2013.06 Schottland (Northeast 2 Southwest) Berichts-Update!!!

Samstag, 08.06.2013

Auf geht es nach Schottland! Diesmal fliegen wir über Amsterdam nach Inverness weil wir keinen anderen Direktflug auftreiben konnten. Die Anfahrt ist kein Problem, sieht man davon ab, dass in NL vielfach nur 100km/h erlaubt ist und man fast am Steuer einschläft. Etwa 30km vorm Flughafen dann auf einmal ein Großkonvoy mit Feuerwehr und Polizei! Aber anscheinen nicht im Einsatz sondern auf dem Weg irgendwohin. Mehrere Polizisten zu Motorrad machen auf Pacecar und wir dümpeln mit 75km/h dahin! Laaaaaangweilig!

Schließlich sind wir da, P3 Airport Schipol – hoffentlich finden wir unser Auto je wieder. Mit dem Shuttlebus zur Abflughalle; einchecken am Automaten, Gepäck Drop Off dauert ewig aber schließlich sind wir durch und warten auf unseren Flieger. Der ist zwar soweit pünktlich aber aufgrund anderer Verspätungen müssen wir aufs ein Startfenster warten und fahren (!!) eine ganze Weile mit dem Flieger rum. Der Flug ist unspektakulär, die Landung genauso und auch die Mietwagenübergabe ist reibungslos. Da sind wir als, Jens, der Astra, meine Wenigkeit und Schottland!! Kurz ein Proviant-Stopp am Super Tesco (das ist ja mal eine Auswahl!) und schon sind wir im Lynver Guesthouse. Der Empfang ist wieder herzlich und auch das diesjährige Zimmer ist sehr schön.

Wir nehmen einen kleinen Imbiss in der Castle Taverne und schlendern dann nochmal über die Ness Isle! Da ich was platt bin, endet der Abend etwas früher aber morgen geht es ja munter weiter!

Sonntag 09.06.13

Heute geht es also Nordwärts! Einen kurzen Stopp machen wir in Dornoch, ein an diesem Sonntag sehr ruhiger aber nett anmutender Ort. Auf der Weiterfahrt immer der Küste entlang passieren wir die Ruinen den Scelbo Castle. Noch interessanter sind allerdings die auf einer Sandbank faul sich in der Sonne räkelnde Seelöwen! Als nächstes laufen wir ein Stück eines Heritage Trails in Dunbeath und besuchen ein 2500 Jahre altes Broch! Spannend! Allerdings etwas Zeckenverseuchtes Gelände – IGITT – geht das wieder los? Auf der Weiterfahrt machen wir noch einen Abstecher ins Landesinnere und besuchen die Grey Cairns of Camster! In die 5000 (!!) alten Hügelgräber kann man auch hineinkrabbeln, kriechen, sich reinquetschen – ENG!!! Ein Herausforderung aber hochspannend!

Wessentlich luftiger haben wir es an den Whaligoe Steps Steps! Ca. 330 Stufen führe die Klippe runter zu einem winzigen Hafen. Von hier aus kann man auch prima den Seevögeln in die Kinderstube schauen. Am besten gefallen mir die Razorbills mit ihrem schwarzen Gefieder mit weißen Zierstreifen. Schließlich erreichen wir Thurso und mit dem Pennyland House unser Domizil für die nächsten beiden Nächte. Wunderschönes Haus, wunderschönes Zimmer und Raymond&Carol sind supernett und hilfsbereit. Ob des schönen Wetters beschließen wir noch ein kleines Picknick am Holborn Head zu machen. Hinter dem Leuchtturm bietet die Klippen einige spektakuläre Tiefblicke und tolle,bizarre Felsformationen. Ein lauschiges windstilles Plätzchen zwischen den Felsen ist der ideale Picknickplatz. Soweit so prima, nur leider ist Thurso völlig verratzt! Wir finden keinen vernünftigen Pub und nehmen nur ein schnelles Guinness in einer der zu einem Hotel gehörigen Bars……naja…….

stackofduncansbye_skl

Montag 10.06.13

Heute möchten wir gerne die Duncansby Head Runde laufen und das Wetter macht auch mit. Nach einem tollen Frühstück gestärkt machen wir uns von John O’Groats auf, immer der Küste entlang. Spannend ist, dass an manchen Stellen der Strand nicht aus Sand besteht sondern auch Milliarden zerbrochener Muscheln und Schneckenhäusern! Der Weg bis zum Leuchtturm ist eher unspektakulär aber danach geht es richtig los mit den Klippen! Wir halten auch die Seastacks zu und wandern wieder an der Küstenlinie entlang weiter. Auf einem der Felsen entdecken wir neben zahllosen anderen Vögeln auch ein paar Papageientaucher!

Gesamtstrecke: 9.74 km
Maximale Höhe: 72 m
Gesamtanstieg: 366 m
Download file: 20130610_duncansbyhead.gpx

Gegenüber der Stacks finden wir ein Fleckchen an der Klippen auf dem sich einigermaßen sicher sitzen lässt und da, direkt unterhalb, Puffins!! Ganz nah!!

<weiterlesen – ja sicher …. in den nächsten Tagen werden auch die GPS Track von unseren Touren online sein>

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2013.05 Frühling in Hamburg

vor einigen Jahren waren wir im bitterkalten Februar über ein langes »sonniges« Wochenende schon einmal in Hamburg. Da uns die Stadt sehr zugesagt hatte, haben wir damals schon beschlossen, dass es später einmal ein Revival gibt. In diesem Jahr haben wir uns Anfang April das Hotel „The George“ gebucht. Am 9. Mai ging es dann los nach Hamburg. Was wir vorher nicht wussten – am 9. startete auch das jährliche Hafenfest – es wird also voller! Gestärkt im »Cafe de Paris« zogen wir danach Richtung Hafen. Ein Kollege gab mir den Hinweis bei „Einzug der Schiffe“ nicht auf die Seite der Landungsbrücken zu gehen sondern durch den alten Elbtunnel auf die andere Seite bei die Musical-Hallen. Gesagt getan ergatterten wir uns einen schönen Sitzplatz auf der Wiese mit einem tollen Blick auf die einlaufenden Schiffe – ohne dichtes Gedränge! Was neben dem Hafenfest noch sehr Interessant war – ist die Fleetfahrt inkl. Speicherstadt mit einem schönen kleinen Boot. Das Schiffsmuseum in der Speicherstadt ist recht gut aber ein wenig zu Modellbaulastig.  Ein Muss die Kaffeerösterei sowie wie ein schicker Stadtbummel. Hamburg ist halt immer eine Reise wert …

 

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2013.05 Traumpfad – Pyrmonter Felsensteig

wie auch im letzten Jahr wollen wir am ersten Mai gemeinsam mit Heinz eine Wandertour unternehmen. Ich hatte im Vorfeld die Tour Pyrmonter Felsensteig von „Traumpfade“ ausgesucht. Die Wetterfrösche waren sich für diesen Tag nicht richtig einig und auch auf die Norweger [yr.no} konnte man sich nicht verlassen. Wichtig war und damit waren alle einstimmig, es sollte trocken bleiben! Der Ausgangspunkt ist die Pyrmonter Mühle bei Roes in der Vordereifel. Parkplätze für Wanderer gibts viele direkt oberhalb der Mühle. Am frühen Morgen gings erst einmal recht einsam los, ca 150m oberhalb der Straßenkurve geht es rechts in einen Eichenwald. Oben quert man noch einmal die Straße und gelangt zu den „Drei Kreuzen“, eine kleines kapellenartiges Gebäude (um ~1652). Vor dort geht es über ein Hochplateau entlang an endlosen Wiesenflächen.  Den höchsten Punkt ein Kreuz auf dem Sammetskopf [341m] kann man von weiten schon erkennen. 500m vor dem Sammetskopf sollte man die Weg im Auge behalten, denn dort gibts eine Steinplatte im Boden mit einem Pfeil der nach Rechts weist. Dummerwiese habe ich ihn erst zu spät erkannt und darum gabs eine extra Schleife. Bei klarem Wetter hat man sicherlich von hier Oben eine klasse Aussicht, diese wurde uns heute leider verwehrt. Wir folgen dann nun dem richtigen Weg der sich so langsam wieder ins Tal schlängelt. Ab der Hauerhütte – ein Unterstand und auch idealer Rastplatz geht der Weg nun steil bergab. (ab und an nach rechts schauen – dort gibts einen kleinen Schieferstollen). Oberhalb der Elz bei einer Schieferhalde gibt es dann noch einmal einen Unterstand mit Bänken und einer tollen Aussicht ins Tal.

Nun folgt man für einige Kilometer dem Flussbett der Elz durch das wunderschöne Naturgelassene und von mächtigen Schieferfelswänden gesäumte Elzbachtal. Ich kann mir vorstellen, dass man hier auch einige seltene Vogelarten zu Gesicht bekommt (Eisvögel oder Ähniche) – doch heute wohl nicht. Inzwischen sind doch zahlreiche Leute auf die gleiche Idee gekommen wie wir und so ist es aus mit der Ruhe im Wald – aber das lässt sich am 1.Mai wohl nicht verhindern. Irgendwann verlässt man dann das Tal und es geht aufwärts zur Burg Pyrmont (kurz nach der letzten Bachbrücke nach rechts schauen dort gibts ein tolles Biotop) .  Oben an der Burg angekommen kann man gegen Einwurf großer Scheiben die man gegen kleines Geld bekommt auch die innere Burg besichtigen und das lohnt sich. Obwohl sich die Mühle direkt unterhalb der Burg befindet gehts nun noch einmal ca. einen Kilometer entlang eines Felsenseitgs. Am Ende kreuzt man einen kleinen Bach und auf der anderen Talseite immer die Burg im Auge talauswärts. Nur wenige Meter vor der Mühle darf man auf keinen Fall den Blick auf den Wasserfall verpassen. Am Ende der Tour angekommen gönnen wir uns noch eine kleine Rast auf der Sonnenterrasse der Pyrmonter Mühle und siehe da die Sonne kommt herraus – etwas Spät aber besser als nie.

Eine sehr empfehlenswerte Tour die man am besten an einem schönen Werktag wiederholt.
GPS Daten :

Gesamtstrecke: 13.63 km
Maximale Höhe: 352 m
Gesamtanstieg: 525 m
Download file: 20130501_pyrmonter.gpx
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2013.04 Partielle Mondfinsternis

2013_04_mondfinsternis_1kl

 

Die Mondfinsternis am 25.04.2013 

Bei wolkenlosem Himmel konnte man am 25.04 ab ca. 21:40h eine partielle Mondfinsternis bestaunen – leider traten nicht einmal 2% der Mondscheibe in den Kernschatten der Erde ein, und das nur für 30 Minuten.

Ich habe an diesem Abend ertmals mein neues 300/f4 L IS in kombination mit 2 1,4-fach Extendern ausprobiert. (max. Brennweite 940mm). Da die Anstahlung der Sonne von vorne kam (Vollmond) konnte man die Kraterlandschaft nicht so gut erkennen da keine bzw. wenig Schatten entstanden. Beim nächten Halbmond mit wolkenfreiem Himmel werden ich es noch einmal probieren.

Auf der Internetseite von Mondfinsternis.info kann man sich über die vergangenen und kommenden Mondfinsternissen informieren!

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2013.04 Wandern auf dem Naturlehrpfad bei Steinebach (Westerwald)

Wir haben zwar auch im Winter einige kleine Wanderungen unternommen, aber dies ist unsere erste Wanderung die wir im neuen Jahr dokumentierte haben.
Das Wetter sollte recht warm und gelegentlich auch sonnig werden, laut den Norwegern von yr.no (die Top Wetterseite auch für DE) leider erst am Nachmittag. Trotz allem wir fahren los Richtung Westerwald ins Bergmannsdorf Steinebach. Am Besucherbergwerk Bindweide parken wir und starten unsere Tour.

Der Weg führt direkt hinter dem Parkplatz in den Wald und man folgt die erste Zeit dem Wald- und Naturlehrpfad Steinebach. Blumen, Farne und andere Pflanzen haben sich noch vor uns versteckt.

Der Weg führt immer rechts oder links der alten Trasse der Westerwaldbahn (Grubenbahn) nach Elkenroth. Von dort aus geht´s durch das „romantische“ Elbbachtal. Leider ist der erste Abschnitt recht unaufgeräumt und von einigen kleinen wilden Entsorgungsstellen verschmutzt. Nach ein wenigen hundert Metern wird´s aber dann doch romanisch und man kommt auch in diesem noch nicht wirklich grünen Frühjahr auf seine Kosten.

Bei den „drei dicken Steinen“ bekommt man noch eine kleine Sage vorgestellt. Dort sieht´s wirklich toll aus und der Bach plätschert dort über kleine Stufen hinunter. Unser Weg führt weiter Talauswärts nach dem Ort Dickendorf. Vorbei am Waldschwimmbad erreicht man dann das schöne, und heute noch genutzte, alten Backhaus mit Rastplatz und Brunnen. Gleich hier sollte man das Naturdenkmal „Glockenbuche“ finden jedoch musste der Baum wohl aus ökologischen Gründen gefällt werden und liegt einige Meter weiter in kleinen Stücken schön nummeriert herum.

Nun geht´s durch einen sehr schönen hohen Fichtenwald. Komische Markierungen lassen hier aber nicht guten ahnen- ich hoffe es bleibt noch was stehen. Wenn man den Wald verlässt erhält man einen wunderbaren Blick über Steinebach und das Gebhardshainer Land. Nach wenige Metern erreicht man dann wieder das Besucherbergwerk – Schade … zu kurz! Eine lohnenswerte Tour die noch schöner wird wenn die Natur ihr grünes Kleid auspackt.

GPS Daten :

Gesamtstrecke: 12.01 km
Maximale Höhe: 458 m
Gesamtanstieg: 429 m
Download file: 20130414_steinebach.gpx
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2013.04 Winterbiken oder so ähnlich ?!

Trotz meines kleinen Missgeschicks beim Skilaufen konnte ich dann ab März das Bike durch den Schnee navigieren. Durch die Verletzung an der Schulter habe ich sehr viele Kilometer durch Laufen abgespult und mich beim Biken etwas zurückgehalten – wegen der Sicherheit 🙂


GPS Daten :

20130407_tiefenrother.gpx [maptype=USER_MAP_OSM;gpxview=all;gpxparsemode=2]

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