2019.04 – Skifahren, Wandern und Biken von »Winter« bis ins »Frühjahr«

Aus Mangel an Zeit habe ich leider nicht geschafft die Bilder und Informationen früher einzustellen. Wie auch in vergangenen Jahren ging es Ende Januar zum Skifahren ins Zillertal nach Gerti in den Brunnerhof. Auch in diesem Jahr hatten wir kühles und sonniges Wetter. (max. -14° am Gletscher)
Eine tolle Tour …

Wenige Wochen später führen wir mit unserer Firmenskitruppe nach Saalbach-Hinterglemm. In diesem Skigebiet war ich noch nicht gefahren – deshalb freue ich mich umso mehr was Neues zu entdecken. Leider waren zu dieser Zeit die Temperaturen ziemlich hoch, da es aber im Vorfeld extrem viel Schnee gegeben hatte waren wie Pistenbedingungen sehr gut. Das Skigebiet ist wirklich sehr schön und auch das abendliche Erfrischungsgetränk konnte in angenehmer Atmosphäre zu sich genommen werden. Hat wirklich wieder viel Spaß gemacht!  

Weiter folgen einige Winter / Frühlingsimpressionen aus dem Siegerland und Umgebung.

Jens

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2018.05 – Kurzurlaub an die Ostsee nach »Prerow« an den Darß

»Fischland-Zingst-Darß die II. oder Der Besuch in der Twighlight Zone«

10.05.2018

Da wir den Tag bereist vor Ort verbringen wollen geht der Wecker um 01:00 des Nachts! *Gäääähn* Das ist selbst für mich Frühaufsteherin doch sehr früh aber sei drum. Die Anreise ist bis ein wenig Gezuckel rund um Hamburg problemlos und so erreichen wir gegen zehn die Halbinsel.

Nun erstmal ein schönes Frühstück in der Bäckerei Hagedorn in Ahrenshoop, wo wir auch direkt unser Brot einkaufen. Sehr nett dort!

Wir schauen in Prerow wo unsere FeWo ist und dann befreien wir unsere Räder und machen uns auf zum Weststrand. Ja, genauso schön hatten wir das in Erinnerung! In einem der Feuchtbiotope blüht es sehr schön und das heißt klar Anhalten und fotographieren. Drei-Zwei-Eins und meine Beine, Arme, Kopf und Alles hockt voller Mosikitos!!! Ach Du Schande! Igitt! Sofort wieder auf die Räder und Gas geben! Stehen geht gar nicht im Wald!

Am Weststrand am Leuchtturm herrscht wie erwartet bei diesem schönen Wetter reges Treiben. Wir ketten unsere Räder an einen Baum in Rekordzeit, da auch hier sofort die Blutsauger anrücken und runter an den Strand. Gut, hier geht Wind = keine Moskitos!
Wir drehen die Runde am Strand lang und dann über den Bohlenpfad Richtung Darßer Ort.

Gesamtstrecke: 26.01 km
Maximale Höhe: 12 m
Gesamtanstieg: 110 m
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Schließlich ist es Zeit die Schlüssel zu holen und in die FeWo einzuchecken, die wirklich sehr schön ist.

Nach diesem doch so sehr langen Tag ist das Abendprogramm eher kurz d.h. Steinbar&Beer&Burger und dann ins Bett!!

11.05.2018

Ein lockere Sonne Wolken Mix begrüßt uns und nach einem ausgiebigen Frühstück beschließen wir die Große Runde nach Pramort zu drehen. Also Rucksäcke geschnürt und los. Ok, leider heißt das jetzt auch erstmal bis Zingst Rudel Radeln auf dem Deichradweg. Da unsere Räder hier nicht herpassen (sind aber nun mal die die wir haben) fallen wir auf und leider gibt es auch Menschen, die meinen sie hätten ein Anrecht darauf, darüber blöde Sprüche zu reißen! Das ist Jens egal, geht mir aber gewaltig gegen den Strich!

Hinter Zingst lichten sich die Reihen etwas und wir durchqueren das Schutzgebiet Sundische Wiesen. Schließlich erreichen wir Pramort und genießen ein wenig die Aussicht bis wir weiter düsen zur Hohen Düne. Das letzte Stück zu Fuß, recht zügig, weil auch hier lauern die Moskitos auf Futter. So ist die Beobachtung der brütenden Schwäne eher nur kurz. Von der Hohen Dünen hat man eine sehr schöne Aussicht über die Ostsee zumal das Wetter auch immer sonniger wird. Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Boxenstopp im Biergarten des Schlösschen Sundische Wiese. Hier kann man es gut aushalten! Für den weiteren Rückweg wählen wir den Weg am Bodden entlang und entdecken noch einen kleinen Pfad zu einer Aussichtsbank. Mittlerweile haben wir strahlendsten Sonnenschein und wir genießen dien Ausblick über die ruhigen Wasserflächen. Ein Seeschwalbe präsentiert uns derweil ihre Flugkünste bei der Jagd.
Dann wurschteln wir uns noch durch das arg trubelige Zingst Innenstadtgebiet und fahren über den Deich wieder nach Prerow. Ein Eis und eine Waffel bei Hein&Stin habe wir uns jetzt verdient.

Gesamtstrecke: 57.08 km
Maximale Höhe: 16 m
Gesamtanstieg: 210 m
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Zum Abendessen ‚wandern‘ wir zum Achtern Dieck und das heisst auf den letzten Metern eigentlich sprinten, wegen, ihr wisst schon, Moskito Alarm. Draußen sitzen ausgeschlossen, soviel Repellent kann man gar nicht nutzen. Aber Drinnen ist auch sehr schön, der Service sehr nett und das Essen wirklich super lecker! Empfehlung: Gemischte Fischplatte „Achtern Diek“ – verschiedene Edelfische, Muscheln und Garnele an Tomatenrisotto im Parmesankörbchen, buntem Gemüse und Safranschaum

Der Knaller!

12.05.2018

Bei schönem sonnigen Wetter beschließen wir heute eine weitere Runde mit den Rädern zu drehen. Also auf durch den Darßer Urwald zum Großen Stern und dann Richtung Ahrenshoop. Hm mit einem Mal wird es deutlich dunkler und in Windeseile ist die Sonne weg und fahren unter einer geschlossenen Wolkendecke. So ein Pech aber auch! Sei’s drum, weiter geht’s. Am Strandzugang machen wir kurz Halt und schauen uns an, wie der Weststrand hier so ausschaut und wenig überraschend, sehr schön!
Weiter geht es die Küste entlang, teils auf sandigen Wegen, Richtung Wustrow. An der Steilküste mach wir halten und nehmen die steile Treppe runter an den Strand. Nett, kein Vergleich zu Rügens Steilküsten aber nett und bei mehr Sonne, hätten wir hier wohl auch noch verweilt.

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Jens

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2018.05 – Skifahren, Wandern und Biken von »Winter« bis ins »Frühjahr«

Wie auch in vergangenen Jahren ging es Ende Januar zum Skifahren ins Zillertal nach Gerti in den Brunnerhof. Noch nie habe ich an allen Tagen solch ein tolles Wetter gehabt. (max. -14° am Gletscher)
(1 Tag Mayerhofen Penken, 2 Tag Hochzillertal-Fügen, 3 Tag Zillertal Arena und am 4 Tag Zillertaler Gletscher) Eine tolle Tour …

Im Februar zog es uns wieder einmal mit unserer Firmentruppe nach St.Anton am Arlberg zum Skifahren. Viele Sonne aber auch ein bisschen kalt bis -26°. Trotz dieser extremen Kälte war es im Sonnenschein noch gut auszuhalten. Die neue Verbindung nach Zürs ist super klasse und recht schnell zu erreichen. Meines Erachten ist das Skigebiet dort am schönsten, jedoch der Aprés-Ski Teil wiederum ist wohl wirklich in Stanton besser 🙂 

Zum Frühjahr hat Lioba ein neues Mountainbike erstanden. Nach ein paar Testfahren hatte Sie sich recht schnell entschieden. Das CANYON NEUTRON 7.0 WMN ist Ihr!
Natürlich ein Bike ohne eAntrieb! Mofa fahren können wir später…

Mit dem Bike möchten wir ja unsere Fitness aufbauen, erhalten und schauen was unser Körper noch so kann. Wie ein Läufer bei einer Tour zu uns meinte „Hier wird noch ehrliche Arbeit verrichtet!“ Wenn man in den Alpen oder hier im Sieger & Sauerland eine anstrengende Tour gemeistert hat, kann man sagen »Das habe ich geschafft« und nicht mein eBike. Der Belohnungseffekt macht den Unterschied. Aber jedem das Seine…

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2013.09 Hohe Tauern und Kitzbühler Alpen

Ende August – Hohe Tauern Zeit! Weil ich in diesem Jahr die ersten zwei Tage alleine in Mühlbach war (Lioba hatte einen wichtigen Termin), überprüfte ich am Mittwoch Nachmittag vor der Abreise das Wetter für den Venediger Region und entschied mich kurzentschlossen für einen kleine Hochtour auf den 3667m hohen Grossvenediger. Ich schloss mich also einer kleinen Gruppe an und stieg am Freitag Nachmittag zur Kürsinger Hütte auf. An der Talstation der Materialseilbahn entschieden wir uns für den Aufstieg über den »Kürsinger« Klettersteig. Entlang des erst vor einigen Jahren entstandenen »Sulzsees« der jetzt über 40 Meter Tiefe! und ca. 8 Hektar groß ist, schlängelt sich der recht einfache Klettersteig (Kat:A/B) den Berg hinauf. Der Aufenthalt auf der Hütte ist wie immer grandios und ist die Bewirtung erstklassig. Ein reichhaltiges Frühstück gabs ab 4:00 Uhr. Der Aufbruch war für 5:30h zwar recht spät aber die Bedienungen auf dem Gletscher waren zur Zeit Top.

Ungefähr eine Stunde führt der Weg bis zum Gletscher. Im noch recht dichten Nebel konnte wir ein Rudel Steinböcke erkennen. Der Aufstieg über den Gletscher verlief trotz vieler Gletscherspalten ohne große Schwierigkeiten. Die größte Spalte ca. 4m Breit und 240m tief wird umgangen. Die vor einigen Jahren noch mit Leitern gesicherte Randkluft ist auf der linken Seite völlig mit Schnee gefüllt und stellt kein Problem mehr dar. Der Zustieg zum Gipfel führt nun in einem leichten Bogen steil hinauf. Am Gipfelgrat angekommen geht´s dann über einen schmalen Firngrat bis zum Gipfelkreuz. Dieses wurde im letzten Jahr komplett neu befestigt, da der „lose“ Holz-Schnee Sockel durch das extreme abschmelzen herunterzufallen drohte.

Nun ist alles fest und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein unser Gipfelglück genießen. Der Abstieg ging schnell und unkompliziert auf der gleichen Route. Auf der Kürsinger Hütte haben wir uns bei einem leckeren Imbiss gestärkt und sind danach übers »Klamml« abgestiegen. Eine Tolle Tour vielen Dank an Gerhard, Greg und die Anderen! Gerne jederzeit wieder….

Gesamtstrecke: 16.53 km
Maximale Höhe: 3661 m
Gesamtanstieg: 1428 m
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Im Tal angekommen fuhr ich in unsere Lieblingsunterkunft Wanderhotel Kirchner nach Mühlbach. Mit einem leckeren Abendessen liess ich den Tag ausklingen. Am Morgen des nächsten Tages (Sonntag) war leider nicht so gutes Wetter gemeldet. Anstatt der MTB Tour ins Krimmler Achental und Aufstieg zur Warnsdorfer Hütte (85km+Hike!) entschied ich mich für eine kürzere MTB-Tour ins Hollerbachtal mit Aufstieg zur Pölsner Alm. Nach den ersten 10km gings dann mit dem Regen los – erst leicht dann heftig – aber egal! Im strömenden Regen kämpfte ich mich bis zur Pölsner Alm hoch. (…mit ein paar unfreiwilligen Umwegen). Auf der nicht bewirteten Alm ließ dann auch der Regen nach und ich konnte mich noch mal umziehen. Die Abfahrt war klasse und ich machte Aufgrund der besser werdenden Wetterlage noch einen Abstecher ins Innere des Hollersbachtals. Trotz des recht nassen Wetters eine gelungene Tour. Nach dem Abendessen fuhr ich dann nach Zell am See um Lioba von der Bahn abzuholen…

Montag
Beim Frühstück entscheiden wir uns für eine „oerterische“ Eingehtour ins Mühltal bei Stuhlfelden in den Kitzbühler Alpen. Die Tour beginnt bei der Bürgelhütte die man bequem mit dem Auto auf eine Mini-Straße erreichen kann. Wir folgen dem Weg zum Gaißstein und dachten, dass der Übergang zum Manitzkogel kurz unterhalb des Gipfels wäre – falsch Gedacht und leider nicht ins GPS geschaut… Über einen steilen Grat stiegen wir am Gaißstein über 300hm ab Richtung Munauer Scharte. Von dort aus gings dann über den Leitenkogel zum Mittagskogel. Aufgrund des Umwegs entschieden wir nun den Abstieg zur Bürgelhütte mit anschließender kleinen leckeren Jause.

Dienstag
Die Sonne scheint und trotz des Nebels an den hohen 3000sendern entscheiden wir uns für eine Wanderung zur »Neuen Fürther Hütte« im Hollersbachtal. Von der Talstation der Materialseilbahn für der Weg über saftig grüne Hänge ins Vordermoos. Ein einzigartiges Tal liegt vor einem in dem ein Fluss sich durch eine moosige Hochmoorfläche schlängelt – sieht recht schottisch aus. Die schon ein wenig bunt werdenden Wiesen lassen einen Hauch von Herbst erkennen. Wir folgen unserem Pfad der sich stetig steil entlang von einigen Wasserfällen bis zu Hütte führt. Die Sonne setzt sich mehr und mehr durch und der größte natürliche See in den Hohe Tauern der »Kratzensbergsee« leuchtet in einem türkisfarbigen Licht….

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Jens

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2011.09 Herbsttouren Hohe Tauern

Nur ein paar Tage nach der Hochtourenwoche im Engadin ging´s nun wieder in die Alpen. Region Hohe Tauern – unser Herbstklassiker – Standort: Wanderhotel Kirchner, Mühlbach im Pinzgau. Die geplante Anreise Samstag 27.08.11 pünktlich zum Wildkogel Hillclimb. Leider kam alles etwas anders. Die Anreise verlief zwar problemlos und wir nahmen unser Frühstück am Hintersee im Felbertal, doch leider änderte sich dann die Wetterlage. Starker Regen, der in 1600m Höhe in Schnee überging und für eine feste Schneedecke sorgte. Ich entschied mich das Rennen nicht anzugehen und hoffe auf besseres Wetter im nächsten Jahr.

Sonntag: Das Wetter hat sich komplett gedreht – Sonnenschein und eine schöne klare, frisch gewaschene Fernsicht. Die teilweise noch angezuckerten Berge sehen sehr verlockend aus. Lioba hat sich für heute folgende Tour ausgesucht: Den Zwölferkogel (2.281 m), einen anspruchsvollen Aussichtsberg, mit ca. 1600hm im Auf und Abstieg. Nach ca. 4h erreicht man in einem kleinen Kessel auf 2082m den blaugrünen Karsee. Von hier ist es nun noch eine halbe Stunde bis zum Gipfel. Die Aussicht ist überwältigend! Von den Zillertaler über die Kitzbühler Alpen – Wilder Kaiser – Hochkönig – Glockner und Granatgruppe bis zur Venedigergruppe. Alles im schönen leicht weißen Kleid und wolkenlosem Himmel. (Anmerkung Lioba: Die Tatsache das ich die letzten Meter bis zum Karsee eher gekrochen bin, lassen wir mal unerwähnt! Für die erste Tour für mich in dieser Höhe war die Auswahl nicht so gut!)

Blick Richtung Venedigergruppe

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 18.23 km
Maximale Höhe: 2279 m
Gesamtanstieg: 1642 m
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Montag: Nach einem wie üblich tollen Frühstück steht heute (mal wieder) Lioba’s Lieblingstour auf dem Programm: Das urigen Wildgerlostal und die Zittauerhütte (Auf & Abstieg 960hm). Und es ist wie immer toll! Beim Aufstieg begegnen wir einem fleißigen „Wegewart“, der sich drum kümmert, dass der Weg gut begehbar bleibt. An der Zittauerhütte herrscht Badewetter (wer sich halt traut), da heute ausnahmsweise mal kein Wind geht. Zur Stärkung gibt es einen Kaiserschmarren und zwar nur eine Portion, die immer noch gut ausreicht für zwei!

Dienstag: Leider sieht das Wetter heute nicht mehr so gut aus und da wir, naja ok weil Lioba, doch noch etwas platt ist von den letzten beiden Touren, geht es heute zum Bummeln ins Untersulzbachtal und zur Finkalm und Stockeralm (Käse auf der Finkalm, Kuchen auf der Stockeralm 🙂 ).

Mittwoch: Der Wecker steht auf 05:00 *gähn* die Sonnenaufgangswanderung lockt uns aus den Federn. Mit einer Handvoll andere Wackerer, die sich aus dem Bett gepellt haben, machen wir uns mit Wanderführerin Martina auf zur Resterhöhe. Dieses Farbenspiel begeistert doch immer wieder und das gemütliche Frühstück auch. Kaum wieder unten zieht sich der Himmel leider rasch zu. Trotzdem machen wir uns auf zum Enzingerboden und fahren mit der Seilbahn hoch zur Rudolfshütte. Bei heftigem Wind und sich ständig verschlechternden Wetterverhältnissen drehen wir unsere Runde um den Weissee auf dem Gletscherlehrpfad. Die Gipfel verschwinden mittlerweile in den Regenwolken, so dass wir uns gegen einen Gipfelsturm entscheiden und über eine Reihe von Leitern wieder absteigen. Leicht angefeuchtet erreichen wir wieder die Hütte und kehren ein, was wir aber auch gut hätten lassen können, da wir hier eher den Charme einer Autobahnraststätte mit Selbstbedienung vorfinden.

Donnerstag: Wetter passt und auf geht es zur Bike & Hike Tour: Mit dem MTB bis Hollerbach, mit der Panoramabahn bis zur Resterhöhe (ultrafitten können natürlich auch rauf radeln), dann wieder per Bike über die Stangenhochalm zum Stangenjoch, „Parken“ der MTB und  danach zu Fuß (ist ja klar) auf den Großen Rettenstein 2362m. Anschließend Abfahrt über die Baumgartenalm durchs Mühlbachtal zurück zum Hotel.
Klingt easy – ist es aber nicht!
Problem 1: steil berg ab ist ein großer Angstfaktor!
Problem 2: Der Pfad auf den Rettenstein führt durch Steinschlagzonen und es ist Konzentration gefordert um nix loszutreten. Manch ein Mitwanderer ist da eher großzügig und wir beten dass unten sich niemand in der Schlagzone befindet als ein Stein neben uns runter rauscht, den ein „Speedwanderer“ in Turnschuhen losgetreten hat. Aber Hauptsache der war am schnellsten auf dem Gipfel – unverantwortlich!
Diesmal erreichen wir auch den Gipfel (ha!!) und beenden das Projekt „Rettenstein“, das wir 2004 begonnen hatten.
Klar ist, dass wir nicht an der Baumgartenalm einfach vorbeifahren können, zumal wir ja auch unsere Käsevorräte aufbessern müssen. Und so landen wir wieder bei Ernst und seinem Enzian 🙂  Ein kleines Gewitter sorgt für einen hübschen Regenbogen, ist aber ansonsten harmlos. Bis wir aus dem Tal raus rollen ist der Regen bereits vorüber.

(Anmerkung Lioba: Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass ich das letzte voll fiese, schlimm steile, schotterige Wegstück gefahren bin!!)

Freitag: Heute mal was ganz anderes: Städtetour Salzburg!
Wir besichtigen ausgiebig die Festung Hohensalzburg, besuchen den Dom, schlendern an Mozarts Geburtsthaus vorbei und erstehen im Café-Konditorei Fürst die einzigen echten Originalen Mozartkugeln – eine tolle Stadt!

Samstag: Der Kreis schließt sich! Am Hintersee vorbei steigen wir über den Terassensteig zur St. Pöltener Hütte (Auf & Abstieg 1300hm). Ignoriert man die Hochspannungsmasten ist auch dieses Tal sehr schön. Beim Abstieg über das Trudental begegnen wir etwas unterhalb der Hütte zwei Mountainbikern und später zwei weiteren. Irgendwie erscheint uns das wenig sinnvoll ein Rad zu tragen statt zu fahren. Auch der weitere Wegverlauf lässt annehmen, dass von den 1300hm, die es zu überwinden gilt, 1250hm getragen werden müssen.
Naja,  wer’s mag…..
Das Trudental entpuppt sich als extrem laaaaaaaaaaaaaangwierig und da die Sonne ordentlich auf uns drauf brutzelt ist der Abstieg schweißtreibender als der Aufstieg.
Hohe Tauern 2011 – abwechslungsreich, viel Neues, viel Altbewährtes und wie immer eine tolle Woche Urlaub in den Bergen!

GPS Tracks werden später hier als Download bereitgestellt !

Jens

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