2019.05 – Wandern und Camping im Lahntal

… eine Checkup unseres Reisemobils im schönen Lahntal.

Nach dem Bau unseres Auto Schubkastensystems für den Disco, dem Kauf unseres Autohome Maggiolina Dachzelts und weiterer Utensilien, mussten diese erst einmal gestest werden. Dazu führen wir ins nahe Lahntal. Eine kleine Wanderung Rund um den Rimberg konnten wir mit einbauen. Vom Rimbergturm hat man tolle Blicke bis nach Marburg. Der Campingplatz „Lahntal“ ist wirklich erste Klasse. Lage, Freundlichkeit und Sauberkeit 5 Sterne. So macht das Spaß…
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2017.10 Wanderung Wällertour – Iserbachschleife

wandern im Naturpark Rhein-Westerwald…

am ersten Sonntag im Oktober fuhren wir nach Anhausen in der Nähe von Neuwied. Dort hatte Lioba eine schöne Wanderung herausgesucht die »Iserbachschleife«. Wir starten mitten im Ort. Der Weg führt über reife Maisfelder, die im Nebel ganz schön gespenstisch wirken. Die Pfade sind schön angelegt und führen entlang des Iserbachs. Nach einigen Kilomentern erreichten wir die Kirchenruine Hausenborn mit schönen Ausblick auf den Ort Isenburg.

Diesen durchqueren wir als nächstes und gelangen danach zur Thalhauser Mühle. Im Garten des Hotel gönnen wir uns ein kühles Getränk und wandern weiter über endlose Wiesen und schön angelegte Weiher nach Rüscheid. Hier umkreist man den Ort was irgendwie recht sinnlos erscheint. Danach folgt man dem Weg über eine Hochfläche bis wir wieder in Anhausen am Parkplatz ankommen. Eine sehr schöne Wanderung…

Gesamtstrecke: 23.24 km
Maximale Höhe: 395 m
Gesamtanstieg: 864 m
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2017.05 – Wanderungen im Pfälzerwald und in den Nordvogesen

Nunja, das Wochenende war nicht wirklich ein langes für uns aber das Wetter wollte unbedingt genutzt sein! Ergo Freitagnachmittag ab Richtung Pfälzer Wald!

Untergekommen sind wir im Hotel am Rosengarten in Zweibrücken. Das Hotel ist schön, der Service nett, das Frühstück toll, Zweibrücken eine Kleinstadt ohne viel Charme und recht verschlafen. Vielleicht tobt das Leben in den Style Outlets, die uns aber an diesem Wochenende nicht interessieren.

Freitagabend heißt es dann den Sommer genießen im Biergarten in Steinwurfweite zum Hotel.

Samstag, gut gestärkt durch ein leckeres Frühstück, packen wir die Rucksäcke und ab nach Dahn. Wir laufen den Dahner Felsenpfad! Dieser ist zwar mit 12,5km angegeben ist aber eigentlich 17,5km lang (Bei Glättung 14,4km).
Der Pfad schlängelt sich längst allerlei Buntsandsteinmassiven mit so klingenden Namen wie Pfaffenfelsen, Schillerfelsen, Schwalbenfelsen, Braut+Bräutigam usw.
Es ist hochsommerlich heiß und wir sind froh, dass der Weg mehrheitlich im Schatten des Waldes verläuft. Unterwegs kehren wir zur Auffüllung unseres Elektrolythaushaltes in die Dahner PWV Hütte ein, die an diesem Samstag sehr gut besucht ist. Allerdings stellen wir fest, auf dem Pfad selbst ist es doch recht ruhig. Vermutlich ist es den meisten schlicht zu warm!

Da in unserem Hotel heute eine Hochzeit gefeiert wird und man es inhouse ohnehin nicht zum Essen aushalten kann, kehren wir wieder in Valentins Biergarten ein.

Fazit: Sehr schöner Weg! Toller Wald und irre Felsen!

Gesamtstrecke: 14.43 km
Maximale Höhe: 340 m
Gesamtanstieg: 559 m
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Am Sonntag nehmen wir den Altschlosspfad in Eppenbrunn unter die Sohlen. Das Wetter ist mittlerweile schwülwarm, was die eigentlich leichte Tour zu einer schweißtreibenden Angelegenheit macht. Nichts destotrotz ist auch dieser Weg wunderschön, abwechslungsreicher Mischwald, Tal Auen und natürlich die Felsentürme. Die Sandsteinformation Altschloßfelsen ist durch Eisenoxid intensiv rot gefärbt und leuchtet in der Sonne. An einer Stelle kann man auch auf den Felsen steigen und genießt eine wunderbare Aussicht über den Naturpark Pfälzerwald und die Nordvogesen. Dort oben gib es eine kleine Lichtung mit Baustammsitzgelegenheit mit dem Namen „Himmelsblick“ – ein perfekter Rastplatz für uns!
Der Weg läuft entlang der Deutsch-Französischen Grenze, so dass wir auch mal eben in Frankreich waren.
Wir machen noch einen kurzen Abstecher zum Diana Bild:
„Das Dianabild wurde vermutlich von einem römischen Offizier in der Felswand angelegt, der ein seltenes Jagdglück in den umliegenden Wäldern hatte. Das Relief zeigt drei römische Gottheiten: in der Mitte ist Diana zu sehen, die römische Göttin der Jagd. Rechts von ihr ist wahrscheinlich Mars, der Schirmherr der römischen Legionäre, und links Silvanus, der Gott des Waldes, abgebildet.“
So ist es zu lesen, das Relief selbst ist arg verwittert aber auch hier ist der Weg im urigen Wald schön (und schattig!!).

Im Biergarten des Hotel Kupper lassen wir unseren kurzen Besuch im Pfälzerwald ausklingen.

Fazit: Hier lohnt es sich auf jeden Fall nochmal hinzufahren und weitere Gebiete des Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zu erkunden!

Gesamtstrecke: 11.63 km
Maximale Höhe: 410 m
Gesamtanstieg: 395 m
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2016.09 Wanderung Traumpfad Bleidenberger Ausblicke

wir genießen den „Goldenen“ Herbst und fahren nach Oberfell an die Mosel. Von hier aus starten wir unsere Wanderung. Kurz nach dem Start geht es steil hinauf durch die Weinberge.Hier bieten sich großartige Ausblicke auf die Mosel. Durch dichte Wälder und Wiesen gelangt wir zur Hütte am Dickenberg. Hier bei bester Fernsicht machen wir eine gemütlichen Rast auf den tollen Bänken und Liegen. Danach geht es weiter über schöne Wiesenweg. Man quert die K71 und erreicht das Tal des Alkener Bachs. Leider fließt wenig Wasser durch den tiefen Canyon. An alten Steinbrüchen wird die geologische Geschichte der Region sichtbar. Nach einem leichten Aufstieg erreicht man die Burg Thurant. Von hier aus hat man fantastische Ausblicke auf die Mosel. Wir machen eine kleine Besichtigung und stärken uns mit einem Stück fischen Kuchen. Danach folgen wir weiter dem Weg unterhalb der Burg. Nun geht es steil hinab in den Ort Alken wo man an der historischen St. Michaelskirche vorbeikommt. Nach einigen Metern müssen wir wieder steil hinauf durch den Weinberg. Die Sonne brennt hier extrem und das Thermometer zeigt über 30° Grad an. Oben angekommen können wir die Wallfahrtskirche beschauen. Wir folgen weiter dem Panoramaweg mit tollen Blicken zurück zur Burg und das Moseltal. Der Weg folgt nun wieder hinunter zurück nach Oberfell zum Parkplatz.

Eine sehr schöne Wanderung mit leichten Abzügen im Punkto Sauberkeit. Hier vergessen manche Wanderer oder auch Andere den Weg! wohl mit dem Klo. So extrem habe ich das noch nicht gesehen!

Gesamtstrecke: 14.09 km
Maximale Höhe: 381 m
Gesamtanstieg: 632 m
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2016.06 – Ostsee Kurzurlaub in »Prerow am Darß«

Nach vielen Schwärmereien und Beispielphotos meiner Kollegin wollten wir schon immer mal an die Ostsee, zum Fischland-Darß-Zingst. Ende des Winters haben wir dann kurzentschlossen eine Unterkunft im Ostseebad Prerow auf dem Darß gebucht. Dafür sollte das Lange Wochenende um den Feiertag Christi-Himmelfahrt dienen. Die Wetteraussichten sind erstklassig und deshalb fahren wir sehr früh los. So hat man noch was vom Anreisetag.
Gesagt getan, wir kommen gut durch und suchen uns dann am frühen Donnerstag morgen in Prerow erstmal einen Bäcker für ein kleines Frühstück. Danach erkunden wir die Umgebung von Prerow und den Darßer Urwald. Die Ostsee begrüßt uns bei strahlenstem Wetter, mit fein weißem Sandstrand und karibikblauer See. Toll!
Nach einer leckeren Waffel mit einem Pott Kaffee bei Hein & Stin können wir am Nachmittag unsere Unterkunft beziehen. Eine sehr schön eingerichtete, große FeWo in der alten Apotheke.
Fürs Abendessen haben wir uns schon die Steinbar beim Vorbeigehen ausgesucht. Hier gibt es leckere Burger und Steaks (na, das Störtebecker Schwarzbier soll auch nicht unerwähnt bleiben)!

Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir mit den Bikes durch den Darßer Urwald zum Weststrand. Hier erhoffe ich mir ein paar Sonnenuntergangsbilder. Danach geht es im Lichtkegel unserer Bike-Lampe durch den finsteren Wald zurück zur Unterkunft.
Was spassig und etwas unheimlich zugleich ist. Die ersten drei Schatten vor denen Lioba zurückzuckt, sind nur Schatten aber der vierte ist dann doch ein Reh! Huch, um uns herum wildes Getrappel im Unterholz. Wer hat sich wohl mehr erschrocken?

Am nächsten Morgen starten wir zu einer Wanderung. (kurz Urwald, Weststrand, Darßer Ort, Nordstrand und Seebrücke) Wir starten bei unserer Unterkunft und gelangen über die Waldstraße in einen der vielen Wege durch den Darßer Urwald. Ein toller Mischwald mit vielen Feuchtflächen und kleinen Seen. Die Wegführung ist relativ einfach, so dass alle Hauptwege Richtung Weststrand führen. Leider nerven uns viele hunderte Stechmücken, die ich um diese Zeit hier eigentlich nicht vermutet hätte. Nur gut das die heute nicht so stechfreudig sind! Am Weststrand angekommen fühlt man sich wie in der Karibik – heller fast weisser feiner Sandstrand – blaues klares Meer – und grüne Ostseepalmen!
Nee, Scherz bei Seite – stattdessen reicht dichter Wald mit bizarr vom Wind zerzausten Buchen und Kiefern bis an den Sandstreifen an der Ostsee heran. Wir folgen dem Strand nach Norden und gelangen bei erreichen der Kernzone des Nationalparks über einen Bohlenweg in die Dünenlandschaft.
Ein nettes junges Mädel möchte uns zum Urlaub hier und dem Nationalpark befragen, da machen wir natürlich gerne mit und streichen ein paar Gummibärchen als Belohnung ein.
Auf die Frage wo wir in Deutschland schon weitere Nationalparks besucht haben, müssen wir doch sehr überlegen. Erst im Nachgang stellen wir fest, es waren mehr als gedacht! Derzeit gibt es 16 Nationalpark in Deutschland! Wer hätte das gedacht und wir waren somit schon im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, Eifel, Kellerwald-Edersee, Harz und Hunsrück-Hochwald. Weitere wie der Schwarzwald und die Sächsische Schweiz stehen auf der Wunschliste.

Am Darßer-Ort kann man schön die verschiedenen Vogelarten bewundern. Leider konnten wir keine Seeadler sehen – Schade. Aber der Weg durch den Nationalpark ist wegen der vielen Menschenmassen in den Sommermonaten stark reglementiert. So kann man sich hier nicht in die Büsche schlagen und mit dem 600 Tele Aufnahmen der Vögel machen. Verständlich, ganz klar, aber wir freuen uns schonmal auf die Dünen von Durness in Schottland, da ist man meist allein!
Umringt vom Ried begegnet uns noch eine recht große Gruppe Hirsche, hier in den Dünen, an der Ostsee…..
Wir erreichen danach den Nothafen und über eine kleine Holzbrücke den Nordstrand. Ab hier gibt es wieder den normalen Seebadstrand, der aber in jetzt noch nicht so überfüllt ist. So können wir bequem an der Wasserkante bis zur Seebrücke wandern. Nach einer schönen Aussicht von von der Seebrücke, gönnen wir uns noch ein leckeres Bier im Darßer-Brauhaus bevor es nach Hause geht.

Gesamtstrecke: 21.34 km
Maximale Höhe: 22 m
Gesamtanstieg: 144 m
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