2011.04 »Westerwaldsteig Marienstatt nach Marienthal«

Ausgehend von der tollen Beschreibung auf www.verwandern.de brachen wir am Ostersonntag zum Westerwaldsteig (Etappe 10) auf. Dem Tipp folgend stellten wir unser Auto an der Abtei  Marienstatt ab und begannen die Etappe dort, nicht wie nach Plan in Limbach.

An der Abtei  war soviel los, dass wir am Morgen fast keinen Parkplatz mehr bekommen haben – Ostern halt! Das Gute daran, dass fast alle die Messe in der Kirche besucht haben, kaum eine(r) hat an diesem wunderschönen Tag eine längere Wanderung eingeplant. Der Weg schlängelt sich an gelb blühenden Rapsfeldern vorbei, durch dichte Buchen- und Fichtenwälder. Kurz hinter Streithausen folgen wir der »kleinen Nister« in Richtung Limbach. Nun geht’s hinauf zur »Hohen Ley«, einem Felsen mit toller Aussicht auf das Dorf Astert und die umliegende Landschaft. Danach wandern wir über einem Bergrücken bis zum Dachschieferbergwerk „Assberg“. Auf einer halsbrecherischen Treppe geht’s es steil bis zur großen »Nister« hinunter. Nun folgt man dem Weg entlang der »Nisterschleifen« bis nach Ehrlich. Von hier aus schlägt  man den Weg in Richtung Aussichtspunkt »Spitzen Ley« ein.

Wieder unten an der »Nister« angelangt, folgt man dem wirklich schönen naturbelassenen Flusslauf. Bei Alhausen wird der Weg zu einem sehr schmalen und steilen Naturpfad, genannt “Weltende“. Diesem folgt man hinauf zum Sonnenberg, von dort aus führt der Weg Richtung der Dörfer Racksen und Nassen. Die letzten 2km schlängeln sich durch einen Fichtenwald hinunter zum Kloster Marienthal. Da wir den Zug nach Hattert um knappe 10 Minuten verpassten (schneller gings nunmal nicht), kehren wir erstmal in einem schönen Cafe zu Kaffee&Kuchen ein.  Leider habe ich die GPS Aufzeichnung wegen einem leeren Akkus hier abbrechen müssen. Der Vectus Haltepunkt ist sehr versteckt im Wald kurz vor einem Tunnel. Der Zug kam planmäßig (!!)  und brachte uns nach Müschenbach (Hattert).  Ab jetzt folgt man dem Zubringerweg zum Westerwaldsteig Richtung Abtei Marienstatt ca. 2,5km (diese fehlen in den GPS Daten). In der sehr schön gelegenen Marienstatter-Brauerei gönnen wir uns noch einen kleinen Snack inkl. eines dunklen Marienstatter Biers »Prost« !

Eine Klasse Tour bei tollem Sommerwetter.
Für die erste große Wanderung des Jahres mit fast 29km ein wenig zu lang. Ein TIP noch: Das Auto in Marienthal parken und erst mit dem Zug nach Marienstatt (Müschenbach) fahren. Damit erspart man sich die Hetze zum Bahnhof – da eine Abfahrt nur alle 2h möglich ist.

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 24.65 km
Maximale Höhe: 344 m
Gesamtanstieg: 1806 m
Download file: 20110424_westerwaldsteig_neu.gpx

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2011.04 Irland Dingle Tour

nach einer kleinen Flugplanänderung ging es leider erst um 14:00h los. Unser Luftbus brachte und
dann in 1:40h nach Farranfore (Kerry Flughafen). Das Wetter hervorragend – kaum Wolken – 21,5 C.
In einen nagelneuen untermotorisierten Opel Corsa »düsten« wir über die schmalen Straßen
Richtung Dingle, wo uns die Familie Lynch herzlich willkommen hieß.

Danach fuhren wir noch einen kleine Runde Richtung Slea Head, wo wir an einer Klippe das Meer bei
einem kleinen Imbiss genossen.

Weitere Ziele waren:

  • Wanderung Slea Head  (Dunmore Head)
  • Wanderung Easktower
  • Wanderung unterhalb des Mount Brandon (Dingle Way)
  • Bullshead, Connerpass, Gallarus Oratory, Killarney, Upper Lakes, Ladies View
  • Pubs mit super Livemusic „The Court House“ und „John Benny´s“
  • Abendessen bei „John Benny´s“ und „The old Smokehouse“
  • Frühstück bei July „Oh mein Gott – full irish“ … nicht zu schaffen !

Leider rannten die 4 Tage nur so an uns vorbei – so das es am Montag Nachmittag 15:00h wieder
zurück nach Hause ging. Aber der kurz Trip hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und wer jetzt denkt für
4 Tage mit dem Flugzeug – Umwelt – Kerosinverbrauch – CO2 Bilanz usw. dem geben wir zu denken,
dass wer sich das ganze Jahr über verantwortungsvoll der Umwelt gegenüber verhält, der darf  sich
auch mal was gönnen! Und der Flieger wäre auch ohne uns geflogen… -:) nicht für ungut – es
war die Sache wert !

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HTG Gruppenabend fällt aus !

25.03.2011 kein Gruppenabend dafür 26.03 Rundturnhalle Eiserfeld „Nanomove“ Wettkampfklettern Finale

Wettkampf von 8:00-18:00 Uhr Zuschauer erwünscht!
Wann Samstag 26.03  08:00 – 18:00
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2011.06 saor-latha cuairteachadh do Alba

(Urlaubstour nach Schottland)

… wandern in den schottischen Highlands – entspannen an einsamen Seen – historische Schlösser und uralte Burgen sowie der mystische Loch Ness sind nur wenige der Sehenswürdigkeiten, welche eine Schottland Reisen faszinierend machen. Natürlich sind es auch die Menschen und die Atmosphäre in den Pubs bei einem leckeren Pint oder einem Single Malt.

Während es andere in den Süden zieht werden wir Anfang Juni diesen Jahres eine zweiwöchige Schottlandreise unternehmen und damit soweit Richtung Norden fliegen, wie wir noch nie waren!

Angedachte Ziele sind:

Edinburgh, die Hauptstadt der Schotten, danach geht‘s Richtung Stirling und zum Loch Lomond, von Oban wollen wir zur Isle of Mull übersetzen, Fort William (Besteigung des Ben Nevis 1344m), Isle of Skye, Loch Ness, Cairngorms National Park und noch vieles mehr…

eileandonancastle

Beim Wetter in Schottland gilt oft das Motto „Ob es heute regnet, hängt vom Wetter ab!“ Ebenso wie in Irland wird auch in Schottland behauptet, man könne vier Jahreszeiten an einem Tag erleben. Laut einschlägiger Tabellen soll die Niederschlagsmenge in den Monaten Mai und Juni am geringsten sein. Deshalb haben wir uns für den Juni entschieden. Das Klima wird ebenso wie in den übrigen Regionen der Britischen Inseln durch die umliegenden großen Gewässer gemildert. Für einen Badeurlaub sollte man allerdings wohl eher in den Süden Europas fahren. Winddichte und vor allem wasserdichte Kleidung gehören auf jeden Fall in den Koffer!

Wo man im Sauerland und Siegerland immerhin ~ 10 Ausdrücke kennt für Regen (plästert, fisselt, dröppelt usw) sind es im schottischen wohl eher über 100; hier eine kleine Auswahl:

  • Drizzle – Nieselregen
  • Driech – leichter konstanter Regen, hält sehr lange an
  • Leaskin – schwerer Regen mit grossen Tropfen
  • Boch – heftiger konstanter Regen, hält sehr lange an
  • Drookit – Regen bei dem man bis auf die Knochen nass wird
  • Plowtery – leichter Regen mit grossen Tropfen
  • Pissin doon – die schwerste Art von Regen

Wir freuen uns jetzt schon auf diese fantastische Tour !

Lioba & Jens

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