2013.04 Partielle Mondfinsternis

2013_04_mondfinsternis_1kl

 

Die Mondfinsternis am 25.04.2013 

Bei wolkenlosem Himmel konnte man am 25.04 ab ca. 21:40h eine partielle Mondfinsternis bestaunen – leider traten nicht einmal 2% der Mondscheibe in den Kernschatten der Erde ein, und das nur für 30 Minuten.

Ich habe an diesem Abend ertmals mein neues 300/f4 L IS in kombination mit 2 1,4-fach Extendern ausprobiert. (max. Brennweite 940mm). Da die Anstahlung der Sonne von vorne kam (Vollmond) konnte man die Kraterlandschaft nicht so gut erkennen da keine bzw. wenig Schatten entstanden. Beim nächten Halbmond mit wolkenfreiem Himmel werden ich es noch einmal probieren.

Auf der Internetseite von Mondfinsternis.info kann man sich über die vergangenen und kommenden Mondfinsternissen informieren!

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2013.04 Wandern auf dem Naturlehrpfad bei Steinebach (Westerwald)

Wir haben zwar auch im Winter einige kleine Wanderungen unternommen, aber dies ist unsere erste Wanderung die wir im neuen Jahr dokumentierte haben.
Das Wetter sollte recht warm und gelegentlich auch sonnig werden, laut den Norwegern von yr.no (die Top Wetterseite auch für DE) leider erst am Nachmittag. Trotz allem wir fahren los Richtung Westerwald ins Bergmannsdorf Steinebach. Am Besucherbergwerk Bindweide parken wir und starten unsere Tour.

Der Weg führt direkt hinter dem Parkplatz in den Wald und man folgt die erste Zeit dem Wald- und Naturlehrpfad Steinebach. Blumen, Farne und andere Pflanzen haben sich noch vor uns versteckt.

Der Weg führt immer rechts oder links der alten Trasse der Westerwaldbahn (Grubenbahn) nach Elkenroth. Von dort aus geht´s durch das „romantische“ Elbbachtal. Leider ist der erste Abschnitt recht unaufgeräumt und von einigen kleinen wilden Entsorgungsstellen verschmutzt. Nach ein wenigen hundert Metern wird´s aber dann doch romanisch und man kommt auch in diesem noch nicht wirklich grünen Frühjahr auf seine Kosten.

Bei den „drei dicken Steinen“ bekommt man noch eine kleine Sage vorgestellt. Dort sieht´s wirklich toll aus und der Bach plätschert dort über kleine Stufen hinunter. Unser Weg führt weiter Talauswärts nach dem Ort Dickendorf. Vorbei am Waldschwimmbad erreicht man dann das schöne, und heute noch genutzte, alten Backhaus mit Rastplatz und Brunnen. Gleich hier sollte man das Naturdenkmal „Glockenbuche“ finden jedoch musste der Baum wohl aus ökologischen Gründen gefällt werden und liegt einige Meter weiter in kleinen Stücken schön nummeriert herum.

Nun geht´s durch einen sehr schönen hohen Fichtenwald. Komische Markierungen lassen hier aber nicht guten ahnen- ich hoffe es bleibt noch was stehen. Wenn man den Wald verlässt erhält man einen wunderbaren Blick über Steinebach und das Gebhardshainer Land. Nach wenige Metern erreicht man dann wieder das Besucherbergwerk – Schade … zu kurz! Eine lohnenswerte Tour die noch schöner wird wenn die Natur ihr grünes Kleid auspackt.

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 12.01 km
Maximale Höhe: 458 m
Gesamtanstieg: 429 m
Download file: 20130414_steinebach.gpx
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2013.04 Winterbiken oder so ähnlich ?!

Trotz meines kleinen Missgeschicks beim Skilaufen konnte ich dann ab März das Bike durch den Schnee navigieren. Durch die Verletzung an der Schulter habe ich sehr viele Kilometer durch Laufen abgespult und mich beim Biken etwas zurückgehalten – wegen der Sicherheit 🙂


GPS Daten :

20130407_tiefenrother.gpx [maptype=USER_MAP_OSM;gpxview=all;gpxparsemode=2]

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2013.01 … ein langer kalter Winter

Leider war in diesem Winter das Wetter nicht immer so gut – seit 1951 die dunkelsten Wintermonate – ich habe aber trotz dieser ewigen Finsternis einige Bilder einfangen können. Die ersten drei Aufnahmen entstanden bei Sonnenaufgang am 418m hohen Haborn (ca.-14°), die weitere Bilder bei eisigem Nebel am Rothaarsteig. Die letzen fünf Bilder sind an einem wunderschönen Morgen in Niederdielfen Anfang März entstanden.

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2012.10 Wanderung auf Traumpfaden – der »Monrealer Ritterschlag«

Traumpfade, die 3.! Monrealer Ritterschlag

Weil das Wetter nochmal auf Sommer umgeschaltet hat, beschließen wir uns kurzer Hand in die Vordereifel aufzumachen. Als Deutschlands schönster Wanderweg 2011 steht für uns heute der Monrealer Ritterschlag auf dem Programm. Bei schönster Spätsommersonne startet die Tour in Monreal am Bahnhof. Der Weg führt durch den wunderschönen historischen Stadtkern mit seinen vielen Fachwerkgebäuden. Danach folgen wir der Elz aus dem Ort hinaus in den Wald. Über einen Laubteppich steigen wir die Bergflanke hinauf und haben einen schönen Panoramablick auf die Löwenburg und die Phillipsburg.

Der Pfad steig durch einen einen tief eingeschnittenen Hohlweg bergauf und weiter durch offenes Wiesenland mit grandiosem Panorama. Langsam macht sich Frühstückshunger breit aber Bänke sind hier doch etwas Mangelware. Auf dem Juckelsberg teilen wir uns schließlich Bank und Aussicht mit einem anderen Wanderpärchen. Nach einem kurzen Stück findet sich noch eine Sinnenbank auf der wir auch kurz verweilen. Dankenswerterweise trägt mir ein netter Mensch Karlchen (den Wanderbären) nach, der sich unterwegs heimlich abgesetzt hatte.

Felder und Wald wechseln sich ab.Über steile Serpentinen durch ein Waldstück mit Krüppeleichen erreichen wir eine offene Ginsterlandschaft. Im Tal quert der Weg  Eisenbahnlinie (Unterführung) und Bach und steigt über enge Pfade auf einen Felskamm. Ob des schönen Wetter sind mittlerweile viele andere Wanderer unterwegs und zwar mit hohem Tempo. Und nicht zu erstmal frage ich mich, wieso nur? So kann man doch die Herbstsonne, das bunter Laub und überhaupt den schönen Tag nicht genießen. Der Weg folgt dem Kamm zwischen Elz und Thürelz, dann beginnt der Abstieg zur Augstmühle.

Schließlich beginnen wir den 100 Höhenmeter steile Aufstieg zu den Monrealer Burgen. Da kommt man in Schwitzen, hui!

Schon bald zweigt der Zuweg zur Philippsburg ab, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Ein letzter Anstieg führt in die Gemäuer der Löwenburg. Die Löwenburg wurde erstmals 1229 urkundlich erwähnt. Ihr Erbauer Graf Hermann III. von Virneburg baute die Anlage verbotenerweise nach einem Teilungsvertrag auf dem Grund und Boden seines Bruders Philipps. Der dadurch entstandene Bruderzwist wurde jedoch später beigelegt.

Danach steigen wir runter nach Monreal. Im Ort selbst ist es gesteckt voll aber wir ergattern noch einen Platz bei einem Italiener.

Fazit: Tolle, größtenteils naturnahe Wege, abwechslungs- und aussichtsreich, auch dieser Traumpfad hält was er verspricht. Fein das wir noch einige vor uns haben 🙂

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 15.65 km
Maximale Höhe: 464 m
Gesamtanstieg: 671 m
Download file: 20121021_hike_monrealerritterschlag.gpx

 

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