2012.05 Wanderung »Mythen und Sagenweg«

früh am morgen entscheiden wir uns kurzentschlossen eine kleine aber hoffentlich feine Wanderung zu unternehmen. Ohne viel zu fahren werden wir uns dem »Mythen und Sagenweg« widmen. Bad Laasphe ist knapp 20km von uns entfernt und über die schmale Waldroute Heiligenborn – Banfe sind wir schnell am Parkplatz Rathaus unserem Ausgangspunkt. Wir folgen nun dem Weg, der erst durch die Einkaufszone führt. Danach gehst rechts den Berg hinauf. Leider hat das Schloß Wittgenstein zu Zeit eine größere Baustelle und somit ist der Blick etwas getrübt. Der Weg schlängelt sich immer langsam den Berg hinaus, dass üppige frische Grün sieht in der Sonne einfach klasse aus.  Nach einiger Zeit erreicht man eine mächtige Felsklippe die mit vielen Moosen und Flechten bewachsen ist.

Nachdem man den höchsten Punkt erreicht hat bieten sich schöne blühende Waldwiesen. Nun wandern wir durch hohe Buchenwälder wieder Richtung Bad Laasphe. Nach einigen Kilometern kommt man zur »Teufelskanzel« einer mächtigen Felsklippe – für unsere Verhältnisse hier im Siegerland. Weiter gehts Talwärts und man kommt schliesslich auf den Weg den wir vorhin benutzt haben. Kurz vor dem erreichen des Ortes kommen wir an der Berghütte Teufelkanzel vorbei, wo wir uns was lecker zu trinken gönnen.

In Laasphe angekommen trauen wir unseren Augen nicht „Verkaufoffener“ Sonntag. Da hier keine Waffeln mehr zu bekommen waren fahren wir nach unserer Tour noch auf einen Kaffee mit Waffel zum Forsthaus Hoheroth. Ach du Schreck Wahlsonntag – 17:55h erreichen wir das Wahllokal. Aber die Tour auch wenn sie mit knapp 12km recht kurz ist, sehr empfehlenswert mit tollen Ausblicken und sehr angenehmer Wegführung.

 

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 12.01 km
Maximale Höhe: 600 m
Gesamtanstieg: 390 m
Download file: 20120513_mythensagen.gpx

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2012.05 Kleinsassen – Milseburg (Rhön)

Alles neu macht der Mai……. 1. Mai-Wanderung rum um die Milseburg in der Rhön !

Vieles hat an diesem Tag Tradition z.B. rote Fahnen, Demos, Krawalle usw. Unsere ist es, an diesem Tage eine schöne Wanderung zu machen!
In diesem Jahr entscheiden wir uns nach eingehendem Studium der Wetterkarte für die Rhön. Rucksäcke gepackt, Schwiegervater auch und los geht’s!

Startpunkt ist der Wanderparkplatz Biebertal bei Kleinsassen. War bis hier her alles »easy going« gibt’s nun ein Problem: Die Technik, sprich das GPS  streikt!! Auch nach mehrmaligem Batteriewechsel und Reset lässt sich das Teil nicht zum Dienst bewegen. Aber wir haben schönen warmes Frühsommerwetter und wir sind jetzt hier, der Weg wird sich sicher finden lassen. Während Jens also noch vor sich hin wütet, versuche ich mir den Streckenverlaufe so in etwa von der großen Aushangkarte einzuprägen und marschiere los. Der Weg führt längst prächtig blühende Wiesen und dann  hinein in den Wald. Hier gibt es beindrucken große, alte Buchen! Wenn sie nur reden könnten, was könnten sie nicht alles erzählen! Jens ist immer noch damit beschäftig vor sich hinzumurmeln „Wir sind hier bestimmt falsch!“ aber Heinz und mich hindert das nicht munter weiter hinauf zu steigen. Schlussendlich erreichen wir den mit dem roten „M“ gezeichneten Hauptweg zur Milseburg. Bevor wird dort ankommen holen wir am Gänseborn, einer kleinen Quelle, in Sichtweite des Keltenwalls noch unser Frühstück nach. Mittlerweile ist es sommerlich warm und so wird der Gipfelsturm zur 835m hohen Milseburg zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Von der Kuppe des Basaltberges mit seiner Kreuzigungsgruppe (ich verkneife mir jetzt ein Life of Brian Zitat) und der kleinen Gangolfskapelle hat man einen einfach tollen Rundumblick über die Rhön. (Unnötig zu erwähnen das wir an einem Tag wie heute hier nicht alleine sind.)

Von hier geht es entlang der Bubenbader Steine auf dem Hochrhöner, dem 175 Kilometer lange Premiumweg, zum Weiherberg (785,7m). Auf dem Weiherberg drehen einige Modellflieger ihre Runden – tja, fliegen müsste man können…. Schließlich erreichen wir die ziemlich volle Enzianhütte, eine Hütte des DAV Sektion Fulda. (http://www.rhoenline.de/cam/enzianhuette) Auf der wunderbaren Sonnenterrasse stärken wir uns mit einer ordentlichen Portion Holzfällersteak mit Bratkartoffeln für die Jungs und nur Bratkartoffeln für mich. Ein schönes kühles Klosterbier darf natürlich nicht fehlen. Was geht es uns heute wieder gut!!

Von hier wandern wir zurück bis zum Grabenhöfchen und dann die Poppenhausener Kunstmeile entlang Richtung Fuldarer Haus bzw. zur Maulkuppe. Kunst ist meiner Meinung nach doch etwas sehr subjektives, so muss sich jeder sein eigenes Bild davon machen, ob ihm diese Dinger gefallen oder nicht: (Infos unter http://www.poppenhausen-wasserkuppe.de/kunstmeile.html) Schließlich wendet sich unser Weg wieder talabwärts und durch wunderbare frühlingsgrüne Wälder immer dem Bach entlang erreichen wir schließlich wieder unser Auto.

Fazit: Tolle Wanderung an diesem Mai-Sommertag, die mal wieder bestätigt, die Rhön ist immer einen Ausflug wert!
(außerdem wäre ich auch eine gute Pfadfinderin geworden)

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2012.04 Greetsiel (Ostfriesland)

Osterausflug Ostfriesland oder Was hinter dem Deich kam!

An Karfreitag in aller Frühe machen wir uns auf den Weg gen Norden mit Ziel Ostfriesland, genauer gesagt nach Uttum in die Nähe von Greetsiel. Auf dem Wege machen wir einen Zwischenstopp am Naturschutzgebiet »Ewiges Meer«. Das »Ewiges Meer« ist mit 89,2 Hektar (0,892 km²) Wasserfläche der größte Hochmoorsee Deutschlands. Auf einem Bohlenweg an der Nordseite kann man einen kleinen Rundweg gehen. Die Natur ist hier noch etwas im Winterschlaf und es ist kalt und sehr still an diesem Morgen.

Nach unserem Spaziergang fahren wir gemütlich weiter nach Greetsiel. Das Erste was uns hier überall auffällt ist, wie unglaublich akkurat alles ist. Jedes Haus, jeder Garten, englischer kurzgeschorener Rasen und alles brav in Reih und Glied. Hm, das macht die Orientierung etwas Schwierig weil doch alles ziemlich gleich aussieht. In Greetsiel angekommen nutzen wir das schöne sonnige Wetter zu einem Spaziergang entlang des über 600 Jahre alten Fischerhafen mit seiner Krabbenkutterflotte in Richtung Speicherbecken Leyhörn. Weil wir noch so früh im Jahr haben fallen hier als erstes die großen Schwärme Nonnengänse auf, die hier auf dem Weg zu ihren arktischen Brutplätzen einen Zwischenstopp einlegen.

Über den Deich erreichen wir wieder Greetsiel mit seinen Giebelhäuser z.T. aus dem 17. Jhdt. Schön ist es hier aber auch touristisch hochfrequentiert. Wir ergattern ein Plätzchen in Poppingas »Alte Bäckerei«  und genießen in uriger, historischer Umgebung  einen Tee und Kuchen. Unser Quartier das »Hexenstüberl« in Uttum in sowohl von der Location als auch von den Gastegebern her wirklich richtig prima (das Frühstück am nächsten Morgen gibt nochmal Extrapunkte). Zum Abendessen ergattern wir noch einen Tisch in der Alten Brauerei in Pilsum und genießen eine leckere Fischplatte mit dem Fang des Tages.

Die Ostertage verbringen wir damit die Gegend zwischen Pilsum und Carolinensiel zu erkunden z.B. den lustig geringelten Pilsumer Leuchtturm, ein Teil des Störtebeckerweges, das Watt mit seinen Bewohnern, ein ganz toller Sonnenuntergang, die Seehundauffangstation in Norden Norddeich und immer wieder lecker Fisch oder Granat.  Einiges ist wirklich nett aber insgesamt stellen wir doch schnell fest, dass diese Region und wir nicht so doll kompatibel sind.

Das Meer wird hier so sehr als Bedrohung empfunden (bestimmt auch zu Recht, weil es so flach ist), dass man sich dagegen abschottet. Erst kommen die Felder mit den Sielen und Kanälen, dann ein Streifen Teer/Pflaster/Beton, dann der Deich, dahinter wieder Teer/Pflaster/Beton, dann was Marschland oder Salzwiesen und dann wieder Teer/Pflaster/Beton. Bei Flut steht man dann an der Nordsee wie an der Kante eines Stausees oder aber vorm Watt. Die winzigen Abschnitte mit etwas Sandstrand sind umzäunt und kostenpflichtig. Überhaupt sind Zäune hier immer reichlich vorhanden. Auf den dem Festland vorgelagerten Inseln mag dies alles anders sein und viel schöner, aber dieser Küstenabschnitt ist nix für uns. Unterm Strich bleibt ein wirklich netter Aufenthalt in einem tollen kleinen Hotel, viel lecker Essen und wir sind um eine Erfahrung über eine innerdeutsche Urlaubsregion reicher!

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2012.02 Winterbiken

… auch die Zeit des Winterbiken´s naht sich dem Ende – schön wäre es gewesen – wenn es noch einmal tollen Schnee bei nicht ganz so arktischer Kälte gäb, aber heute gibts nur 2Grad, Nebel, Niesel und tief verschlammte Wege die das Fortkommen stark erschweren. Die noch recht neue Lampe von Sigma (Powerled EVO XL) mit 900 Lumen  macht die Nacht zum Tag – trotz allem muss man sehr aufpassen, das ein oder andere Reh hüpft dann schon mal recht dicht vorm Bike her – kollidieren sollte man nicht…

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