2014.06 Korsika Süd-Nord

Samstag, 31. Mai 2014  Anreisetag

Wecker 02:20 ! Das ist selbst für mich zu früh *gääähn* Aufstehen-losfahren-Köln-Bonn-Abflug-08:30 Calvi! So gut so unspektakulär. Der Flughafen in Calvi ist knapp größer als der Bahnhof von Altenhundem. Prima ist, dass die Dame am Mietwagenschalter Englisch spricht und sehr freundlich ist sie auch. Das diesjährige Gefährt fällt größer aus als erwartet, es ist ein Citroen C5 mit Vollausstattung. Ok, da passt auf jeden Fall alles rein. Wir düsen entlang der Nordwestküste. Kurz hinter Losari queren wir die Insel und fahren dann an der Ostküste südlich Richtung Proto-Vecchio. Das Wetter ist herrlich und die Haut dürstet nach Sonnencreme und der Magen nach Nahrung. In der Nähe von Aleria findet sich ein Strand Restaurant. Die Füße im Sand, den Blick auf die Brandung und Holzofenpizza und Muscheln auf dem Tisch, Herz was willst Du mehr!
Am späten Nachmittag erreichten wir nach einigen kleinen Abstechern unser Ziel. Die Ferienwohnung ‚Chez Christine‘ in Pianelli ca. 4km von Porto-Vecchio entfernt. Nach dem Einrichten genießen wir auf unserer Veranda den ersten Abend auf Korsika.

Sonntag, 1. Juni 2014     Markt – Porto Vecchio, Aussichtsberg ‚Punta di a Vacca Morta‘ bei L´Ospedale

Von unserer Vermieterin hatten wir erfahren, dass heute Markt in Porto-Vecchio ist – also nix wie hin und ein paar leckere Sachen für unseren Kühlschrank holen. Der Markt ist klein aber gemütlich. Die Spezialitäten sind korsischer Käse und Wildschweinwurst sowie Lonzo, ein Scheinefiletschinken. Danach fahren wir Richtung L´Ospedale, kurz dahinter geht es zu einem kleinen Wanderparkplatz. Von dort aus starten wir unsere erste Tour auf den Aussichtsberg »Punta di a Vacca Morta«. Der Weg ist toll – ein schöner Pfad auf weichen Kiefernadeln gesäumt von wilden Alpenveilchen. Weiter Oben kommen die durch den Wind & Wetter  rund geschliffenen Kalkfelsen heraus, durch die man hindurchschlendert. Am Ziel auf 1305m angekommen ziert ein Mini-Kreuz aus Holz den höchsten Punkt. Von dort aus hat man eine fantastische Aussicht auf Porto-Vecchio bis hin zur höchsten südlichen Gebirge der Barvella. Der Abstieg erfolgt etwas direkter und so erreichen wir recht zügig wieder unseren Parkplatz.

GPS Tracks: GPS Track »Wanderung Punta di a Vaca Morta«

Montag, 2. Juni 2014 Bonifacio, Küstenwanderung

Heute fahren wir knapp 30 km nach Bonifacio. Mitten in der Stadt gibt’s einen großen Parkplatz direkt am Hafen. Von dort aus gehen wir entlag der Hafenpromenade Richtung Festung. Nach der steilen Treppe (warum ist schon so warm?) erreicht man einen Aussichtspunkt und wendet sich danach nach links über kleine Pfade immer entlang der Steilküste. (rechts kommt man in die Festung aber dazu später). Viele kleine Aussichtspunkt spicken den Weg von denen hat man einen herrlichen Blick auf die Festung und die Altstadt von Bonifacio. Wir passieren ein altes Steinhaus und die Ruine eines Militärgebäude. An einer Gabelung verschwindet der Weg durch ein Tal in die Macchia. Ab und an kann man grunzende Schweine hören, die wir anscheint gestört haben.

Am Ende es Pfades geht man noch ein kurzes Stück bergab und man erreicht den einsamen Stand von »Scumara«. Die tolle Bucht lädt zum Baden ein, also Rucksack auf, umziehen und hinein! Kein Mensch weit und breit – anscheint zu warm 😉 Nach einer gepflegten Pause folgenden wir wieder dem Weg zurück. Kurz nach der ersten Steigung geht’s es aber links wieder Richtung Küste. Nun geht der Weg fast auf Meereshöhe unterhalb der ausgespülten Klippen. Hier gibt’s grandiose Ausblicke, die man nicht verpassen sollte. Immer den alten Leuchtturm vor Augen schlängelt sich der Weg durch dichtes Buschwerk. Nach wenigen Kilometern erreichen wir wieder die alte Route Richtung Stadt. Zum Abschluss gönnen wir uns noch ein kühles Guinness in einem schönen Irish-Pub, über den wir an der Hafenpromenade gestolpert sind. Sláinte! Kastanienbier gibt es morgen wieder!

Gesamtstrecke: 12.32 km
Maximale Höhe: 110 m
Gesamtanstieg: 393 m
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2014.05 Traumschleife Ehrbachklamm

Am Sonntag 4. Mai starten wir Heinz, Lioba und ich zur einer Wanderung in den Hunsrück. Unser heutiges Ziel der Wanderparkplatz Oppenhausen in der Nähe von Boppard am Rhein. Von dort aus starten wir unsere heutige Tour »Traumschleife Ehrbachklamm« (17km, 570hm). Auf einem Plateau geht es erst entlang endloser Gerstefelder, nach einem Kilometer steigen wir ab ins Ehrbachtal.

201405_ehrbachklamm_pano

Da wir ohne Frühstücken aufgebrochen waren entscheiden wir uns Oberhalb der Eckmühle  auf der Stierwiese eine Rast einzulegen. Frisch gestärkt geht es nun immer entlang des Ehrbachs. Der natürliche Bachlauf verläuft durch enge und teilweise felsige Einschnitte die mit Holzbrücken umgangen werden können. Steile Stiege sind mit kleinen Leitern und Eisenseilen gesichert. Ein toller und sehr abwechslungsreicher Verlauf mit erhöhtem Spaßfaktor.

Das ganze Tal ist mit schönen frischen Moos überzogen und an einigen Stellen gibt es kleine Wasserfälle. Kurz vor dem Ende des Tals erreicht man die Daubisberger Mühle. Hier bekommt man kleine Speisen und Getränke. Wir folgen weiter dem Weg der sich unterhalb des Schloss Schöneck langsam den Berg hinauf schlängelt. Auf dem Schloss angekommen lassen wir den Blick zurück ins Ehrbachtal schweifen. Nun verläuft der Weg wieder oberhalb der Schlucht durch Felder, Wiesen und schöne Wälder. Einige Aussichtspunkt wie zur »Ruine Rauschenburg« oder die »Peterslei« einem Felssporn versüßen unseren Pfad. Leider hatten wir und auch einige andere beim ersten Aussichtspunkt zur Ruine einige Wegmakierungsprobleme die wir aber mittels GPS Track umgehen konnten. Hier sollten die Wegebauer Abhilfe schaffen. Weiter geht es über kleine Wald und Feldwege entlang des Winkelholzberg wieder zurück zum Parkplatz in Oppenhausen.

Eine wirklich tolle und empfehlenswerte Tour bei herrlichem Wetter!

Hinweis:

  • Achtung bei der Wegführung beim Aussichtspunkt zur Ruine
  • Festes Schuhwerk mit guter Sohle (bei Nässe – rutschige Felsen)
Gesamtstrecke: 16.88 km
Maximale Höhe: 352 m
Gesamtanstieg: 589 m
Download file: 20140504_Ehrbachklamm.gpx
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2014.03 Update: Foto Webcam Niederdielfen II

Am Samstag konnte ich nach erfolgreicher Montage meine Foto Webcam in Betrieb nehmen. Das Projekt Foto Webcam mit einer CANON EOS 350D konnte nun nach langer Zeit gestartet werden. Die Grundsoftware von Florian Radlherr (www.foto-webcam.eu) haben ich schon seit längerem für die Webcam I (Vivothek IP8332) am laufen. Die Netzwerkanbindung, Stromversorgung und Steuerkabel wurden erst einmal provisorisch verlegt, da der Standort erst einmal getestet werden soll. Die nahe liegenden Fenster wurden mit Florians Datenschutz Funktion schon einmal unkenntlich gemacht.

Foto Webcam EOS 350D

Bei den ersten Bilder haben ich folgende Optimierungsmöglichkeiten festgestellt:

  • Erweitern des Sonnen / Wetterschutz durch eine Edelstahhaube
  • Änderung der Frontscheibe von Plexiglas nach Echtglas (UV Skylight)
  • Weitere Optimierung der Software (speziell des capture-Prozesses)
  • Verbesserung des Autofokus im Nachtbetrieb
  • Erhöhung der maximalen Auflösung (z.Z. wegen Speicherauslastung nur Medium)
  • Verbesserung der Stabilität des TP3020 Canon Treibers
  • Einbindung der Wetterstation
  • Gegebenenfalls Veränderung des Blickwinkels wegen extremer Leuchtkraft einer Straßenlampe

Wenn der Kamerastandort sowie die Qualität in Ordnung sein sollte werden die Versorgungskabel durch das Rohr verlegt.

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Austausch der Frontscheibe durch eine UV Skylight Filterplatte. Erweiterung der Abdeckung durch ein Edelstahl Blech. Querstütze zur Stabilisierung. Temperaturfühler im Gehäuse. Anbindung einer Wetterstation TFA Dostmann NEXUS inkl. Regensensor, Windrichtung, Windgeschwindigkeit und zwei Temp/Hydro Sensoren. Die Datenanbindung erfolgt mit USB an der Basisstation. Die Daten werden in Zukunft auf dem RaspberryPI lokal abgelegt und aufbereitet. Danach erfolgt die Integration in das Webcam-Portal.

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2014.02 Skitour Rund um den Arlberg

Zu Fünft starten wir unsere diesjährige Firmenskitour. Unser Ziel : Der Ortsteil Nasserein von Sankt Anton am Arlberg. Um 2:00h starten wir und pünktlich gegen 8:00h gibt es ein kleines Frühstück in einem Cafe im Ort. Danach geht´s bei herrlichem Wetter auf die Piste. Unsere Unterkunft bei Familie Kindl www.haus-kindl.com ein Glücksgriff im recht überfüllten Sankt Anton. Trotz ergiebigen Schneefalls am Samstag war die Sicht noch recht gut und wir konnten uns auf ein bisschen Tiefschnee fahren am sonnigen Sonntag freuen. Auch am Montag und Dienstag konnten wir bei idealen Bedienungen die Pisten und Off-Pisten nutzen. Sehr gut gefallen haben mir persönlich die Pisten in Lech-Zürs und ab 2014 das neu verbundene Skigebiet Warth-Schröcken.

2014.01 Skitour Mayrhofen im Zillertal

Wie jedes Jahr geht es auch 2014 wieder ins Zillertal. Ganz entspannt starten wir mit zwei voll besetzen Autos an einem Dienstag Nachmittag Richtung Süden. Ohne Schwierigkeiten erreichen wir am Abend unsere Unterkunft bei Familie Dornauer in Ramsau. Nach einem erstklassigen Frühstück geht´s ab auf die Piste. Schnee ist ausreichend vorhanden und die Pisten sind Top präpariert. Die Temperaturen sind angenehm kühl und nur am Donnerstag kommen ca. 20 cm feinstes Pulver dazu. Die Skitour Zell am Ziller Richtung Gerlos-Platte war ein echtes Highlight und auch der Ausflug nach Kaltenbach und Hochfügen waren dieses Mal bei bestem Wetter klasse. Eine tolle Tour mit einer tollen Truppe – immer wieder gerne!