Aussicht vom 418m hohen Haborn Richtung Niederdielfen (Grimberg) und Siegen (Giersberg).
Vor einiger Zeit hatte ich die Idee eine Webcam auf unserer Loggia zu installieren.
Meine Vorgaben waren :
Nach mehreren Woche der Recherche entschied ich mich für eine VIVOTHEK IP8332 Outdoor Webcam. Leider konnten nicht alle Anforderungen erfüllt werden. Einer der wichtigsten Punkte – die Qualität war leider nur „Befriedigend“. Obwohl die Kamera eine maximale Auflösung von 1200*800 Pixel hat, wirkt das Bild zu unscharf und es fehlen Details. Trotz des negativen Arguments entscheide ich mich die Kamera einzusetzen und die Bilddaten auf meine Homepage zu laden.
Über eine PHP Script wird das Bild angepasst und zyklisch auf den Webspace geladen. Leider bringt das Nachschärfen keine wirkliche Verbesserung. Ich war ein wenig enttäuscht und begann das Web nach einer Alternative zu durchsuchen. Nach einigen wenigen Versuchen entdeckte ich die Webseite von Florian Radlherr. Er hatte anscheint das gleich Problem und dabei eine tolle Lösung entwickelt.
Eine DSLR Foto-Webcam! (LINK zum Portal)
Eine Konstruktion mit einer Kompakt oder DSLR Kamera verbunden über einen Mini-Steuerungsrechner mit einem Webserver. Eine geniale Idee die eine enorm hohe Auflösung ermöglicht und dazu fast wackelfreie Langzeitaufnahmen bei geringem ISO-Rauschen. (Weitere Details könnt ihr auf der Webseite von Florian Radlherr einsehen)

Das Projekt
Anfang 2013 entscheide ich mich dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Meine alte CANON EOS 350D mit einem 18-55mm Objektiv für die Webcam. Als Webserver soll mein Bussiness Paket 5.0 bei 1und1 genutzt werden.
Die Probleme
Das Bussiness Packet 5.0 ist kein Root-Server sondern nur ein Hostpaket mit begrentzten Rechten, Funktionen (Mod´s) und Speicherplatz. (nicht Ideal) Ich test die von Florian Radlherr zu Verfügung gestellte Software auf mehreren Systemen und die Vorteile und Nachteile herrauszufinden. Zum ersten Start wird die VIVOTHEK IP8332 Karmera genutzt. Eine Umstellung auf die EOS ist später geplant.
Trotz allem entschied ich mich für eine Raspberry PI inkl. Debian7 System zum zwischenspeichern der Bilder und Upload zum Webspace. Nun sollte die Webserver Software auf dem 1und1 Paket zum laufen gebracht werden, was auch nach Ausräumen einiger Tücken gelang. Durch die recht niedrige Größe der JPG Datei stellt das 1und1 Paket noch kein Problem dar. Jedoch muss ich das „Nachschäfen“ des Bildes erst mal deaktivieren, da die Speichergröße der PHP Routine überschritten wurde. (28MB Limit / unbegrenzt Webspace – habe ich durch einen Wechsel auf ein aktuelles Paket gelöst)
Weitere Infos folgen in den nächsten Wochen…
Computerfreak, Mountainbiker, Kletterer, Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer, Amateurfotograf, Reisender und vieles mehr ....
Herbstzeit ist Wanderzeit! Schon im Frühjahr diesen Jahren hatten wir uns für eine Tour in den Harz entschieden. Wir brachen am Donnerstag morgen in der Früh auf und erreichen Thale unseren Ausgangs für die erste Tour zur Frühstückszeit. Der Parkplatz war leer und so starteten wir fast alleine unsere Wanderung ins Bodetal. Am Eingang des Tals fiel uns auf, dass eine nagelneue 6er Gondel von dort Richtung Hexenplatz führte. Wauh das alles führ Wanderer weil hier gibts keinen Skihang?! Okay wir schlendern weiter und genießen den tollen Blick auf die Bode, so heißt das wilde Flüsschen das durchs namens gleiche Tal fließt. Wir folgten erst einer kleinen Schotterstraße die von steilen Felsenhängen eingekeilt ist – sieht wirklich klasse aus. Nach dem Göthefelsen, einem siebenköpfigen Fels aus Granit erreichte man kurze Zeit später den Gasthof Königruhe mit der sehr schönen »Jungfernbrücke«.
Nun wird auch der Weg schmaler und felsiger was uns auch mehr Spaß bereitete. Am Bodekessel konnten wir die Kraft des Wassers bewundern,dass sich an dieser Stelle in den harten Granit gefressen hat. Es geht wieder bergauf – am »Langen Hahn« einem Aussichtspunkt genossen wir die Sonne bei einem zweiten Frühstück. Der Weg füllte sich langsam mit vielen Leuten die sich wohl mit der Gondel hochfahren lassen und durchs Tal abstiegen. Aber egal wir folgten dem Weg nach »Treseburg« einem kleinen Örtchen mitten im Bodetal. Hinter dem Ort ging es nun mal wieder bergauf und wir machen noch einen Abstecher zum Aussichtspunkt »Weisser Hirsch«. Leicht ansteigend weiter durch schöne uralte Eichen und Buchenwälder. An einer Kreuzung bogen wir ein weiteres mal zu einen Aussichtspunkt ab. Am »Bodeblick« erhält man einen tollen Blick über das Bodetal Richtung Treseburg und an der »Prinzensicht« schaut man Richtung Hexenplatz und Rosstrappe einem Felsen auf der anderen Seite. Nun erreichten wir nach kurzer Zeit den Tierpark Hexenplatz. Dort kreisen einige Wölfe ihre Runden uns sahen wirklich nicht glücklich aus. Weiters gings zum Hexenplatz und hier wurde uns jetzt bewusst, dass heute ein Feiertag war. Ein Betrieb wie am Rummelplatz. Schnell verlassen wir diesen Ort und nutzen die neue hightech Bahn um zum Ausgangsort zurückzukommen. Fazit: Eine wirklich tolle Wanderung die an einem normalen Tag bestimmt noch spassiger wäre.
Wir fuhren nun über Thale nach Stecklenberg in unsere Unterkunft. Nach dem Einchecken begaben wir uns wieder auf die Straße nach Quedlinburg. Eine kleine Stadtbesichtigung und dann gings ab zum Abendessen ins »MARKT 7« ein schönes kleines Restaurant.
Am nächsten Tag – Wetterlage hervorragend! Wir düsten los und machen eine kleine Wanderung um die »Teufelsmauer«. Die Teufelsmauer ist eine Felsformation aus harten Sandsteinen und reicht von Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg (ca. 20km lang). Zahlreiche herausragende Einzelfelsen tragen Eigennamen wie Adlersklippen usw. Eine tolle sandige Landschaft…
Unser Weg führte uns weiter nach Wernigerrode. Eine bunte altertümliche Stadt mit einem schicken Schloss und vielen alten Fachwerkhäuschen. Hier gibts wirklich sehr viel zu Besichtigen wie zum Beispiel: Rathaus, Schloss Wernigerrode, Markplatz, Johanniskirche, das kleinste Haus, das schiefe Haus, die alte Stadtmauer mit Turm und und und… am späteren Abend fahren wir wieder Richtung Quedlinburg und besuchen das alte Brauhaus Lüdde. Tolles Bier und leckeres Essen.
Am Samstag erreichte uns nun dann die Schlechtwetterfront. Wir fahren mit dem Auto durch den Harz und besichtitgen Bad Harzburg. Danach gings weiter nach Goslar eine wirklich sehr schöne Stadt und bei besserem Wetter sicherlich noch viel schöner.
Für eine erste Erkundung ergab sich nur ein Fazit für die Region Harz:
wir werden auf jeden Fall wiederkommen…!
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Ende August – Hohe Tauern Zeit! Weil ich in diesem Jahr die ersten zwei Tage alleine in Mühlbach war (Lioba hatte einen wichtigen Termin), überprüfte ich am Mittwoch Nachmittag vor der Abreise das Wetter für den Venediger Region und entschied mich kurzentschlossen für einen kleine Hochtour auf den 3667m hohen Grossvenediger. Ich schloss mich also einer kleinen Gruppe an und stieg am Freitag Nachmittag zur Kürsinger Hütte auf. An der Talstation der Materialseilbahn entschieden wir uns für den Aufstieg über den »Kürsinger« Klettersteig. Entlang des erst vor einigen Jahren entstandenen »Sulzsees« der jetzt über 40 Meter Tiefe! und ca. 8 Hektar groß ist, schlängelt sich der recht einfache Klettersteig (Kat:A/B) den Berg hinauf. Der Aufenthalt auf der Hütte ist wie immer grandios und ist die Bewirtung erstklassig. Ein reichhaltiges Frühstück gabs ab 4:00 Uhr. Der Aufbruch war für 5:30h zwar recht spät aber die Bedienungen auf dem Gletscher waren zur Zeit Top.
Ungefähr eine Stunde führt der Weg bis zum Gletscher. Im noch recht dichten Nebel konnte wir ein Rudel Steinböcke erkennen. Der Aufstieg über den Gletscher verlief trotz vieler Gletscherspalten ohne große Schwierigkeiten. Die größte Spalte ca. 4m Breit und 240m tief wird umgangen. Die vor einigen Jahren noch mit Leitern gesicherte Randkluft ist auf der linken Seite völlig mit Schnee gefüllt und stellt kein Problem mehr dar. Der Zustieg zum Gipfel führt nun in einem leichten Bogen steil hinauf. Am Gipfelgrat angekommen geht´s dann über einen schmalen Firngrat bis zum Gipfelkreuz. Dieses wurde im letzten Jahr komplett neu befestigt, da der „lose“ Holz-Schnee Sockel durch das extreme abschmelzen herunterzufallen drohte.
Nun ist alles fest und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein unser Gipfelglück genießen. Der Abstieg ging schnell und unkompliziert auf der gleichen Route. Auf der Kürsinger Hütte haben wir uns bei einem leckeren Imbiss gestärkt und sind danach übers »Klamml« abgestiegen. Eine Tolle Tour vielen Dank an Gerhard, Greg und die Anderen! Gerne jederzeit wieder….
Im Tal angekommen fuhr ich in unsere Lieblingsunterkunft Wanderhotel Kirchner nach Mühlbach. Mit einem leckeren Abendessen liess ich den Tag ausklingen. Am Morgen des nächsten Tages (Sonntag) war leider nicht so gutes Wetter gemeldet. Anstatt der MTB Tour ins Krimmler Achental und Aufstieg zur Warnsdorfer Hütte (85km+Hike!) entschied ich mich für eine kürzere MTB-Tour ins Hollerbachtal mit Aufstieg zur Pölsner Alm. Nach den ersten 10km gings dann mit dem Regen los – erst leicht dann heftig – aber egal! Im strömenden Regen kämpfte ich mich bis zur Pölsner Alm hoch. (…mit ein paar unfreiwilligen Umwegen). Auf der nicht bewirteten Alm ließ dann auch der Regen nach und ich konnte mich noch mal umziehen. Die Abfahrt war klasse und ich machte Aufgrund der besser werdenden Wetterlage noch einen Abstecher ins Innere des Hollersbachtals. Trotz des recht nassen Wetters eine gelungene Tour. Nach dem Abendessen fuhr ich dann nach Zell am See um Lioba von der Bahn abzuholen…
Montag
Beim Frühstück entscheiden wir uns für eine „oerterische“ Eingehtour ins Mühltal bei Stuhlfelden in den Kitzbühler Alpen. Die Tour beginnt bei der Bürgelhütte die man bequem mit dem Auto auf eine Mini-Straße erreichen kann. Wir folgen dem Weg zum Gaißstein und dachten, dass der Übergang zum Manitzkogel kurz unterhalb des Gipfels wäre – falsch Gedacht und leider nicht ins GPS geschaut… Über einen steilen Grat stiegen wir am Gaißstein über 300hm ab Richtung Munauer Scharte. Von dort aus gings dann über den Leitenkogel zum Mittagskogel. Aufgrund des Umwegs entschieden wir nun den Abstieg zur Bürgelhütte mit anschließender kleinen leckeren Jause.
Dienstag
Die Sonne scheint und trotz des Nebels an den hohen 3000sendern entscheiden wir uns für eine Wanderung zur »Neuen Fürther Hütte« im Hollersbachtal. Von der Talstation der Materialseilbahn für der Weg über saftig grüne Hänge ins Vordermoos. Ein einzigartiges Tal liegt vor einem in dem ein Fluss sich durch eine moosige Hochmoorfläche schlängelt – sieht recht schottisch aus. Die schon ein wenig bunt werdenden Wiesen lassen einen Hauch von Herbst erkennen. Wir folgen unserem Pfad der sich stetig steil entlang von einigen Wasserfällen bis zu Hütte führt. Die Sonne setzt sich mehr und mehr durch und der größte natürliche See in den Hohe Tauern der »Kratzensbergsee« leuchtet in einem türkisfarbigen Licht….
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trotz unserer Flexibilität beim planen der diesjährigen Hochtour blieben nicht mehr viele Tage übrig, so dass wir (Thomas K. und ich) notgedrungen auch eventuell mit nicht ganz optimale Bedingungen diesen Termin nutzen mussten. Am letzten Mittwoch im Juli ging es um kurz nach 4:00Uhr los. Die Fahrt war problemlos und verlief ähnlich wie letztes Jahr. Im Schweizer Spiez kurz vor Interlaken am Thunersee fuhren wir von der Autobahn ins Kandertal. Wir folgten dem Tal bis zur Autoverladung in Kandersteg wo wir für 22CHF viel Zeit sparen konnten. (Transferdauer: 15min). In Goppenstein angekommen fuhren wir die letzten 40km bis zum Parkplatz in Saas-Grund. (5CHF pro Tage recht günstig). Nach einem kurzen Materialcheck stiegen wir im tollen Sonnenschein zur Weissmieshütte auf. (2726m) Leider hatten sich ein paar helle Wolken auf die Spitzen der 4000er gesetzt, jedoch konnte man es auf der Sonnenterasse gut aushalten und Thomas kostet erst einmal den pikanten Käsekuchen – Lecker! Da die Hütte nur zu 50% belegt war, gab’s genügend Platz für alle – ohne zu kuscheln.
Nach einer schlaflosen Nacht für mich, gings um kurz vor 4 zum Frühstück. Im dunklen suchen wir uns den Weg zum Einstiegspunkt am Fuß den Lagginhorns. Die ersten Höhenmeter gings über Blockkletterei max. II hinauf bis zur Stelle wo der Alternativweg bzw. der Anstieg von der Station Hochsaas auf den Grat trifft. Von dort ab geht es an einem meist breiten Grat hinauf, der bei dem vielen festen Trittfirn mit Steigeisen gut gegangen werden kann. Die Verhältnisse sind Top – kaum Wind kein Blankeis und der Aufstieg ist im Schatten des Bergs. Im angenehmen Tempo erreichen wir recht zügig den Gipfel in 4010m Höhe. Von der einen Seite zog viel Dunst auf, der aber immer hinterm Berg gehalten wurde, so dass wir Richtung Mischabelgruppe und Monte Rosa eine tolle Fernsicht hatten.
Da wir ganz alleine auf dem Gipfel waren und die Wetterlage stabil war, können wir uns richtig viel Zeit nehmen um die Stimmung zu genießen. Der Abstieg wird auf der Aufstiegsroute absolviert, wir nahmen nur am Beginn des Gletschers die Alternativroute und folgenden nun aber dem Gletscherfluss und gelangen über einige Geröllhalden auf den Pfad zur Weissmieshütte. Als Einstiegstour war dieser leichte aber nicht zu unterschätzende 4000er genau der Richtige. Wir blieben nun eine weitere Nacht auf der Weissmieshütte und stiegen nach einem späteren Frühstück ab. Am Auto angekommen tauschen wir noch ein bisschen Material aus und nahmen den Postbus nach Saas-Fee.
Wir sparen uns die ersten 300hm und nutzen die Hannig Bergbahn. Von dort aus ging es erst über saftig blühende Wiesen langsam schlängelnd nach Oben. Einige Höhenmeter nach dem Wegweisser Schönegge startet der Klettersteig der bis zur Hütte stetig steil hinaufführt. Alles ist Top gesichert mit Drahtseilen und Steighilfen. Nach ca. 3h ab Station Hannig hatten wir die Mischabelhütte auf 3340m erreicht. Die Hütte ist recht neu ausgebaut worden und liegt wirklich Klasse, wie ein Adlernest an einer Felskante. Eine Tolle Aussicht auf Lagginhorn und Weissmies bei schönstem Wetter. Abendessen in zwei Schichten – da die Hütte ausgebucht war müssen wir nacheinander essen. An unserem Tisch war noch der Bergführer und Sicherheitschef von Saas-Fee der kurz nach der Suppe mit einem Satz vom Tisch aufsprang und zum Telefon rannte. Als er zurückkam schüttelte er nur den Kopf, „eine Dreierseilschaft befand sich um 19:00h noch 50m unterhalb der Lenzspitze in ca. 4250m Höhe vollkommen erschöpft“ meinte er. Leider waren die Bedingungen jetzt nicht mehr Ideal, so dass der Hubschrauber nicht fliegen konnte. Eine dreiviertel Stunde später kam aber dann die Nachricht – Air Zermatt kommt vorbei und holt den Bergführer von der Hütte ab. Nach 1 Stunde kam der Hubschrauber zurück mit dem Bergführer und 3 etwas angeschlagenen Bergsteigern.
Die Nacht ! Hütte voll – dicht an dicht – ein mini Fenster gekippt – Schnarcher und bullen Hitze ! Als um 1:45Uhr der Wecker ging brauchte uns dieser nicht zu wecken, da man dort kein Auge zu machen konnte. Was soll´s erst mal Nachtmahl, wenn was rein geht 🙂
Um 2:30h starteten wir – Aufstieg zum Nadelhorn 4327m. In recht leichter Blockkletterei ging es hinauf bis zum Einstiegspunkt auf dem Gletscher. Von dort an weiter etwas rechts gehalten über den platten Teil des Hohbalmgletscher, der später steil hinauf geht. Am Windjoch in 3850m angekommen entscheiden wir uns für das Ulrichshorn. Ein kurzer Aufstieg auf knapp unter 4000 Meter beschert und einen tollen Ausblick zur „blauen“ Stunde!
Wir steigen wieder ab und nehmen uns den 500 Meter hohen Gipfelaufschwung des Nadelhorns an. Durch die ca. -8°C war der Firn toll zu laufen doch der Weg zoooog sich sehr in die Länge. Eine kurze Pause passend zum Sonnenaufgang – Grandios ! Danach ein letztes Beißen und kleinere Kletterpassagen und wir standen um 7:00Uhr auf dem Gipfel des Nadelhorns. Leider konnte man dort keine Richtige Gipfelrast einlegen, da von unten viele Seilschaften anströmten. Wir entschieden uns abzusteigen und weiter über den Nadelgrat zu gehen. Im Übergang zum Stecknadelhorn ging es über ein nur wenige Zentimeter breite Trittfläche – die aber toll zu gehen war! Hinauf auf das Stecknadelhorn (4241m) geht es wieder über leichte Kletterei im II und III Grad. Wir hatten uns am Vortag schon über die weiteren Tage Gedanken gemacht und es eventuell in Betracht gezogen, keinen Abstieg zu Domhütte zu machen, da eine Schlechtwetterfront heute Nacht einsetzen und den nächsten 3 Tagen Niederschläge und Gewitter bringen sollte.
Wir überlegten kurz und entschieden uns für einen Abstieg über die Mischabelhütte nach Saas-Grund. Nach einen Totalabstieg auf 1850m – vielen Dank an meine Knie ! fuhren wir wieder mit dem Postbus nach Saas-Grund. Dort suchten wir uns noch eine kleines Hotel und ließen diese etwas kurze aber intensive Hochtour bei einem Appenzeller Naturtrüb und einem Käsefondue ausklingen. Wie versprochen zogen am anderen Morgen die Berge zu. Den Dom werden wir bestimmt in unsere nächste Tour im Wallis integrieren.
Wieder einmal vielen Danke an Thomas !
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