2011.07 Biketour „Kompass and more“

… bei schönstem Wetter startete ich am Samstag den 9.7 zu einer Biketour. Los gings in Niederdielfen hinauf zu den 5 Windräder auf der »Kalteiche 564m« . Über den Rothaarsteig zur »Tiefenrother Höhe«, »Haincher Höhe«, »Jagdberg 675m«. Von dort aus folgt man dem rechten Weg hinauf zum höchsten Berg im südlichen Rothaarkamm, dem fast unbekannten »Kompass 694m«. Dieser Berg gehört leider zu Bad Laasphe  und ist deshalb nicht der höchste Siegener Berg, sondern nur einer von vielen hohen Bergen des Wittgensteins. Danach gehts Richtung Feudingen bis man wieder unten im Ilsetal ankommt.

Nun wieder hinauf zur »Ilsequelle« nach Heiligenborn. Über den Rothaarsteig folgt man dem Weg zur »Lahnquelle« weiter zu »Siegquelle« und zum Forsthaus Hoheroth wo ein leckeres Radler wartet -:)) Über die Höhen des Kamms entlang der Obernautalsperre nach Deuz. In Deuz gehts auf zur letzten großen Steigung. Kurz unterhalb des »Haferhain 503m« beginnt eine rasante Abfahrt nach Anzhausen. Nun folgt man den Radweg zurück nach Niederdielfen.

Daten: 62,5km, 1550hm, 16,5km/h, 3:45h

Google Karte und GPS Track hier:

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2011.09 Wander und Bikewoche Hohe Tauern

wie auch in den vergangenen Jahren gehts auch in diesem Herbst in die Hohen Tauern. Ein kleines Schmankerl gibts in diesem Jahr. Ich habe mich entschlossen am „Wildkogel Hillclimb“ teilzunehmen. Der Hillclimb ist ein MTB Rennen auf den Neukirchener & Bramberger Hausberg. Vom Dorfplatz in Bramberg gehts hoch bis zum zum Wildkogelhaus auf 2000m. Die Streckenlänge beträgt 12,8km und 1150hm. Ich bin vor 3 Jahren schon einmal diese Strecke gefahren inkl. Wildkogel und Abfahrt ins Mühlbachtal (Panoramaweg). Mal schauen was jetzt so geht …

Wildkogel Hillclimb

weitere Informationen und Anmeldung unter : www.wildkogel-hillclimb.at

Aber Lioba und ich haben noch andere Touren geplant. Bei guten Verhältnissen werden wir kurzfristig probieren den Grossvenediger zu bezwingen.

Einige tolle Biketouren stehen auch auf unserer Liste, wie das Krimmler Achental mit Aufstieg zur Warnsdorfer Hütte oder den Biketrail durchs Hollersbachtal. Eine echte Alternative wäre auch Bike&Raft auf der Salzach. Aber natürlich ist eine Woche wieder viel zu kurz um alles zu unternehmen…

Wie immer sind wir in unserem Lieblings Hotel Kirchner www.wanderhotel.at in Mühlbach Gemeinde Bramberg.

Google Maps und GPS Track hier:
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2011.07 Hochtour Albula und Bernina Alpen

seit dem letzten Versuch den Piz Bernina zu bezwingen ist nun ein Jahr vergangen. Thomas und ich werden in diesem Jahr noch einmal einen Versuch starten. Los gehts je nach Wetterlage Ende Juli Anfang August. Als Einstiegstour ist der Piz Kesch (PD- im Fels II Gletscherhänge 30°) geplant. Als Unterkünfte stehen die Chamanna d’Es-cha oder die Keschhütte zu Verfügung. Dann werden wir nach Pontresina fahren, wo wir übers Rosegtal zur Tschierva Hütte aufsteigen. In der darauffolgenden Nacht gehts früh los. Am Fuorla Prievlusa in 3400m die erste Kletterpassage II bis III+ auf den Biancograd. Über den Piz Bianco 3995m folgt dann die zweite Kletterpassage bis III+ danach der Gipfelaufschwung II zum Piz Bernina 4049m. Entlang am  ausgesetzten Spallagrad gehts dann zur Marco e Rosa Hütte. Bei guten Bedingungen werden wir am nächsten Tag Piz Zupo und Argient angehen. Für die letzte Etappe ist die Piz Palü Überschreitung gedacht, Abstieg zum Cambrena Eisbruch zur Diavolezza Hütte.

Hier noch ein aktueller Ausblick von der Diavolezza Hütte – links Piz Palü rechts Piz Bernina
Wir hoffen auf eine stabil Hochdruckwetterlage …

Webcam
weitere Infos bei www.diavolezza.ch

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2011.06 Schottland – Scotland – Alba

Zurück aus dem Land der Berge, Burgen, Seen und des Whiskys!

Zwei erlebnis- und ereignisreiche Wochen liegen hinter uns und um es mit einem Wort zu beschreiben: Grandios! Landschaftliche Highlights reihen sich zahllos aneinander, geschichtsträchtige Stätten und artenreiche Flora&Fauna, was kann mehr erwarten?

Edinburgh, Rosslin, Stirling, Ben Aan, Loch Lomond, Isle of Mull, Fort Williman, Isle of Skye, Inverness, Speyside usw.

  • Brumi

01.06.11

Dieses Jahr geht es also nach Schottland; das Land von Nessie, Braveheart und Hogwarts, Haggis, den Highlands und natürlich dem Whisky! Aber wie alle Urlaube beginnt auch dieser mit der Anreise:
Aufstehen, abreisebereit machen, losfahren! Etwas knapp sind wir am Flughafen Hahn und gehen daher quasi grade wegs vom Kofferaufgeben in die Security und ins Flugzeug (Priority – man gönnt sich ja sonst nix). Der Flug ist ereignislos und so landen wir pünktlich in der Landeshauptstadt: Edinburgh
Dort erwartet uns eine typisch britische Disziplin, Queuing, für die Einreise – alles  ganz lässig. Nicht ganz so aufgeräumt ist die Schlange beim Mietwagen, aber mit etwas Geduld geht ja alles und schließlich übernehmen wir unsere diesjährige Karosse: Vauxhall Meriva, der hat ordentlich Platz, klappert und knarzt aber an allen Ecken.Als wir uns dann in Richtung Portobello aufmachen bietet das Wetter fast alles:  Wind, Sonne, etwas Sprühregen. Unterwegs noch kurz Andocken bei einem Supermarkt und wieder einmal zeigt sich, dass es einfach keine gute Idee ist mit hungrigem Magen einkaufen zu gehen.

Und so wandern reichlich Köstlichkeiten, wie z.B. ein waffenscheinpflichtiger Choclate Fudge Cake, in den Wagen.  Da das Straven Guest House grade verwaist ist, machen wir mit unserem Einkauf am Strand ein kleines Picknick. Der Ozean ist ja nur einen Steinwurf weit vom B&B entfernt – toll!! Wir drehen noch eine kleine Runde durch Portobello und als wir dann wieder beim B&B ankommen, kommt auch Mac vom einkaufen zurück. Herzlich begrüßt werden wir hineingebeten und bekommen unsere Zimmer und eine Reihe nützlicher Tipps. Das B&B ist sehr schön, topp gepflegt, das Zimmer hell und das Bad schön groß. Einmal kurz durchschnaufen, dann geht es mit dem Bus ab in die City. Unterwegs gibt noch eine Kundenbefragung, woher, wohin, tja wenn wir das schon wüssten. Am Scotts Monument an der Princess Street steigen wir aus und machen eine erste kleine Entdeckungstour über die Royal Mile. Klasse hier!!! Dicht gedrängt stehen hier die historischen Gebäude und überall gibt es kleine Gassen und Winkel. Und über allem thront das mächtige Castle. Der obligatorischen Piper für die Touris steht neben dem Hyme Denkmal und gibt sein bestes. Wir lassen den langen Tag am Grassmarket im Fiddlers Arms ausklingen, mit einem Happen Essen, einem Guinness und einem Scottish Fiddler. Morgen wird ernst gemacht und u.a. das Castle besichtig! Fazit: Ich steh jetzt schon total auf Edinburgh!

02.06.2011

Das Wetter sieht schon mal gut aus und das Frühstück erst!! So gestärkt machen wir uns auf in die Stadt. Im Doppeldecker Lothian Bus ergattern wir oben in der ersten Reihe quasi die Logenplätzen und erreichen so lässig das Scotts Monument. Die Stadt ist bereits trubelig und wir entscheiden uns, mit dem Besuch des Edinburgh Castle unsere Tour zu starten.

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2011.05 »Kindelsbergpfad«

Wieder Wochenende, wieder schönes Wetter, wieder eine schöne Tour…

Bei bestem Wetter starten wir Sonntagmorgen unsere gemütliche 15+3km lange Wandertour. Mit einer Nachmittags-Waffel im Hinterkopf, wandern wir ab Station 11, dem 22 m hohen Turm auf dem Kindelsberg. (Detaillierte Beschreibungen aller 24 Station finden sich im Flyer unter http://www.kreuztal.de/stadtinfo-tourismus-freizeit/tourismus-freizeit/kindelsbergpfad )
Von 618m hat man eine super Aussicht auf Kreuztal und die umliegenden Orte!
Der Weg führt dann durch wunderschöne Laub- und Nadelwälder. Immer wieder begegnen uns Zeitzeugen aus der Bergbauvergangenheit. Auf der „Rötsche“ (ehem. Abraumhalde) holen wir erstmal unser Frühstück nach. Über die Variante V2, vorbei am Naturfreibad Zitzenbach (akuter Wassermangel), erreichen wir den Loher Weiher. Dieser war das unterste Becken einer sog. Weihertreppe, deren Wasserkraft zum Betreiben der Loher Erz-Hütte diente.

Danach gewinnt der Weg langsam wieder an Höhe und erreicht schließlich die Martinshardt (616m). Auch wenn ein Gipfelbuch etwas übertrieben wirkt, tragen wir uns selbstverständlich ein 🙂  Pünktlich zum Nachmittagskaffee erreichen wir den Kindelsbergturm und unsere Waffel mit Kirschen und Eis (Yummy!).

Fazit: eine wunderschöne gemütliche Wanderung durch traumhafte sonnendurchflutete Wälder und mit herrlichen Fernsichten. Einzig die sog. „Felsvariante“ enttäuschte uns etwas, nicht das es nicht auch dort sehr schön ist aber Aussagen wie „nur bei geeigneter Witterung“ und „Trittsicherheit ist aber Voraussetzung“ suggerieren doch etwas mehr als eine Handvoll Brocken im Wald.

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 16.75 km
Maximale Höhe: 637 m
Gesamtanstieg: 1917 m
Download file: 20110508_kindelsbergpfad.gpx
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2011.05 »Bergschluchtenpfad Ehrenburg«

 

Die Idee: eine 1. Mai Wanderung

Die Aufgabe: „Such was aus, meinet wegen auch was, wo man erst hinfahren muss!“

Der Plan: Der Bergschluchtenpfad , einer der Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land!

Gesagt getan, auf geht’s! Abfahrt: 07:30

In dem kleinen etwas verschlafen Ort Brodenbach an der Mosel starten wir 09:45 unsere  Wandertour. Das Wetter ist perfekt, sonnig mit ein-zwei harmlosen Wolken. Vom unschönen Abstellplatz für Bierbuden darf man sich nicht schrecken lassen, weil sobald der Pfad im Wald verschwindet, wird es echt toll.  Und erst mal steil – hapüh! Der kleine Niederbach ist heute allerdings recht ausgetrocknet und plätschert wahrscheinlich nicht so munter dahin wie sonst aber man kann halt nicht alles haben. Oben angekommen in einem Wald aus knorzigen kleinen Eichen bei der Hütte Teufelslay öffnet sich der erste Panoramablick ins Moseltal. Der Pfad umrundet den Schafberg und schlängelt sich dann über die Höhe zwischen Wiesen und Feldern bis Nörteshausen. Eine kleine Bank unter einer prachtvollen blühenden Kastanie (was bin ich so froh, dass ich keinen Heuschnupfen habe) bietet uns unseren Frühstücksplatz mit Fernsicht.

Von hier wendet sich der Weg abwärts und wieder in den Wald. Durch das Brodenbachtal geht es erst an einer Bachseite hinab, dann an der anderen hinauf – so wird es nie langweilig! Pünktlich zum Mittagessen erreichen wir das „Donnerloch“. Angeblich eine germanische Kultstätte, die dem Gott Donar oder auch besser bekannt unter dem Namen Thor [ich  muss unbedingt mal wieder ins Kino 🙂 ] geweiht war. So oder so ist dies ein wirklich zauberhafter Flecken zwischen senkrechten Felsen und mit einer kleinen Kaskade.

Irgendwann reißen wir uns doch los und mit ein bisschen von Thors Stärke machen wir uns an die nächste Etappe und erreichen schließlich die Ehrenburg. Hier findet heute unter dem Motto „Heia Walpurgis“ ein kleines Hexenfest statt. Die im Jahre des Herrn 1161 erstmals erwähnte Wehrburg, die seit 1993 durch den gemeinnützigen Freundeskreis der Ehrenburg e.V. restauriert und wieder aufgebaut wurde, ist wirklich klasse! Natürlich besteigen wir den Turm und genießen die  atemberaubende Rundumsicht. Beim Runtersteigen auf den so sehr schmalen Steintreppen müssen wir ein bisschen achtgeben nicht von kleinen Rittern überrannt zu werden. Aber ich kann die kleinen Recken schon verstehen, hätte ich als Kind in der Nähe gewohnt, ich wäre hier eingezogen! Bei einem kühlen Tropfen aus dem Tonbecher beobachten wir eine Weile das lustige Treiben der Hexen und Musikanten. Schließlich machen wir uns an die Schlusspassage. Der Sonnenringpfad führt uns direkt im Steilhang Richtung Moseltal – hapüüüüüüüüüüüüh! Aber wieder wird man mit phantastischen Aussichten belohnt. An dieser Stelle möchte ich kurz anmerken, dass man von oben prima sehen konnte wo man unten gestanden hat und das unser Auto von dort bequem in 10 min zu erreichen gewesen wäre. Am Ehrenmal (eher unspektakulär) vorbei gelangen wir wieder nach Brodenbach und schließen 18:20 (ok, wir haben getrödelt!) unsere Runde.

Fazit: Sieht man von wenigen kurzen nicht sooo schönen Abschnitten ab, einfach eine landschaftlich wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung, die mit drei knackigen Anstiegen bei einer Länge von um die 20km und ca. 890hm eher zu den anspruchsvolleren gehört.

Auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

GPS Daten :
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