2021.10 »Wanderurlaub in Südtirols Naturpark – Puez-Geisler«

Kurzentschlossen ging es Mitte Oktober nach Südtirol in den Naturpark – Puez-Geisler. Diesmal ohne Dachzeit, dafür in die Ferienwohnung Schanzer in St.Peter im Villnößtal.

09.10 – Anreise – Würzjoch

Leider hatten wir bei der kurzen Planung nicht berücksichtigt, dass ab 08.10 in NRW und einigen anderen Bundesländern die Herbstferien begonnen hatten, deshalb waren wir extra früh nach Südtirol aufgebrochen. Bis auf den Brenner gab es aber keine Probleme. Kurz vor Sterzing waren wir abgefahren und in Brixen konnten wir dann auch unsere Einkäufe für die nächsten Tage erledigen. Danach nahmen wir die Straße ins Villnößtal. Nach einer kleinen Erkundungstour nach St. Peter und St. Magalena fuhren wir hinauf zum Würzjoch. Nach St. Peter erinnert die Straße an eine typische Landstraße in Schottland. Ein One-Way-Track führt hinauf bis aufs Würzjoch. Bei der Rückfahrt machten wir kurzen Stopp bei der Edelweißhütte, dort ließ es sich in der Sonne bei einem leckeren Kaffee gut aushalten. Nach der Übernahme der Ferienwohnung, konnten wir am Abend noch einen Tisch im „Viel Nois“ ergattern. Es gab leckeren Lammgulasch bzw. Lammbraten …. hmmm.

10.10 – Wanderung auf der Seceda unterhalb der Geislerspitzen

Da leider ab dem morgigen Tag keine Liftanlagen mehr offen waren, nutzten wir am Sonntag die Bahn von St. Ulrich im Grödnertal hinauf zur Seceda – ein Hochplateau unterhalb der Geislerspitzen. Das Wetter war klasse und vom oberen Grat hatte man einen fantastischen Blick zu den Geislerspitzen, Saas Rigais 3025m und Forchetta 3030m. Unsere Rundtour führte um die Cislesalpe über eine gemütliche Hütte wieder zurück hoch zur Seceda. Mit einer der letzten Gondeln ging es dann zurück zur Talstation. Ein herrlicher Tag und eine leichte Eingehrunde.

11.10 – Wanderung auf den Peitlerkofel 2885m

Wir fuhren mit dem Auto aufs Würzjoch. Vom Parkplatz starteten wir die Runde um den Peitlerkofel. Der Pfad führte rechtsherum ins Putia Tal hinauf zur Peitlerkofelscharte. Hier machten wir Rast und überlegen unser weiteres Vorgehen. Der Aufstieg zum Peitlerkofel dauert ca. 1,5 Stunden inkl. Rast und Fotostops auch etwas länger. Wir entschieden uns für den Gipfel! Schon nach wenigen Höhenmeter hatte man tolle Ausblicke.

Gesamtstrecke: 12.19 km
Maximale Höhe: 2842 m
Gesamtanstieg: 1139 m
Download file: 20211011_suedtirol_peitlerkofel.gpx

 

Der Pfad ist gut und wir kamen recht schnell aufs Plateau. Lioba ging zum kleinen Peitlerkofel und ich stieg hinauf über einen kleinen Klettersteig den großen Peitlerkofel. Dieser ist aber nur 50m höher als der Kleine. Großartige Rundblicke bis in den Süden und nördlich zum Alpenhauptkamm. Auf dem Rückweg kurz vor dem Parkplatz gab es einen tollen Sonnenuntergang.

12.10 – Klausen & Brixen sowie kleine Wanderung St.Magdalena

An diesem Tag war Regen gemeldet. Wir nutzen diesen Tag zu einem Besuch in Klausen. In der kleinen Altstadt führte ein steiler Weg hinauf zum „Säbener Berg“ und weiter

zum Kapuzinerkloster. Der Blick von Oben auf die Stadt ist klasse – leider stört hier die Brennerautobahn ein wenig. Am Nachmittag fuhren wir zurück ins Villnößtal. Von der Wohnung aus machen wir noch einen Spaziergang nach St. Magdalena.

13.10 – MTB Tour – Rund um den Mitterberg sowie Villnößtal

Nach einigen Wanderungen stand für diesen Tag eine kleine MTB Tour an. Start war in St. Peter an der Wohnung. Da wir nicht die Passstraße mit den Bikes hochfahren wollten, nutzen wir kleine Seitenstraßen bis der Weg nun endgültig in den Wald und auf die Runde um den Mitterberg sowie den Tschiniför führte. Der Wald – ja der Wald ist sehr schön, aber da hier so spät im Jahr keine Sonne mehr hinkommt, war es empfindlich kalt. So kalt, dass ich an jeder Schneise angehalten habe, um mich kurz aufzuwärmen. Nach knapp über einer Stunde erreichen wir den höchsten Punkt und auch die andere Seite des Berges. Hier ist es wieder deutlich wärmer. Die Abfahrt runter nach St. Magdalena ist mit grobem Schotter durchzogen und recht steil.  Vom Ortsteil Plauer hat man einen großartigen Blick auf die Geislergruppe. Über St. Magdalena geht es zurück nach St. Peter.

14.10 – Wanderung Zanser Alm – Kaserillen Alm – Kreuzkofeljoch – Sobutsch 2486m – Kreuzjoch – Zanser Alm

Unsere Tour startete am Großparkplatz Zanser Alm. Entlang eines kleinen Baches stiegen wir hinauf zur Kaserillen Alm. Leider waren wir hier viel zu früh, so dass wir die leckeren Speisen nicht probieren konnten. Weiter hoch ging es über die Schlüterhütte aufs Kreuzkofeljoch.

Gesamtstrecke: 11.95 km
Maximale Höhe: 2462 m
Gesamtanstieg: 986 m
Download file: 20211013_suedtirol_zanseralm.gpx

 

Nach einer kurzen Pause entschieden wir uns nicht über die Gampenalm abzusteigen, sondern über das Bronsoijoch auf den  Sobutsch 2486m aufzusteigen. Immer entlang des Grates führte der kleine Pfad weiter zum Kreuzjoch. Von dort aus geht es wieder zurück zur Zanser Alm. Tolle sehenswerte Tour.

 

15.10 – Wanderung Grödnerjoch – Cirjoch – Sas Ciampac 2672m – Ciampei Scharte – Kolfusch – Grödnerjoch

Eigentlich war die Durchschreitung des Langkofels geplant, aber auf der Fahrt ins Grödnertal hatten wir uns umentschieden. Wir starteten am Parkplatz Grödnerjoch. Der Pfad führt hinauf zur Jimmy Hütte und danach unterhalb der Cirspitzen zum Cirjoch. Die Umgebung ähnelte stark an das Felsenlabyrinth am Latemar. Einfach klasse! Weiter gings zum Pares de Crespeina 2528m. Über den Aussichtsberg Sas Ciampac 2672m – sehr empfehlenswert ging es zur Ciampei Scharte. Nun folgten wir den Weg runter Richtung Kolfusch. Oberhalb des Skigebiets geht’s nochmal hinauf nach Utia Forceles. Danach folgten wir dem Weg unterhalb des Sas Ciampei zurück zum Parkplatz am Grödnerjoch. Eine recht lange, aber tolle Tour mit super Aussichtspunkten.

Gesamtstrecke: 13.38 km
Maximale Höhe: 2668 m
Gesamtanstieg: 1146 m
Download file: 20211015_suedtirol_groednerjoch.gpx

 

16.10 – Abreise

 

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