2016.05 – Mein erster Fotokopter ein DJI Phantom 4

ich habe es getan – nach nur knapp 2 Jahren habe ich eine Entscheidung getroffen und einen DJI Phantom 4 erworben. Erst wollte ich mir einen sogenannten Bastelkopter der meine Sony RX100 Mark II tragen kann zusammenbauen, dann habe mich aber aus folgenden Gründen für keinen Bausatz entschieden. Ein Bastelkopter ist ein Projekt und benötigt einiges an Zeit bevor alles so funktioniert wie man es sich wünscht. Beim HD Videobild im FPV Modus punktet der Phantom4, sowie 4k Video Aufnahmen und 12MP im Fotomodus (RAW Format, Manuelle Belichtung usw.) TAG Flight (Objektverfolgung), Kollision-Warner/Schutz und die kompakte Bauweise sind weitere TOP Merkmale.

Da ich aber recht zügig eine Möglichkeit haben wollte aus anderen Perspektiven Videos, Bilder und Panoramen zu erzeugen wurde es dann doch ein Phantom 4. Die ersten Tests waren schon mal ne Wucht! Ich werde weiter darüber berichten…

Viele Informationen kann man bei Youtube Channel von Arthur Konze oder direkt im Kopterforum.de erhalten.

2016.06 – Ostsee Kurzurlaub in »Prerow am Darß«

Nach vielen Schwärmereien und Beispielphotos meiner Kollegin wollten wir schon immer mal an die Ostsee, zum Fischland-Darß-Zingst. Ende des Winters haben wir dann kurzentschlossen eine Unterkunft im Ostseebad Prerow auf dem Darß gebucht. Dafür sollte das Lange Wochenende um den Feiertag Christi-Himmelfahrt dienen. Die Wetteraussichten sind erstklassig und deshalb fahren wir sehr früh los. So hat man noch was vom Anreisetag.
Gesagt getan, wir kommen gut durch und suchen uns dann am frühen Donnerstag morgen in Prerow erstmal einen Bäcker für ein kleines Frühstück. Danach erkunden wir die Umgebung von Prerow und den Darßer Urwald. Die Ostsee begrüßt uns bei strahlenstem Wetter, mit fein weißem Sandstrand und karibikblauer See. Toll!
Nach einer leckeren Waffel mit einem Pott Kaffee bei Hein & Stin können wir am Nachmittag unsere Unterkunft beziehen. Eine sehr schön eingerichtete, große FeWo in der alten Apotheke.
Fürs Abendessen haben wir uns schon die Steinbar beim Vorbeigehen ausgesucht. Hier gibt es leckere Burger und Steaks (na, das Störtebecker Schwarzbier soll auch nicht unerwähnt bleiben)!

Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir mit den Bikes durch den Darßer Urwald zum Weststrand. Hier erhoffe ich mir ein paar Sonnenuntergangsbilder. Danach geht es im Lichtkegel unserer Bike-Lampe durch den finsteren Wald zurück zur Unterkunft.
Was spassig und etwas unheimlich zugleich ist. Die ersten drei Schatten vor denen Lioba zurückzuckt, sind nur Schatten aber der vierte ist dann doch ein Reh! Huch, um uns herum wildes Getrappel im Unterholz. Wer hat sich wohl mehr erschrocken?

Am nächsten Morgen starten wir zu einer Wanderung. (kurz Urwald, Weststrand, Darßer Ort, Nordstrand und Seebrücke) Wir starten bei unserer Unterkunft und gelangen über die Waldstraße in einen der vielen Wege durch den Darßer Urwald. Ein toller Mischwald mit vielen Feuchtflächen und kleinen Seen. Die Wegführung ist relativ einfach, so dass alle Hauptwege Richtung Weststrand führen. Leider nerven uns viele hunderte Stechmücken, die ich um diese Zeit hier eigentlich nicht vermutet hätte. Nur gut das die heute nicht so stechfreudig sind! Am Weststrand angekommen fühlt man sich wie in der Karibik – heller fast weisser feiner Sandstrand – blaues klares Meer – und grüne Ostseepalmen!
Nee, Scherz bei Seite – stattdessen reicht dichter Wald mit bizarr vom Wind zerzausten Buchen und Kiefern bis an den Sandstreifen an der Ostsee heran. Wir folgen dem Strand nach Norden und gelangen bei erreichen der Kernzone des Nationalparks über einen Bohlenweg in die Dünenlandschaft.
Ein nettes junges Mädel möchte uns zum Urlaub hier und dem Nationalpark befragen, da machen wir natürlich gerne mit und streichen ein paar Gummibärchen als Belohnung ein.
Auf die Frage wo wir in Deutschland schon weitere Nationalparks besucht haben, müssen wir doch sehr überlegen. Erst im Nachgang stellen wir fest, es waren mehr als gedacht! Derzeit gibt es 16 Nationalpark in Deutschland! Wer hätte das gedacht und wir waren somit schon im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, Eifel, Kellerwald-Edersee, Harz und Hunsrück-Hochwald. Weitere wie der Schwarzwald und die Sächsische Schweiz stehen auf der Wunschliste.

Am Darßer-Ort kann man schön die verschiedenen Vogelarten bewundern. Leider konnten wir keine Seeadler sehen – Schade. Aber der Weg durch den Nationalpark ist wegen der vielen Menschenmassen in den Sommermonaten stark reglementiert. So kann man sich hier nicht in die Büsche schlagen und mit dem 600 Tele Aufnahmen der Vögel machen. Verständlich, ganz klar, aber wir freuen uns schonmal auf die Dünen von Durness in Schottland, da ist man meist allein!
Umringt vom Ried begegnet uns noch eine recht große Gruppe Hirsche, hier in den Dünen, an der Ostsee…..
Wir erreichen danach den Nothafen und über eine kleine Holzbrücke den Nordstrand. Ab hier gibt es wieder den normalen Seebadstrand, der aber in jetzt noch nicht so überfüllt ist. So können wir bequem an der Wasserkante bis zur Seebrücke wandern. Nach einer schönen Aussicht von von der Seebrücke, gönnen wir uns noch ein leckeres Bier im Darßer-Brauhaus bevor es nach Hause geht.

Gesamtstrecke: 21.34 km
Maximale Höhe: 23 m
Gesamtanstieg: 151 m
Download file: 20160506_darsser-urwald.gpx

 

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2016.05 – Wanderung zur ersten Mai »Extratour Dernbachwiesen«

Wie fast jedes Jahr unternehmen wir am ersten Mai eine Wanderung. Diesmal entscheiden wir uns für eine Tour ganz in unserer Nähe. Das Wetter soll gut werden. Nach einer kurzen Fahrt über die Autobahn und Landstraße erreichen wir Herborn-Seelbach. Der Wanderparkplatz liegt einige hundert Meter im Dernbachtal und kann problemlos über eine kleine Teerstraße erreicht werden.

Wir folgenden dem Weg Richtung Niederbachsberg 354m ,von dort aus geht es zur Quelle des Dernbachs, die am Fuße der Hohen Warthe 406m liegt. Einige Zeit später erreicht man einen Hochbehälter mit einen sehr schönen Ausblick der zum Rasten einlädt. Wir erreichen eine kleine Wohnsiedlung von Sinn. Hier am südlichsten Rand der Tour geht es wieder retour Richtung Herborn. Nach einigen hundert Metern erreicht man die Sinner Klippen, von denen man jeweils eine schöne Aussicht auf Burg Greifenstein und die Täler von Dill und Rehbach hat.

Weiter geht es entlang des Reuterberg (374m) bis nach Herborn-Alsbach, wo man den 1928 errichteten Aussichtspunkt Jahntempel erreicht. Leider ist dieser Tempel nicht die schönste Sehenswürdigkeit – bisschen viel Beton.

Der Weg führt über den östlichen Rücken des Schmidtebergs mit Aussicht ins kleine Dernbachtal und auf den Ort Seelbach zurück zum Parkplatz.

Fazit: Eine sehr schöne EXTRATour, die Neugierig auf mehr macht.
Eine nette „Wanderkollegin“, die wir unterwegs getroffen haben,  hat uns noch einige Touren fürs nächste Mal verraten. Mal schauen ob sie recht hat.

Gesamtstrecke: 14.87 km
Maximale Höhe: 375 m
Gesamtanstieg: 579 m
Download file: 20160501_extratour_dernbachwiesen.gpx

2016.04 – Wanderung zum »Trödelstein«

Kurzerhand entscheiden wir uns an einem trockenen Sonntag Morgen zu einer kleinen Wanderung im Buchhellertal bei Wahlbach-Burbach. Der Startpunkt ist der Wanderparkplatz Buchhellertal. Diesmal nehmen wir nicht den ganz normalen Weg durch Tal Richtung Lippe sondern halten uns auf der rechten Hangseite entlang zum »613m hohen Trödelstein«. Nach einem kleinen Foto-Abstecher entlang des Baches, der sich wirklich sehr schön durchs Tal schlängelt kehren wir zurück zum Parkplatz. Vor dort aus starten wir nach Rechts zum Trödelsteinpfad. Nach einigen hundert Metern folgen wir nun links einem kleinen Bachlauf steil hinauf. Am Ende des Pfades stoßen wir auf einen breiten Forstweg, den folgen wir nach Links. Der Weg führt später auf die normale Teerstraße durchs Buchhellertal. Diese verlassen wir jedoch schnell wieder nach Rechts und weiter geht es auf einem kleinen Pfad den Berg hinauf. Entlang kleiner Abraumhalden folgen wir immer weiter einem schönen Pfad.

Festes Schuhwerk ist hier sinnvoll, da die Steine und Wurzeln hier oft mit rutschigen Moosen und Flechten überzogen sind. Nach einiger Zeit erreichen wir einen Querweg (einen Teil des Siegerländer-Höhenrings) direkt neben dem Gipfel des Trödelsteins. Einige Bänke in unmittelbarer Nähe laden zum Rasten ein. Frisch gestärkt geht´s weiter. Wir folgen dem Weg nach Rechts, in die Richtung aus der wir kamen jedoch weiter auf dem Höhenweg. An einer Kreuzung biegen wir Rechts ab. Von hier aus geht es wieder zurück nach Wahlbach immer entlang des Hanges. Beim erreichen des ersten Wohngebäude treffen wir wieder auf den Eingang des Buchhellertals. Wir folgen dem Bach in Schlangenlinien zurück bis zum Parkplatz.

Fazit: Eine sehr schöne Wanderung ganz in der Nähe. Auch eine Mountainbike Tour führt fast über den gleichen Weg.

Gesamtstrecke: 14.97 km
Maximale Höhe: 636 m
Gesamtanstieg: 476 m
Download file: 20160403_buchhellertal_troedelstein.gpx

2016.04 – Fotoworkshop mit »Michael Breitung« im Nordschwarzwald

FotoAm Freitag 21. April nach Feierabend führen wir (Zwei Arbeitskollegen und ich) nach Geroldsau in den Nordschwarzwald. Wir hatten uns vor einiger Zeit entschieden bei Michael Breitung einen Fotoworkshop zum Thema Langzeitbelichtung an Gewässern und Wasserfällen, Focus-Stacking, Komposition und Bildgestaltung zu machen. Am frühen Samstag morgen startete unser Workshop am Wanderparkplatz Grobbachtal (Wasserfallweg).

Schon nach wenigen Metern erreichten wir den Wildbach und wir konnten uns mit samt der Kamera in die Fluten stürzen. Scherz bei Seite – man muss sich schon recht konzentrieren um nicht mit Stativ und Kamera von der Strömung erfast zu werden. Dank der mitgebrachten Wathose von Michael, könnten wir einige Fotos auch mitten im Bach machen, was wiederum einen ganz anderen Blick ermöglichte.

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