2012.10 Wanderung auf Traumpfaden – der »Monrealer Ritterschlag«

Traumpfade, die 3.! Monrealer Ritterschlag

Weil das Wetter nochmal auf Sommer umgeschaltet hat, beschließen wir uns kurzer Hand in die Vordereifel aufzumachen. Als Deutschlands schönster Wanderweg 2011 steht für uns heute der Monrealer Ritterschlag auf dem Programm. Bei schönster Spätsommersonne startet die Tour in Monreal am Bahnhof. Der Weg führt durch den wunderschönen historischen Stadtkern mit seinen vielen Fachwerkgebäuden. Danach folgen wir der Elz aus dem Ort hinaus in den Wald. Über einen Laubteppich steigen wir die Bergflanke hinauf und haben einen schönen Panoramablick auf die Löwenburg und die Phillipsburg.

Der Pfad steig durch einen einen tief eingeschnittenen Hohlweg bergauf und weiter durch offenes Wiesenland mit grandiosem Panorama. Langsam macht sich Frühstückshunger breit aber Bänke sind hier doch etwas Mangelware. Auf dem Juckelsberg teilen wir uns schließlich Bank und Aussicht mit einem anderen Wanderpärchen. Nach einem kurzen Stück findet sich noch eine Sinnenbank auf der wir auch kurz verweilen. Dankenswerterweise trägt mir ein netter Mensch Karlchen (den Wanderbären) nach, der sich unterwegs heimlich abgesetzt hatte.

Felder und Wald wechseln sich ab.Über steile Serpentinen durch ein Waldstück mit Krüppeleichen erreichen wir eine offene Ginsterlandschaft. Im Tal quert der Weg  Eisenbahnlinie (Unterführung) und Bach und steigt über enge Pfade auf einen Felskamm. Ob des schönen Wetter sind mittlerweile viele andere Wanderer unterwegs und zwar mit hohem Tempo. Und nicht zu erstmal frage ich mich, wieso nur? So kann man doch die Herbstsonne, das bunter Laub und überhaupt den schönen Tag nicht genießen. Der Weg folgt dem Kamm zwischen Elz und Thürelz, dann beginnt der Abstieg zur Augstmühle.

Schließlich beginnen wir den 100 Höhenmeter steile Aufstieg zu den Monrealer Burgen. Da kommt man in Schwitzen, hui!

Schon bald zweigt der Zuweg zur Philippsburg ab, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Ein letzter Anstieg führt in die Gemäuer der Löwenburg. Die Löwenburg wurde erstmals 1229 urkundlich erwähnt. Ihr Erbauer Graf Hermann III. von Virneburg baute die Anlage verbotenerweise nach einem Teilungsvertrag auf dem Grund und Boden seines Bruders Philipps. Der dadurch entstandene Bruderzwist wurde jedoch später beigelegt.

Danach steigen wir runter nach Monreal. Im Ort selbst ist es gesteckt voll aber wir ergattern noch einen Platz bei einem Italiener.

Fazit: Tolle, größtenteils naturnahe Wege, abwechslungs- und aussichtsreich, auch dieser Traumpfad hält was er verspricht. Fein das wir noch einige vor uns haben 🙂

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 15.65 km
Maximale Höhe: 464 m
Gesamtanstieg: 668 m
Download file: 20121021_hike_monrealerritterschlag.gpx

 

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