2011.05 »Kindelsbergpfad«

Wieder Wochenende, wieder schönes Wetter, wieder eine schöne Tour…

Bei bestem Wetter starten wir Sonntagmorgen unsere gemütliche 15+3km lange Wandertour. Mit einer Nachmittags-Waffel im Hinterkopf, wandern wir ab Station 11, dem 22 m hohen Turm auf dem Kindelsberg. (Detaillierte Beschreibungen aller 24 Station finden sich im Flyer unter http://www.kreuztal.de/stadtinfo-tourismus-freizeit/tourismus-freizeit/kindelsbergpfad )
Von 618m hat man eine super Aussicht auf Kreuztal und die umliegenden Orte!
Der Weg führt dann durch wunderschöne Laub- und Nadelwälder. Immer wieder begegnen uns Zeitzeugen aus der Bergbauvergangenheit. Auf der „Rötsche“ (ehem. Abraumhalde) holen wir erstmal unser Frühstück nach. Über die Variante V2, vorbei am Naturfreibad Zitzenbach (akuter Wassermangel), erreichen wir den Loher Weiher. Dieser war das unterste Becken einer sog. Weihertreppe, deren Wasserkraft zum Betreiben der Loher Erz-Hütte diente.

Danach gewinnt der Weg langsam wieder an Höhe und erreicht schließlich die Martinshardt (616m). Auch wenn ein Gipfelbuch etwas übertrieben wirkt, tragen wir uns selbstverständlich ein 🙂  Pünktlich zum Nachmittagskaffee erreichen wir den Kindelsbergturm und unsere Waffel mit Kirschen und Eis (Yummy!).

Fazit: eine wunderschöne gemütliche Wanderung durch traumhafte sonnendurchflutete Wälder und mit herrlichen Fernsichten. Einzig die sog. „Felsvariante“ enttäuschte uns etwas, nicht das es nicht auch dort sehr schön ist aber Aussagen wie „nur bei geeigneter Witterung“ und „Trittsicherheit ist aber Voraussetzung“ suggerieren doch etwas mehr als eine Handvoll Brocken im Wald.

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 16.75 km
Maximale Höhe: 637 m
Gesamtanstieg: 1917 m
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2011.05 »Bergschluchtenpfad Ehrenburg«

 

Die Idee: eine 1. Mai Wanderung

Die Aufgabe: „Such was aus, meinet wegen auch was, wo man erst hinfahren muss!“

Der Plan: Der Bergschluchtenpfad , einer der Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land!

Gesagt getan, auf geht’s! Abfahrt: 07:30

In dem kleinen etwas verschlafen Ort Brodenbach an der Mosel starten wir 09:45 unsere  Wandertour. Das Wetter ist perfekt, sonnig mit ein-zwei harmlosen Wolken. Vom unschönen Abstellplatz für Bierbuden darf man sich nicht schrecken lassen, weil sobald der Pfad im Wald verschwindet, wird es echt toll.  Und erst mal steil – hapüh! Der kleine Niederbach ist heute allerdings recht ausgetrocknet und plätschert wahrscheinlich nicht so munter dahin wie sonst aber man kann halt nicht alles haben. Oben angekommen in einem Wald aus knorzigen kleinen Eichen bei der Hütte Teufelslay öffnet sich der erste Panoramablick ins Moseltal. Der Pfad umrundet den Schafberg und schlängelt sich dann über die Höhe zwischen Wiesen und Feldern bis Nörteshausen. Eine kleine Bank unter einer prachtvollen blühenden Kastanie (was bin ich so froh, dass ich keinen Heuschnupfen habe) bietet uns unseren Frühstücksplatz mit Fernsicht.

Von hier wendet sich der Weg abwärts und wieder in den Wald. Durch das Brodenbachtal geht es erst an einer Bachseite hinab, dann an der anderen hinauf – so wird es nie langweilig! Pünktlich zum Mittagessen erreichen wir das „Donnerloch“. Angeblich eine germanische Kultstätte, die dem Gott Donar oder auch besser bekannt unter dem Namen Thor [ich  muss unbedingt mal wieder ins Kino 🙂 ] geweiht war. So oder so ist dies ein wirklich zauberhafter Flecken zwischen senkrechten Felsen und mit einer kleinen Kaskade.

Irgendwann reißen wir uns doch los und mit ein bisschen von Thors Stärke machen wir uns an die nächste Etappe und erreichen schließlich die Ehrenburg. Hier findet heute unter dem Motto „Heia Walpurgis“ ein kleines Hexenfest statt. Die im Jahre des Herrn 1161 erstmals erwähnte Wehrburg, die seit 1993 durch den gemeinnützigen Freundeskreis der Ehrenburg e.V. restauriert und wieder aufgebaut wurde, ist wirklich klasse! Natürlich besteigen wir den Turm und genießen die  atemberaubende Rundumsicht. Beim Runtersteigen auf den so sehr schmalen Steintreppen müssen wir ein bisschen achtgeben nicht von kleinen Rittern überrannt zu werden. Aber ich kann die kleinen Recken schon verstehen, hätte ich als Kind in der Nähe gewohnt, ich wäre hier eingezogen! Bei einem kühlen Tropfen aus dem Tonbecher beobachten wir eine Weile das lustige Treiben der Hexen und Musikanten. Schließlich machen wir uns an die Schlusspassage. Der Sonnenringpfad führt uns direkt im Steilhang Richtung Moseltal – hapüüüüüüüüüüüüh! Aber wieder wird man mit phantastischen Aussichten belohnt. An dieser Stelle möchte ich kurz anmerken, dass man von oben prima sehen konnte wo man unten gestanden hat und das unser Auto von dort bequem in 10 min zu erreichen gewesen wäre. Am Ehrenmal (eher unspektakulär) vorbei gelangen wir wieder nach Brodenbach und schließen 18:20 (ok, wir haben getrödelt!) unsere Runde.

Fazit: Sieht man von wenigen kurzen nicht sooo schönen Abschnitten ab, einfach eine landschaftlich wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung, die mit drei knackigen Anstiegen bei einer Länge von um die 20km und ca. 890hm eher zu den anspruchsvolleren gehört.

Auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

GPS Daten :
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2011.04 »Westerwaldsteig Marienstatt nach Marienthal«

Ausgehend von der tollen Beschreibung auf www.verwandern.de brachen wir am Ostersonntag zum Westerwaldsteig (Etappe 10) auf. Dem Tipp folgend stellten wir unser Auto an der Abtei  Marienstatt ab und begannen die Etappe dort, nicht wie nach Plan in Limbach.

An der Abtei  war soviel los, dass wir am Morgen fast keinen Parkplatz mehr bekommen haben – Ostern halt! Das Gute daran, dass fast alle die Messe in der Kirche besucht haben, kaum eine(r) hat an diesem wunderschönen Tag eine längere Wanderung eingeplant. Der Weg schlängelt sich an gelb blühenden Rapsfeldern vorbei, durch dichte Buchen- und Fichtenwälder. Kurz hinter Streithausen folgen wir der »kleinen Nister« in Richtung Limbach. Nun geht’s hinauf zur »Hohen Ley«, einem Felsen mit toller Aussicht auf das Dorf Astert und die umliegende Landschaft. Danach wandern wir über einem Bergrücken bis zum Dachschieferbergwerk „Assberg“. Auf einer halsbrecherischen Treppe geht’s es steil bis zur großen »Nister« hinunter. Nun folgt man dem Weg entlang der »Nisterschleifen« bis nach Ehrlich. Von hier aus schlägt  man den Weg in Richtung Aussichtspunkt »Spitzen Ley« ein.

Wieder unten an der »Nister« angelangt, folgt man dem wirklich schönen naturbelassenen Flusslauf. Bei Alhausen wird der Weg zu einem sehr schmalen und steilen Naturpfad, genannt “Weltende“. Diesem folgt man hinauf zum Sonnenberg, von dort aus führt der Weg Richtung der Dörfer Racksen und Nassen. Die letzten 2km schlängeln sich durch einen Fichtenwald hinunter zum Kloster Marienthal. Da wir den Zug nach Hattert um knappe 10 Minuten verpassten (schneller gings nunmal nicht), kehren wir erstmal in einem schönen Cafe zu Kaffee&Kuchen ein.  Leider habe ich die GPS Aufzeichnung wegen einem leeren Akkus hier abbrechen müssen. Der Vectus Haltepunkt ist sehr versteckt im Wald kurz vor einem Tunnel. Der Zug kam planmäßig (!!)  und brachte uns nach Müschenbach (Hattert).  Ab jetzt folgt man dem Zubringerweg zum Westerwaldsteig Richtung Abtei Marienstatt ca. 2,5km (diese fehlen in den GPS Daten). In der sehr schön gelegenen Marienstatter-Brauerei gönnen wir uns noch einen kleinen Snack inkl. eines dunklen Marienstatter Biers »Prost« !

Eine Klasse Tour bei tollem Sommerwetter.
Für die erste große Wanderung des Jahres mit fast 29km ein wenig zu lang. Ein TIP noch: Das Auto in Marienthal parken und erst mit dem Zug nach Marienstatt (Müschenbach) fahren. Damit erspart man sich die Hetze zum Bahnhof – da eine Abfahrt nur alle 2h möglich ist.

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 24.65 km
Maximale Höhe: 344 m
Gesamtanstieg: 1806 m
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2010.05 Wanderwochenende in der »Hohen Rhön«

Wir nutzten das lang Wochenende um Christi-Himmelfahrt für eine kleine Wandertour in die »Hohe Rhön«.

Unsere Unterkunft im hessischen Poppenhausen war die  schönen Pension „Haus am Grasberg“ an der Wasserkuppe bei
Familie Gensler. Das Haus an Grasberg war einfach klasse; tolle Zimmer, sehr freundlicher Service und ein tolles
Frühstück. Leider entsprach das Wetter nicht unseren Vorstellungen von Frühling im Mai – Regen gab’s zwar nicht aber
die »Eisheiligen« haben ihrem Namen alle Ehre gemacht.

Aber wir haben uns nicht abhalten lassen, stolze 65km abzulaufen!

rhoen

Informationen zur Rhön:
Die Rhön ist ein etwa 1860 km²  großes Mittelgebirge im Grenzgebiet der
deutschen Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen und in seinem
Kernbereich ein Biosphärenreservat. Das Gebirge im äußersten Südosten
des (hier länderübergreifenden) Osthessischen Berglandes ist teilweise
vulkanischen Ursprungs. Der höchste Berg der Rhön ist die im hessischen
Bereich liegende Wasserkuppe (950,2 m). weitere Details siehe
(Bild: Dachmarke Rhön – Wikipedia: Rhön)

(GPS Daten der Touren werden folgen!)
Tour 1.
Poppenhausen – Steinwand 656m – Maulkuppe 706m – Teufelsberg 729m – Poppenhausen 20km

Tour 2.
Rundwanderweg »schwarzes Moor« 3,3km
Extratour »Hochrhöntour« – Basaltsee – Thüringer Hütte – Hohes Polster 865m – Stirnberg 901m – Schornhecke
Heidelstein 925m – Basaltsee 15,2km

Tour 3.
»Himmel und Hölle« Sandberg P Kaskadenschlucht – rotes Moor – Kesselstein 799m – Schwedenwall
Hohehölle 899m – Himmelsdunkberg 889m – Teufelsberg 844m – Simmelsberg 812m- Mosbach
Basaltbruch Mostberg 807m – P Kaskadenschlucht 19,5km

Abreisetag.
Rundwanderweg »Kreuzberg« – Kloster – Kreuzberg 927m – Neustädter Haus – Gemündener Hütte – Kloster 7km
Besuch des »Bier und Brotfestes« in Poppenhausen

Alles in allen eine sehr schönes Wanderwochenende in der Rhön.
Ein Wiedersehen wird´s bestimmt im Herbst diesen Jahres geben!

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2010.05 »Auf Bergmannspfaden rund um die Kalteiche«

Der Mai ist gekommen, das Wetter hält – früh am Morgen geht’s los  „auf  Bergmannspfaden“ rund um die Kalteiche .
Diese Wanderung ist eine der sieben Circuli, die sich Rechts und Links des Rothaarsteigs befinden.
(Der Pocketguide hierzu ist erhältlich bei www.siegerland-wittgenstein-tourismus.de )
Die ausführlich beschriebenen und beschilderten Rundwanderwege sind ideale Tagestouren.
Den »Wittgensteiner Schieferpfad« und den »Netphener Keltenweg« haben wir im letzten Jahr absolviert und nun
ging es also auf nach Wilnsdorf…

Ein Parkplatz am Ortsausgang von Wilnsdorf in Richtung Kalteiche rechter Hand kann als Startpunkt genutzt werden.
Der Wanderweg führt nun durch wunderbaren Mischwald, dabei werden immer wieder Abstecher zu Stollenmundlöchern
ausgewiesen. Diese liegen z.T. sehr versteckt und an idyllischen Orten. Idyllisch freilich nur für uns heute,
nicht für die Hauer 1867, die von dort das geschlagene Erz wegtragen mussten.

Auf der Kalteiche zeugt ein Grenzstein davon, dass über diesen Höhenrücken eine Jahrhunderte alte Grenze führt.
Hier treffen wir nun auf den Rothaarsteig (und einigen 1.Mai-wir-tragen-unser-Bier-durch-den-Wald-Wandergruppen),
den wir aber nach kurzer Zeit wieder Richtung Wilgersdorf verlassen.

Passend zum 1. Mai machen wir noch einen kleinen Abstecher in die Ortsmitte von Wilgersdorf, wo jedes Jahr ein
Maifest, das Gassenfest, stattfindet. Nach der kurzen Stärkung geht’s wieder zurück auf den Pfad unterhalb der Kalteiche.
Zum Schluss queren wir das Eisernbachtal (Abstecher zum Concordiastollen) und oberhalb der Häuser von Wilnsdorf
gelangen wir zum Ausgangpunkt der Wanderung zurück.

Streckeninformationen: 19,59km Gehzeit 3:52h (ohne Pause, Fotostopps, Lioba steht im Bach Aktionen)

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