2018.08 – Hochtour im Wallis – SUI

… ein etwas verspäteter Hochtourenbericht von August 2018!

Bestes Wetter in vielen Teilen Deutschland – jedoch nicht im August 2018 im Alpenraum. Wie schon in den vergangenen Jahren haben wir unsere geplante Hochtour drei-mal verschoben. Am 13.August konnten wir dann trotzdem Starten.

Unser Ziele:
Britanniahütte 3030m
Allalinhorn über den Hohlaubgrad 4027m Hin und Zurück

Gesamtstrecke: 8.99 km
Maximale Höhe: 4031 m
Gesamtanstieg: 1183 m
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Grand Mountet 2886m
Zinalrothorn über den Nordgrad 4221m

 

Viele Dank an Thomas!

Jens

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2017.08 Hochtour ins Schweizer Wallis und Alpinklettern im Wetterstein

nach mal wieder zweimaligen verschieben unserer geplanten Hochtour, hat es dann am 20. August geklappt die Tour zu starten. Ich traf mich mit Thomas, der bereits in der Schweiz war, im Städtchen Visp. Danach fuhren wir wie verabredet nach Saas Grund. Von dort mit der Hoch-Saas Bahn zum Kreuzboden. Nach einem kurzen Aufstieg erreichten wir die Weismieshütte. Unsere Einstiegstour diesmal ein leichter 4000er – die Weismies 4027m Kategorie PD. Früh am Morgen stiegen wir auf Richtung Hoch-Saas. Oberhalb der Unterkunft bestiegen wir den Triftgletscher. Diesen quert man und erreiche einen großen Eisbruch.

In Zickzack steig man sehr schnell auf. Nach dem Erreichen des Kamms folgt man diesen bis zum Gipfelaufschwung. Hier wurde es recht schnell ungemütlich. Die Temperaturen lagen bereits unter Null Grad und der Wind frischte deutlich auf. Leider war die Sicht am Gipfel gegen Null und die Windgeschwindigkeit glich einem kleinen Sturm so das der Windchill Effekt die -10° Grad erreichte. In einer windgeschützten Mulde zogen wir uns am Gipfel noch die Thermowäsche an. An einen langen Aufenthalt war nicht zu denken und so entschieden wir uns recht schnell für den Abstieg. 

Am nächsten Tag stiegen wir weiter ab ins Tal. Nach abchecken der Wetterlage entschieden wir uns nicht auf die Grand Mountet ins Val d’Anniviers zu wechseln sondern nach Täsch auf die Täschhütte. Eine neu umgebaute Hütte mit alten Scharm und kostenlosen W-Lan?!

Um 3:00Uhr ist die Nacht vorbei. Wir starten nach einem kleinen Frühstück zum Rimpfischhorn Kategorie AD- max 3 Grad. Eine recht lange Tour von der Täschhütte. Das Wetter ist gut aber recht kühl. Nach einem knackigen Anstieg erreicht man ein Plateau mit herrlichem Ausblick auf die umliegenden Gipfel die in der aufgehenden Sonne leuchten – einfach genial. Von hier aus muss man leider 200 hart erkämpfte Höhenmeter absteigen um auf den Gletscher zu gelangen. Wir queren den Mellichgletscher und gelangen nach einiger Zeit auf den Rimpfischsattel auf über 4000m. Nun geht es steil hinauf und in schöner Kletterrei max. 3 Grad erreichen wir den Gipfel in 4199m. Der Abstieg führt über den gleichen Weg zurück zur Hütte.

Entspannt geht es am nächsten Tag zurück nach Ottawe. Unser Ziel für heute Abend heißt Garmisch Patenkirchen.

Nach einigen Stunden – die wir etwas unterschätz haben – erreichen wir am Abend GAP. In einem Gewitter mit extremen Regenschauern suchen wir uns noch schnell eine Unterkunft. Wir hofften das sich am nächsten Tag der Regen verzogen hat und wurden nicht enttäuscht. Früh am Morgen fuhren wir zur Alpspitzbahn. Zum Einstiegspunkt unserer Kletterroute benötigten wir nochmals 30 Minuten.  Den ersten Teil der Tour BW3 / Meckipfeiler max.4- Grad, von hier geht man über die Adamplatte max. 4 Grad zum Gipfel. Der Rückweg führt über einen gesicherten Steig auf der Rückseite der Alpspitze zurück zur Station. Nach einer erfrischenden Dusche geht es zu Abendessen in das Gasthaus zur Schranne mit Livemusik und leckerem Weissbier.

Gesamtstrecke: 15.52 km
Maximale Höhe: 4208 m
Gesamtanstieg: 1834 m
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Jens

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2016.08 Unvollendete Hochtour im Wallis – Schweiz

Am 31.07 brachen Thomas und ich zu einer Hochtour ins Schweizer Wallis auf. Am Nachmittag erreichten wir den Parkplatz oberhalb von Zinal im Val d’Anniviers. Zur Akklimatisation übernachteten wird in der Cabane du Petit Mountet auf 2142m. Am nächsten Morgen brachen wir zur Grant Mountet Hütte auf. Leider war der alternative Weg über den Glacier du Zinal wegen einem Erdrutsch nicht begehbar. Wir stiegen deshalb wieder ein wenig ab und nahmen den Normalweg hinauf zur Hütte auf 2886m. Nach einer angenehmen Nacht wollten wir eine Eingeh-/Akklimatisierungstour unternehmen. Über den kleinen Kletterberg Le Mammouth 3219m eine AD 3- Tour zum Fuß des Blanc du Moming. Von dort aus steigen wir in leichter Kletterei 3 hinauf zum Domé auf 3650m und dann über eine Firnflanke zum Blanc du Moming 3665m. Im Abstieg über den gleichen Weg bis zum Fuß des Berges. Danach über die Endmoräne des Glacier du Mountet zur Hütte. Leider habe ich bei dieser Tour ein Problem mit der Leiste festgestellt. »Im nachhinein war es ein Leistenbruch«. Wir mussten schweren Herzens die folgenden Touren abbrechen und am nächsten morgen nach Zinal absteigen. sorry Thomas !!!

Die geplante Tour über den Nordgrat auf das Zinalrothorn sowie den Alphubel und das Rimpfischhorn werden wir im nächsten Jahr noch einmal angehen.

Gesamtstrecke: 12.75 km
Maximale Höhe: 3666 m
Gesamtanstieg: 1964 m
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Jens

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2015.08 Hochtourenwoche in der Dauphiné (französische Westalpen)

geplante Touren:

  • Tete Nord du Replat – 3442m – East South Ridge – PD / Klettertour 3b*
  • Le Rateau 3809m F im Eis 3c* im Fels (lange Tour 5-6h nur Gipfel)
  • Barre des Ecrins – 4102m PD+ 3c* / Dome de Neige – 4008m PD
  • Alternative: La Meije 3983m (Pic Central 3970m 3c* oder Pic Oriental 3891m)

Nach einem Bericht in der DAV Panoramazeitschrift wurde von ca. zwei Jahren unser Interesse an der Dauphine geweckt. Eine sehr wilde abgelegene Gegend mit steilen hohen Bergen und häufigen Schönwetterphasen im Sommer dank der Nähe zum Mittelmeer.

Eine ordentliche Vorbereitung für solch ein Abenteuer ist ein Muss! Drum wird Kondition durch Biken und Laufen trainiert. Kletterroutine können wir am Elberskamp, Scharpenbeul und Kapplerstein erlangen. Detailierte Informationen bekommen wir auch durch einen Besuch bei unserem Kletterfreund Henk. Nach einmaligen Verschieben unserer Tour starten wir am Samstag den 15. August Richtung Süden. Über Basel, Bern, Grenobel erreichen wir gegen Abend  »Saint Christophe en Oisans«. Unsere Unterkunft »Plan du Lac« liegt direkt am Fluss Le Vénéon.

Am nächsten Morgen starten wir erst zu einen kleinen „Einkletterei“ in der Nähe von La Berarde. Etwas später am frühen Nachmittag fahren wir dann zum Wanderparkplatz oberhalb von »Saint Christophe en Oisans«. Von hier starten wir unseren Aufstieg zum Refuge de la Selle. Im Tal scheint die Sonne jedoch ein Blick hinauf Richtung Selle Hütte lässt erahnen, dass es etwas ungemütlich werden kann. Dicke Wolken ziehen auf…

Gesamtstrecke: 7.92 km
Maximale Höhe: 2676 m
Gesamtanstieg: 1087 m
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Eine halbe Stunde später bekommen wir eine ungewollte Dusche. Doch leider hält dieser Zustand weiter an und wir müssten einen Belastungstest unserer Wetterschutzausrüstung durchführen. Wir erreichen die Sellehütte etwas klamm – aber die Ausrüstung hält Stand. Wir sind heute die einzigen Gäste der Hütte und deshalb können wir die etwas feuchten Sachen im Aufenthaltsraum der Hütte bei ca. 18° trocken. Die Hütte ist rustikal aber die Pächter sind freundlich und hilfsbereit. Ein leckeres Abendessen lässt unsere Akkus wieder aufladen. Ein Blick nach Draußen – Sicht 1m! Aber der Hüttenwirt meint, dass es morgen Klasse wird… Wir legen uns früh hin den um 4:00h ist Frühstück.

0:55h ich checke die Wetterlage weil ich mal austreten muss und die Toilette 50m vom Haupthaus ist. Sternenklar! Goil… Wir frühstücken in aller Ruhe und starten im Dunkeln Richtung Gletscher. Dort steigen wir durch ein kleines Geröllfeld ab und können ohne Steigeisen die ersten Meter auf dem Eis zurücklegen. Der Gletscher ist Flach, Aper und lässt sich sehr gut begehen. Am Fuss des Tête Nord & Sud du Replat wird es ziemlich steil. Nach 250hm erreichen wir den Col du Replat. Hier steigen wir ab bzw. nutzen die Abseilpiste. Etwas Links gelegen beginnt der South-East Ridge Klettergrat. Eine 1,5 stündiger Kletterspaß – ausgesetzt aber nicht zu schwierig max. 3b*. Angekommen am Gipfel des Tête Nord du Replat auf 3442m hat man einen 360° Panoramablick auf die lokalen Berge der Ecrins. Zum Abstieg nutzen wir einen weitere Abseilpiste durch die wir wieder auf den Glacier de la Sella absteigen können. Am Nachmittag sind wir schlussendlich wieder auf der Hütte. Dummerweise ist einer meiner Wanderstöcke durchgebrochen – Schade nach 14 Jahren Einsatz hat er mich nun verlassen… buhääh!

Gesamtstrecke: 8.87 km
Maximale Höhe: 3449 m
Gesamtanstieg: 1045 m
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Außer uns sind nun noch acht Franzosen auf der Hütte eingetroffen. Das Abendessen ist okay. Um 20Uhr schlagen 10 völlig fertige Hochtourengeher in der Hütte ein. Fast regungslos sitzen oder liegen die Leute eine Stunde Eingangsbereich rum. Krass! Wir haben Glück und so werden die Neuankömmlinge in ein anderes Zimmer verfrachtet und wir können gut schlafen – den die Nacht ist kurz. Frühstück 3Uhr.

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Jens

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2014.08 Hoch»wasser«tour in den Stubaier und Ötztaler Alpen

Voller Tatendrang starten wir – Martin, Horst-Dieter und ich am Freitag Mittag unsere Fahrt nach Sölden in Tirol. Ohne Schwierigkeiten erreichen wir bei schönem Wetter unsere Unterkunft bei Alexandra Fiegl. Zum Gemeinsamen Abendessen treffen wir auch unsere anderen Mitstreiter(innen) Jessica, Carsten und Hans. Da unsere erste Hütte auf 3200 Meter liegt hatten wir uns kurzerhand entschieden, wenigstens einmal auf 1400 Meter zu Übernachten um eventuellen Kopfschmerzen vorzubeugen ;-). Nach einer erholsamen Nacht, fahren wir am nächsten Morgen mit dem Auto zum Parkplatz Timmelsbrücke im Südtirol. Von dort aus startet unsere Tour hinauf durchs Timmelstal, entlag der Timmelsalm weiter am Schwarzsee vorbei zur Schwarzwandscharte (leider mit viel Regen). Von dort gings in zwei Seilschaften üben den Übeltalferner zum Becherhaus in 3200 Meter Höhe.

Gesamtstrecke: 11.34 km
Maximale Höhe: 3192 m
Gesamtanstieg: 1809 m
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Am Becherhaus erwartet uns ein herzlicher Empfang. Wie gut das Carsten unseren Hüttenwirt Ernst sehr gut kennt und so bekommen wir in der vollen Hütte ein kleines separates Lager nur für uns – Klasse und vielen Dank! Im Generatorraum ist es möllig warm und so sind unsere Sachen, die doch recht nass geworden waren, schnell trocken. Nach einem späteren Abendessen planen wir bei einem leckerem Bierchen noch unsere Tour für morgen. Danach gings ins Bett.

Verwundert wache ich nach einer »fast« durchgeschlafen Nacht – was auf dieser Höhe eher selten ist – auf und sehe einen grandiosen Sonnenaufgang. Ein sehr einfaches Frühstück stärkt uns für den Tag. Danach geht´s hinauf zum Signalgipfel auf 3399m. Über den »Roten Grat« geht es zum Geißwandferner und von dort zur Teplizer Hütte. Eine kurze Rast und schon wandern wir weiter Oberhalb des Vogelhüttensees. Die letzte Etappe ist der Aufstieg zurück zum Becherhaus über einen gesicherten Steig. Ein leckers Abendessen in einer nur noch halb vollen Hütte lassen den Abend entspannt ausklingen…

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Jens

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