2020.09 – Toller Sommer für viele schöne Biketouren in der Heimat trotz Corona

Bei diesem Sommer und den Bedingungen bleibt viel Zeit zu Laufen und Biken im schönen Siegerland. Neue Touren wie zum Beispiel eine große Runde um Hilchenbach, Brachthausen und Kreuztal oder von Zuhause durchs Buchhellertal zum Trödelstein. Ein weiteres Highlight war eine Runde über die Lipper Höhe zum Hohenseelbachkopf und über Neunkirchen, Wilden und Wilnsdorf zurück nach Niederdielfen. 

Nach vielen Kilometern musste ich notgedrungen die Pneus wechseln. Die leichten MAXXIS Forekaster mit super Abrollwerten waren jedoch viel zu Unzuverlässig. Der wenige Grip und die häufigen Pannen haben mit dazu bewogen den Hersteller zu wechseln. Nach einigen Testberichten habe ich mich für die 2021 Modelle von Schwalbe entschieden.

Front: Schwalbe Magic Marry EVO Supertrail Addict Soft 2.4
Near: Schwalbe Nobby Nic EVO Supertrail Addict Soft 2.35

Der Rollwiderstand ist wirklich sehr gut und der Grip hervorragend, jedoch liegt das Gewicht pro Pneu 400g höher als die MAXXIS. 

Leider ist erschrecken wie stark sich in diesem Jahr der Wald in der Region verändert hat. Nichts ist mehr so wie vor wenigen Tagen – der Wald ändert sich täglich bzw. der Harvester ändert den Wald. Die Waldschäden sollen wohl höher sein als die Schäden vom Sturm Kyrill und es ist noch nicht vorbei. Trotzdem macht es unheimlich viel Spaß in unserer Region zu biken. Da  müssen wir uns gar nicht vor dem Bayrischen Wald oder Schwarzwald verstecken.

Tourenbeispiel : Niederdielfen > Wilnsdorf > Wasserscheide > Lippe > Trödelstein > Hohenseelbachskopf > Neunkirchen > Wiederstein > Wilden > Wilnsdorf > Niederdielfen

Gesamtstrecke: 60.62 km
Maximale Höhe: 610 m
Gesamtanstieg: 1386 m
Download file: 20200920_mtb_lippe_hohenseelbachskopf.gpx

Die GPS Daten sind auf 500 Punkte beschränkt – deshalb geringe Ungenauigkeit in den Km-Angaben. Es sind knapp 65km

Tourenbeispiel: Kredenbach > Höhenweg zur Lützel > Ginsburger Heide > Oberdorfer Höhe > Riemen 678m > Kindelsberg > Kreuztal > Kredenbach

Gesamtstrecke: 43.85 km
Maximale Höhe: 693 m
Gesamtanstieg: 1287 m
Download file: 20200816_mtb_hilchenbach.gpx
Jens

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2020.07 – Frühsommer und ein viel zu kurze Urlaubstour

Obwohl das schöne Wetter auch im Siegerland gut über die Coronazeit hinweghalf, wollten wir, nachdem die Grenzen zu unseren Nachbarn wieder offen waren eine kleine Urlaubstour mit unserem Dachzelt unternehmen. 

Unsere geplanten Ziele:

Nach einer entspannten Anreise und einem schönen Abend entschieden wir uns am nächsten Morgen zu einer Wanderung in die Haslach und Wutachschlucht. Der Startpunkt lag direkt in Lenzkirch. Erst folgte man der alten Bahntrasse, jedoch muss man diese wegen Bauarbeiten verlassen. Danach ging es oberhalb der Haslach zum Zusammenfluss von Gutach und Haslach, dem Wutachursprung. Wir folgen dem Flüsschen Wutach, der sich herrlich durch die Schlucht schlängelt.

Doch hier passiert, woran wir nie gedacht hätten. Lioba bricht sich den Unterschenkel! Der Wanderschuh, der sich zwischen zwei  Wurzeln eingeklemmt hatte und nicht nachgab, verursachte eine Spiralfraktur des Schienenbeines und als Kollateralschaden einen Wadenbeinbruch. In einer aufwendigen Rettungsaktion (quasi wie im Film) wurde sie ins Schwarzwaldklinikum Villigen-Schwenningen gebracht.
Ein herzliches Dankeschön an die Bergwacht Schwarzwald und dem Team von der DRF Luftrettung Christoph 54!!! Und dem freundlichen Wanderer, dessen funktionierendes Handy die zügige Rettung ermöglichte und der seine Wanderung unterbrochen hat, um sich zu kümmern, bis der Notarzt da war!!!
Nach einer sofort durchgeführten, erfolgreichen OP musste sie noch einige Tage im Krankenhaus bleiben.

Unsere Urlaubstour hatte sich damit erledigt – Schade! Aber gut das nichts Schlimmeres passiert war und das der Bruch mit einer Titanplatte und Schrauben sehr gut stabilisiert werden konnte.

Durch die Corona-Beschränkungen waren die Besuchszeiten sehr eingeschränkt und ich musste mir den halben Tag die Zeit vertreiben. Mit Mountainbiken und Laufen erkundete ich die Gegend rund um Bad Dürrheim. Zwei weitere schöne MTB Touren rund um und auf den Feldberg konnte ich noch fahren. 

Gesamtstrecke: 34.3 km
Maximale Höhe: 1250 m
Gesamtanstieg: 1160 m
Download file: 20200620_sw_skigebiet_naturpark.gpx

 

Gesamtstrecke: 35.22 km
Maximale Höhe: 1493 m
Gesamtanstieg: 1342 m
Download file: 20200621_sw_herzogshorn_feldberg.gpx

 

Nach einer Woche konnte Lioba in einem orthopädischen Kunststoffstiefel das Krankenhaus verlassen. Gute Besserung!

Die letzten Bilder der Galerie und die nun folgenden Tracks sind aus dem Siegerland und Westerwald.
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Jens

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2019.05 Geburtstags-Tour nach Biberwier

Zum 80igsten Geburtstag von Heinz fuhren wir über ein verlängertes Wochenende nach Tirol / Biberwier. Unsere Unterkunft war natürlich bei Lissi und Otto. Da es im Winter hier sehr viel Schnee gegeben hatte, sah es hier an manchen Stellen wie im tiefen Winter aus. Oberhalb der Ehrwalder Alm Richtung Sebensee lagen in geschützten Stellen noch über 3m Schnee. Der Sebensee war größtenteils zugefroren. Schön das die Coburger Hütte schon geöffnet hatte. Am Abend konnte ich mit dem neuen Bike noch den Marienberg erklimmen.

Bei super sonnigen aber kühlen Wetter ging’s hinauf zur Zugspitze. Auch hier hatte der Winter noch alles fest im Griff. Am Nachmittag unseres letzten Tages fuhren wir Jule und ich mit den Canyon Bikes über Ehrwald, Ehrwalder Alm zur Hochfeldernalm. Über das hintere Gaisbachtal, Igelsee ging es dann zurück nach Biberwier.
Ein toller Kurztrip!

Jens

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2018.05 – Kurzurlaub an die Ostsee nach »Prerow« an den Darß

»Fischland-Zingst-Darß die II. oder Der Besuch in der Twighlight Zone«

10.05.2018

Da wir den Tag bereist vor Ort verbringen wollen geht der Wecker um 01:00 des Nachts! *Gäääähn* Das ist selbst für mich Frühaufsteherin doch sehr früh aber sei drum. Die Anreise ist bis ein wenig Gezuckel rund um Hamburg problemlos und so erreichen wir gegen zehn die Halbinsel.

Nun erstmal ein schönes Frühstück in der Bäckerei Hagedorn in Ahrenshoop, wo wir auch direkt unser Brot einkaufen. Sehr nett dort!

Wir schauen in Prerow wo unsere FeWo ist und dann befreien wir unsere Räder und machen uns auf zum Weststrand. Ja, genauso schön hatten wir das in Erinnerung! In einem der Feuchtbiotope blüht es sehr schön und das heißt klar Anhalten und fotographieren. Drei-Zwei-Eins und meine Beine, Arme, Kopf und Alles hockt voller Mosikitos!!! Ach Du Schande! Igitt! Sofort wieder auf die Räder und Gas geben! Stehen geht gar nicht im Wald!

Am Weststrand am Leuchtturm herrscht wie erwartet bei diesem schönen Wetter reges Treiben. Wir ketten unsere Räder an einen Baum in Rekordzeit, da auch hier sofort die Blutsauger anrücken und runter an den Strand. Gut, hier geht Wind = keine Moskitos!
Wir drehen die Runde am Strand lang und dann über den Bohlenpfad Richtung Darßer Ort.

Gesamtstrecke: 26.01 km
Maximale Höhe: 12 m
Gesamtanstieg: 110 m
Download file: 201805_radtour1_prerow_weststrand.gpx

Schließlich ist es Zeit die Schlüssel zu holen und in die FeWo einzuchecken, die wirklich sehr schön ist.

Nach diesem doch so sehr langen Tag ist das Abendprogramm eher kurz d.h. Steinbar&Beer&Burger und dann ins Bett!!

11.05.2018

Ein lockere Sonne Wolken Mix begrüßt uns und nach einem ausgiebigen Frühstück beschließen wir die Große Runde nach Pramort zu drehen. Also Rucksäcke geschnürt und los. Ok, leider heißt das jetzt auch erstmal bis Zingst Rudel Radeln auf dem Deichradweg. Da unsere Räder hier nicht herpassen (sind aber nun mal die die wir haben) fallen wir auf und leider gibt es auch Menschen, die meinen sie hätten ein Anrecht darauf, darüber blöde Sprüche zu reißen! Das ist Jens egal, geht mir aber gewaltig gegen den Strich!

Hinter Zingst lichten sich die Reihen etwas und wir durchqueren das Schutzgebiet Sundische Wiesen. Schließlich erreichen wir Pramort und genießen ein wenig die Aussicht bis wir weiter düsen zur Hohen Düne. Das letzte Stück zu Fuß, recht zügig, weil auch hier lauern die Moskitos auf Futter. So ist die Beobachtung der brütenden Schwäne eher nur kurz. Von der Hohen Dünen hat man eine sehr schöne Aussicht über die Ostsee zumal das Wetter auch immer sonniger wird. Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Boxenstopp im Biergarten des Schlösschen Sundische Wiese. Hier kann man es gut aushalten! Für den weiteren Rückweg wählen wir den Weg am Bodden entlang und entdecken noch einen kleinen Pfad zu einer Aussichtsbank. Mittlerweile haben wir strahlendsten Sonnenschein und wir genießen dien Ausblick über die ruhigen Wasserflächen. Ein Seeschwalbe präsentiert uns derweil ihre Flugkünste bei der Jagd.
Dann wurschteln wir uns noch durch das arg trubelige Zingst Innenstadtgebiet und fahren über den Deich wieder nach Prerow. Ein Eis und eine Waffel bei Hein&Stin habe wir uns jetzt verdient.

Gesamtstrecke: 57.08 km
Maximale Höhe: 16 m
Gesamtanstieg: 210 m
Download file: 201805_radtour2_prerow__zingst.gpx

Zum Abendessen ‚wandern‘ wir zum Achtern Dieck und das heisst auf den letzten Metern eigentlich sprinten, wegen, ihr wisst schon, Moskito Alarm. Draußen sitzen ausgeschlossen, soviel Repellent kann man gar nicht nutzen. Aber Drinnen ist auch sehr schön, der Service sehr nett und das Essen wirklich super lecker! Empfehlung: Gemischte Fischplatte „Achtern Diek“ – verschiedene Edelfische, Muscheln und Garnele an Tomatenrisotto im Parmesankörbchen, buntem Gemüse und Safranschaum

Der Knaller!

12.05.2018

Bei schönem sonnigen Wetter beschließen wir heute eine weitere Runde mit den Rädern zu drehen. Also auf durch den Darßer Urwald zum Großen Stern und dann Richtung Ahrenshoop. Hm mit einem Mal wird es deutlich dunkler und in Windeseile ist die Sonne weg und fahren unter einer geschlossenen Wolkendecke. So ein Pech aber auch! Sei’s drum, weiter geht’s. Am Strandzugang machen wir kurz Halt und schauen uns an, wie der Weststrand hier so ausschaut und wenig überraschend, sehr schön!
Weiter geht es die Küste entlang, teils auf sandigen Wegen, Richtung Wustrow. An der Steilküste mach wir halten und nehmen die steile Treppe runter an den Strand. Nett, kein Vergleich zu Rügens Steilküsten aber nett und bei mehr Sonne, hätten wir hier wohl auch noch verweilt.

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Jens

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