wurde kurzerhand ein Autohome Maggiolina  Airlander Plus bestellt. Die Vorteile einer solchen Übernachtungsart liegen klar auf der Hand:

  • Hartschale als Top Wetterschutz
  • keine Aufbauzeit (max. 30sec. Kurbeln)
  • 220l zusätzliches Ladevolumen ideal für Schlafsack usw.
  • Fast unbegrenzte Übernachtungsmöglichkeiten in Norwegen und auch Anderswo
  • richtige Matratze

Reiseplanung Teil 3
Das Reisezubehör:
+ Eigenbau eines Schubkastensystem mit Airline Befestigungsschienen inkl. ausfahrbarem Oberteil für unsere Küchenbox
+ Outdoor Küchenbox
+ leichtes und flexibles Zubehör wie Stühle, Tisch, Vorzelt, Toilette usw.

Nachdem wir alle Reisevorbereitungen abgeschlossen hatten, haben wir einen Testausflug in Nahe Lahntal gemacht (Bericht 2019.05). Kleine Problem konnten wir erkennen und schnell beseitigen.

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Samstag, 8. Juni 2019
Um 4: 00Uhr starteten wir unsere Reise nach Norwegen. Ohne Stau und recht entspannt kamen wir gegen Vormittag in Kiel an. Unsere kleine Fähre war mit 15 Decks doch nicht so klein wie geahnt. Ein waschechtes Kreuzfahrschiff mit Einkaufszone, Restaurant, Pubs, Casino, Schwimmbad Theater usw.
Ohne nennenswerten Seegang bei sonnigem Wetter erreichten wir vor 10Uhr morgens Oslo. Da wir Oslo nicht eingeplant haben verlassen wir recht schnell die 700.000 Einwohner Stadt nach Westen. Nach wenigen Kilometern ist von der größten Stadt Norwegen nichts mehr zu spüren. Da in Norwegen auf den meisten Straßen Tempo 80 ist, lässt es sich schnell ganz relaxt fahren.

In der Region Telemark neben dem Ort Heddal konnten wir die erste große Holzkirche bewundern. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirche ist beeindruckend und auch der Innenausbau aus toll geschnitztem Holz ist sehenswert.

Beim Ort Sauland verließen wir die gut ausgebaute Landstraße und fuhren über eine schöne Panoramastraße Richtung Norden. Der kleine Umweg führte über viele schöne kleine Seen entlang von Tuddal, Rujkan und in Amot zurück auf die Hauptroute. Danach erreichten wir das Hochplateau des Haukelifjell. Im Umfeld der ca. 1000m hohen Gebirgsstraße herrschte noch Winterstimmung. Viele Seen waren hier noch eingefroren und rechts und links an der Straße lagen noch meterhohe Schneefelder. Am späten Nachmittag erreichten wir den Ort Roldal am Roldalsvatnet (See). Der direkt am Ufer des Sees gelegene Seim Campingplatz war unser erste Übernachtungs-Stopp.

Sonntag, 9. Juni 2019
Nach unserer ersten Nacht in Norwegen fuhren wir über die alte schmale Passstraße aufs Roldalsfjellet. Das nächste Highlight ist schnell erreicht. Der Låtefossen ein mächtiger zweiströmiger Wasserfall, der sich an diesem Tag in all seiner Pracht zeigte. Die Straße führte weiter entlang des Sandvinvatnet der über die mächtigen Gletscher des Folgefonna gespeist wird. Der See fließt im laufenden in den Sørfjord, den wir über 70 km folgen. Er ist ein Arm des Hardangerfjord. Über die Hardangerbrua wechseln wir die Fjordseite und fahren Richtung Westen. In Steine können wir hinter den Wasserfall des Steinsdalsfossen laufen – beeindruckend. Von dort folgen wir der Straße nach Bergen. Leider gab es in Bergen heute einen Umzug so, das die Stadt im Ausnahmezustand war. Durch den vielen Stau quälten wir ins durch die Stadt auf eine der vorgelagerten Inseln. In der Nähe des Ortes Møvika liegt der Skogtun Campingplatz. Der Campingplatz ist wirklich der Hammer. Tolle Lage und sehr gute Infrastruktur. Am Pier konnten wir einige Angler beobachten und genossen den Sonnenuntergang.

Montag, 10. Juni 2019
Ein sonniger Morgen machte das Frühstück noch leckerer, aber wir wollten ja noch weiter… Über Bergen ging es entlang einiger großer Seen nach Vossavangen. Wir folgten weiter dem Fluss der bei Ramsøy in einen Arm des Aurlandsfjorden fließt. Durch den Gudvangatunnel kommen wir zügig nach Flåm wo die großen Kreuzfahrtschiffe anlanden und weiter ging es nach Aurlandsvangen. Dort hatten wir ein gemütliches Cafe erspäht. Frisch gestärkt folgten wir der steilen Passstraße hinauf aufs Grønefjell. Auch hier war alles noch fest in Winterhand. Über Lærdalsøyri und den danach liegenden Tunnel gelangten wir zur Fähre Fodnes-ferjekai. Da es schon recht spät war haben wir den Campingplatz Kjørnes gegenüber der Stadt Sogndal ins Auge gefasst. Der Platz ist sehr groß aber nicht so überfüllt. Ein toller Standplatz direkt am Fjord haben wir uns ergattert können.

Dienstag, 11. Juni 2019
Nach einer entspannten Nacht brachen wir zeitig auf. An diesem Tag sollte es entlang des Jostedalsbreen zum Geiragner Fjord gehen. Kurz vor dem Fjærlandstunnel schob sich die gewaltige Geltscherzunge Boyabreen den Hang hinunter. Unter dem Gletscher gelangt man in den Tunnel. In Utvik erreichten wir den Nordfjord. Diesem folgten wir nach Osten. Leider war die Panoramastraße auf den Strynefjell noch gesperrt. Dadurch mussten wir den Tunnel ins Breiddaten Tal nutzen. Von dort aus folgten wir die Straße nach Norden zum Geirangerfjord. Der Blick von Oben auf den engen Fjord war echt toll, jedoch je weiter man ans Wasser kommt, desto touristischer wird es. An der Ostseite des Fjords geht die bekannte Passstraße hinauf. Hier wird es chaotisch. Ein Bus nach dem anderen schlängelte sich die extrem schmale Passstraße hinauf und hinunter. Schnell weg!
Weiter folgten wir der Straße am Storfjorden Richtung Ålesund. Ålesund selbst lassen wir rechts liegen und nehmen die Fähre nach Hareid und zur Vogelinsel Runde.
Kurz vor 20: 00Uhr erreichen wir den Goksøyr Campingplatz und wurden freundlich auf Deutsch begrüßt. Nach einigen Informationen teilte uns der Chef mit, dass wir sofort aufbrechen müssten, um die Puffins zu sehen. Eigentlich waren wir ganz schön erledigt aber – Puffins – sind Pflicht und die sind wohl nur Abends auf der Insel. Nach einer halben Stunde steil bergauf erreichen wir die Puffin-Kolonie und werden nicht enttäuscht. Extrem nah kommt man hier an die kleinen Vögel. Alle Fotografen waren total leise – man hörte nur die Puffins und das klicken der Auslöser. Echt Wahnsinn!
Nach einem Nachtmal fielen wir Müde ins Bett…

Mittwoch, 12. Juni 2019
An diesem Morgen war es sehr durchwachsen. Ein Schauer folgte dem anderen und wir überlegten lange, ob wir die Rundwanderung auf der Vogelinsel angehen sollten. Da aber auch andere loszogen, hatten wir uns auch entschlossen zu starten. Nach ca. 1 Stunde kamen am nordwestlichen Leuchtturm an und plötzlich kam auch die Sonne zu Vorschein. Ab hier führt der Pfad an der Küste entlang. In den steilen Felsen brüten tausende Gannets. Ab und an kamen ein Seeadlerpaar vorbei. In den Wiesen brüten Skuas (große Raubmöven). Eine tolle Wanderung mit schönen Ausblicken. Sehr empfehlenswert. Von Runde fuhren wir zurück nach Alesund. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung fuhren wir zum nächsten Campingplatz bei Fagervikan am Tresfjord. Unser Stellplatz ist nur 2 m vom Wasser entfernt – toll gelegen und mit sehr guter Infrastruktur.

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Jens

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2019.05 Geburtstags-Tour nach Biberwier

Zum 80igsten Geburtstag von Heinz fuhren wir über ein verlängertes Wochenende nach Tirol / Biberwier. Unsere Unterkunft war natürlich bei Lissi und Otto. Da es im Winter hier sehr viel Schnee gegeben hatte, sah es hier an manchen Stellen wie im tiefen Winter aus. Oberhalb der Ehrwalder Alm Richtung Sebensee lagen in geschützten Stellen noch über 3m Schnee. Der Sebensee war größtenteils zugefroren. Schön das die Coburger Hütte schon geöffnet hatte. Am Abend konnte ich mit dem neuen Bike noch den Marienberg erklimmen.

Bei super sonnigen aber kühlen Wetter ging’s hinauf zur Zugspitze. Auch hier hatte der Winter noch alles fest im Griff. Am Nachmittag unseres letzten Tages fuhren wir Jule und ich mit den Canyon Bikes über Ehrwald, Ehrwalder Alm zur Hochfeldernalm. Über das hintere Gaisbachtal, Igelsee ging es dann zurück nach Biberwier.
Ein toller Kurztrip!

Jens

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2019.05 – Wandern und Camping im Lahntal

… eine Checkup unseres Reisemobils im schönen Lahntal.

Nach dem Bau unseres Auto Schubkastensystems für den Disco, dem Kauf unseres Autohome Maggiolina Dachzelts und weiterer Utensilien, mussten diese erst einmal gestest werden. Dazu führen wir ins nahe Lahntal. Eine kleine Wanderung Rund um den Rimberg konnten wir mit einbauen. Vom Rimbergturm hat man tolle Blicke bis nach Marburg. Der Campingplatz „Lahntal“ ist wirklich erste Klasse. Lage, Freundlichkeit und Sauberkeit 5 Sterne. So macht das Spaß…
Jens

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2019.04 – Skifahren, Wandern und Biken von »Winter« bis ins »Frühjahr«

Aus Mangel an Zeit habe ich leider nicht geschafft die Bilder und Informationen früher einzustellen. Wie auch in vergangenen Jahren ging es Ende Januar zum Skifahren ins Zillertal nach Gerti in den Brunnerhof. Auch in diesem Jahr hatten wir kühles und sonniges Wetter. (max. -14° am Gletscher)
Eine tolle Tour …

Wenige Wochen später führen wir mit unserer Firmenskitruppe nach Saalbach-Hinterglemm. In diesem Skigebiet war ich noch nicht gefahren – deshalb freue ich mich umso mehr was Neues zu entdecken. Leider waren zu dieser Zeit die Temperaturen ziemlich hoch, da es aber im Vorfeld extrem viel Schnee gegeben hatte waren wie Pistenbedingungen sehr gut. Das Skigebiet ist wirklich sehr schön und auch das abendliche Erfrischungsgetränk konnte in angenehmer Atmosphäre zu sich genommen werden. Hat wirklich wieder viel Spaß gemacht!  

Weiter folgen einige Winter / Frühlingsimpressionen aus dem Siegerland und Umgebung.

Jens

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2018.08 – Hochtour im Wallis – SUI

… ein etwas verspäteter Hochtourenbericht von August 2018!

Bestes Wetter in vielen Teilen Deutschland – jedoch nicht im August 2018 im Alpenraum. Wie schon in den vergangenen Jahren haben wir unsere geplante Hochtour drei-mal verschoben. Am 13.August konnten wir dann trotzdem Starten.

Unser Ziele:
Britanniahütte 3030m
Allalinhorn über den Hohlaubgrad 4027m Hin und Zurück

Gesamtstrecke: 8.99 km
Maximale Höhe: 4031 m
Gesamtanstieg: 1183 m
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Grand Mountet 2886m
Zinalrothorn über den Nordgrad 4221m

 

Viele Dank an Thomas!

Jens

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