2016.05 – Wanderung zur ersten Mai »Extratour Dernbachwiesen«

Wie fast jedes Jahr unternehmen wir am ersten Mai eine Wanderung. Diesmal entscheiden wir uns für eine Tour ganz in unserer Nähe. Das Wetter soll gut werden. Nach einer kurzen Fahrt über die Autobahn und Landstraße erreichen wir Herborn-Seelbach. Der Wanderparkplatz liegt einige hundert Meter im Dernbachtal und kann problemlos über eine kleine Teerstraße erreicht werden.

Wir folgenden dem Weg Richtung Niederbachsberg 354m ,von dort aus geht es zur Quelle des Dernbachs, die am Fuße der Hohen Warthe 406m liegt. Einige Zeit später erreicht man einen Hochbehälter mit einen sehr schönen Ausblick der zum Rasten einlädt. Wir erreichen eine kleine Wohnsiedlung von Sinn. Hier am südlichsten Rand der Tour geht es wieder retour Richtung Herborn. Nach einigen hundert Metern erreicht man die Sinner Klippen, von denen man jeweils eine schöne Aussicht auf Burg Greifenstein und die Täler von Dill und Rehbach hat.

Weiter geht es entlang des Reuterberg (374m) bis nach Herborn-Alsbach, wo man den 1928 errichteten Aussichtspunkt Jahntempel erreicht. Leider ist dieser Tempel nicht die schönste Sehenswürdigkeit – bisschen viel Beton.

Der Weg führt über den östlichen Rücken des Schmidtebergs mit Aussicht ins kleine Dernbachtal und auf den Ort Seelbach zurück zum Parkplatz.

Fazit: Eine sehr schöne EXTRATour, die Neugierig auf mehr macht.
Eine nette „Wanderkollegin“, die wir unterwegs getroffen haben,  hat uns noch einige Touren fürs nächste Mal verraten. Mal schauen ob sie recht hat.

Gesamtstrecke: 14.87 km
Maximale Höhe: 375 m
Gesamtanstieg: 579 m
Download file: 20160501_extratour_dernbachwiesen.gpx

2016.04 – Wanderung zum »Trödelstein«

Kurzerhand entscheiden wir uns an einem trockenen Sonntag Morgen zu einer kleinen Wanderung im Buchhellertal bei Wahlbach-Burbach. Der Startpunkt ist der Wanderparkplatz Buchhellertal. Diesmal nehmen wir nicht den ganz normalen Weg durch Tal Richtung Lippe sondern halten uns auf der rechten Hangseite entlang zum »613m hohen Trödelstein«. Nach einem kleinen Foto-Abstecher entlang des Baches, der sich wirklich sehr schön durchs Tal schlängelt kehren wir zurück zum Parkplatz. Vor dort aus starten wir nach Rechts zum Trödelsteinpfad. Nach einigen hundert Metern folgen wir nun links einem kleinen Bachlauf steil hinauf. Am Ende des Pfades stoßen wir auf einen breiten Forstweg, den folgen wir nach Links. Der Weg führt später auf die normale Teerstraße durchs Buchhellertal. Diese verlassen wir jedoch schnell wieder nach Rechts und weiter geht es auf einem kleinen Pfad den Berg hinauf. Entlang kleiner Abraumhalden folgen wir immer weiter einem schönen Pfad.

Festes Schuhwerk ist hier sinnvoll, da die Steine und Wurzeln hier oft mit rutschigen Moosen und Flechten überzogen sind. Nach einiger Zeit erreichen wir einen Querweg (einen Teil des Siegerländer-Höhenrings) direkt neben dem Gipfel des Trödelsteins. Einige Bänke in unmittelbarer Nähe laden zum Rasten ein. Frisch gestärkt geht´s weiter. Wir folgen dem Weg nach Rechts, in die Richtung aus der wir kamen jedoch weiter auf dem Höhenweg. An einer Kreuzung biegen wir Rechts ab. Von hier aus geht es wieder zurück nach Wahlbach immer entlang des Hanges. Beim erreichen des ersten Wohngebäude treffen wir wieder auf den Eingang des Buchhellertals. Wir folgen dem Bach in Schlangenlinien zurück bis zum Parkplatz.

Fazit: Eine sehr schöne Wanderung ganz in der Nähe. Auch eine Mountainbike Tour führt fast über den gleichen Weg.

Gesamtstrecke: 14.97 km
Maximale Höhe: 636 m
Gesamtanstieg: 476 m
Download file: 20160403_buchhellertal_troedelstein.gpx

2016.04 – Fotoworkshop mit »Michael Breitung« im Nordschwarzwald

FotoAm Freitag 21. April nach Feierabend führen wir (Zwei Arbeitskollegen und ich) nach Geroldsau in den Nordschwarzwald. Wir hatten uns vor einiger Zeit entschieden bei Michael Breitung einen Fotoworkshop zum Thema Langzeitbelichtung an Gewässern und Wasserfällen, Focus-Stacking, Komposition und Bildgestaltung zu machen. Am frühen Samstag morgen startete unser Workshop am Wanderparkplatz Grobbachtal (Wasserfallweg).

Schon nach wenigen Metern erreichten wir den Wildbach und wir konnten uns mit samt der Kamera in die Fluten stürzen. Scherz bei Seite – man muss sich schon recht konzentrieren um nicht mit Stativ und Kamera von der Strömung erfast zu werden. Dank der mitgebrachten Wathose von Michael, könnten wir einige Fotos auch mitten im Bach machen, was wiederum einen ganz anderen Blick ermöglichte.

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2016.03 » Wintertouren «

Trotz anfänglichen Schneemangels hat es dann Mitte Januar doch geklappt und in den Skigebieten der Alpen wurde die Landschaft durchgängig mit der weißen Pracht überzogen. Wir starten zu einer Tour ins Zillertal. Unsere Unterkunft ist wie fast jedes Jahr bei Gerti und Peter im Brunnerhof. Die Zentrale Lage ist ausgezeichnet für den Zugang in die verschiedenen Skigebiete. (Tag 1 – Rastkogel/Penken, Tag 2 – Tuxer Gletscher, Tag 3 – Zillertal Arena bis Gerlosplatte, Tag 4 – Kaltenbach bis Hochfügen, Tag 5 – Tuxer Gletscher) In diesem Jahr war das Wetter außergewöhnlich  gut – ein bisschen mehr Schnee hätte es schon sein können jedoch waren die Pisten spitze präpariert.

Knapp einem Monat später ging es zu einer weiteren Tour zum Arlberg. Die Wetterbedingungen sollten sehr bescheiden werden aber wie man es von den Bergen kennt, ändert das sich auch mal recht kurzfristig. Am ersten Tag war es noch recht freundlich, ab und an sonnig jedoch recht warm  bis 6°Grad. An den beiden weiteren Tagen war es recht zugezogen – auf den Gipfel recht neblig und kühler als zuvor. Die Bedienungen waren jedoch ausreichend um die kompletten Skitage zu nutzen. Am letzten Tag ging es wieder nach Zürs. Dort konnten wir noch bei fast sehr gutem Wetter den „Weißen Ring“ abfahren. Eine gelungene Tour – 2016/17 wird die Verbindung von dem Skigebiet St.Anton nach Zürs und 2018/19 wird wohl die Verbindung vom Rendl nach Kappl ins Paznauntal fertiggestellt sein.

Bei uns in den heimischen Mittelgebirgen gab es nur ab und an einen kleinen nur wenige Tage anhaltenden Wintereinbruch. Diese konnte ich dann mit dem Bike genießen.

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2015.11 Herbstwanderungen und Impressionen

Herbstzeit = Wanderzeit! Im Oktober waren wir im »Eselsburger Tal« bei Herbrechtingen in der Nähe von Aalen (Schwäbche Alb). Das Naturschutzgebiet ist Landschaftlich sehr reizvoll, auch wenn eine kleine Teerstraße dadurch führt. Felsformationen durchziehen die Hänge des Tals. Hier bieten sich einige Klettermöglichkeiten. Am Fluss Benz kann man wunderbar Vögel beobachten. Natürlich auch den Eisvogel – den ich mal wieder nicht fotografieren konnte da er viel zu schnell ist…

Einen GPS Track dazu habe ich nicht aufgezeichnet. Beim nächsten Mal!

Im Hochsauerland waren wir auf dem »Kahlen-Asten-Steig« unterwegs. Wir haben unsere Tour in Westfeld gestartet. Von dort aus folgen wir dem schwarzen Rothaarzeichen gegen den Uhrzeigersinn. Der schmale Pfad führt steil dem knapp unter 700 Meter hohen Homberg hinauf. Man passiert das Berghotel „Hoher Knochen“ und steig durch tolle Buchenwälder hinauf auf den gleichnahmigen Aussichtsberg (765m). Von hier hat man einen wunderschönen Blick zurück nach Westfeld. Weiter gehts zum Kahlen Asten 841m. Hier oben ist man bei diesem schönen Wetter nicht mehr allein – aber egal der Weitblick ist traumhaft. Zurück gehts entlang der Lenne wieder Ricktung Jagdthütten am Hohen Knochen jedoch halten wir uns rechts Richtung Tal und dem Fluss „Schwarzes Siepen“. Entlang des Flusses gelangen wir wieder nach Westfeld. Leider sind bei aufzeichnen des GPS Track die Batterien schon nach wenigen Minuten leer gegangen und meine Ersatzakkus lagen natürlich Zuhause. Wanderung knapp 17km.

Eine weitere kleine aber sehr schöne Wanderung haben wir im Siegerland unternommen. Von Oberdresselndorf geht es auf dem »Weier – Winterbachtal Wanderweg« hinauf auf die Berge des hohen Westerwalds. Fast der ganze Bereich liegt in einem Naturschutzgebiet. Der Parkplatz liegt etwas oberhalb von Oberdresselndorf. Von dort aus folgt man links erstmal der kleinen Teerstraße. An einer Brücke gibts einen tollen Blick auf den Winterbach. Nun steigt der Weg an und führt oben links um den Berg herum. An einer Gabelung folgt man dem kleinen Pfad runter ins Tal bis zum Bach. Hier befindet man sich am Dreiländereck (NRW, Hessen, RLP).  Nach einigen Bildern vom wunderschön natürlich verlaufenden Bach gehts wieder zurück zur Gabelung. Nun folgen wir wieder dem Wanderzeichen mit einem kurzen Abstecher zu einer Schafkolonie. An einem alten Steinbruch bietet sich eine schöne Gelegenheit zu einer Rast. Von hier kann man bis zur Kalteiche schauen – leider mit vielen Windmühlen. Der Weg führt an einem Bauernhof vorbei zurück zum Wanderparkplatz. Eine schöne kurzweilige Wanderung bei tollem Herbstwetter.

Gesamtstrecke: 7.09 km
Maximale Höhe: 586 m
Gesamtanstieg: 245 m
Download file: 20151108_oberdresselndorf_winterbachtal.gpx