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2016.04 – Fotoworkshop mit »Michael Breitung« im Nordschwarzwald

FotoAm Freitag 21. April nach Feierabend führen wir (Zwei Arbeitskollegen und ich) nach Geroldsau in den Nordschwarzwald. Wir hatten uns vor einiger Zeit entschieden bei Michael Breitung einen Fotoworkshop zum Thema Langzeitbelichtung an Gewässern und Wasserfällen, Focus-Stacking, Komposition und Bildgestaltung zu machen. Am frühen Samstag morgen startete unser Workshop am Wanderparkplatz Grobbachtal (Wasserfallweg).

Schon nach wenigen Metern erreichten wir den Wildbach und wir konnten uns mit samt der Kamera in die Fluten stürzen. Scherz bei Seite – man muss sich schon recht konzentrieren um nicht mit Stativ und Kamera von der Strömung erfast zu werden. Dank der mitgebrachten Wathose von Michael, könnten wir einige Fotos auch mitten im Bach machen, was wiederum einen ganz anderen Blick ermöglichte.

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2016.03 » Wintertouren «

Trotz anfänglichen Schneemangels hat es dann Mitte Januar doch geklappt und in den Skigebieten der Alpen wurde die Landschaft durchgängig mit der weißen Pracht überzogen. Wir starten zu einer Tour ins Zillertal. Unsere Unterkunft ist wie fast jedes Jahr bei Gerti und Peter im Brunnerhof. Die Zentrale Lage ist ausgezeichnet für den Zugang in die verschiedenen Skigebiete. (Tag 1 – Rastkogel/Penken, Tag 2 – Tuxer Gletscher, Tag 3 – Zillertal Arena bis Gerlosplatte, Tag 4 – Kaltenbach bis Hochfügen, Tag 5 – Tuxer Gletscher) In diesem Jahr war das Wetter außergewöhnlich  gut – ein bisschen mehr Schnee hätte es schon sein können jedoch waren die Pisten spitze präpariert.

Knapp einem Monat später ging es zu einer weiteren Tour zum Arlberg. Die Wetterbedingungen sollten sehr bescheiden werden aber wie man es von den Bergen kennt, ändert das sich auch mal recht kurzfristig. Am ersten Tag war es noch recht freundlich, ab und an sonnig jedoch recht warm  bis 6°Grad. An den beiden weiteren Tagen war es recht zugezogen – auf den Gipfel recht neblig und kühler als zuvor. Die Bedienungen waren jedoch ausreichend um die kompletten Skitage zu nutzen. Am letzten Tag ging es wieder nach Zürs. Dort konnten wir noch bei fast sehr gutem Wetter den „Weißen Ring“ abfahren. Eine gelungene Tour – 2016/17 wird die Verbindung von dem Skigebiet St.Anton nach Zürs und 2018/19 wird wohl die Verbindung vom Rendl nach Kappl ins Paznauntal fertiggestellt sein.

Bei uns in den heimischen Mittelgebirgen gab es nur ab und an einen kleinen nur wenige Tage anhaltenden Wintereinbruch. Diese konnte ich dann mit dem Bike genießen.

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2015.11 Herbstwanderungen und Impressionen

Herbstzeit = Wanderzeit! Im Oktober waren wir im »Eselsburger Tal« bei Herbrechtingen in der Nähe von Aalen (Schwäbche Alb). Das Naturschutzgebiet ist Landschaftlich sehr reizvoll, auch wenn eine kleine Teerstraße dadurch führt. Felsformationen durchziehen die Hänge des Tals. Hier bieten sich einige Klettermöglichkeiten. Am Fluss Benz kann man wunderbar Vögel beobachten. Natürlich auch den Eisvogel – den ich mal wieder nicht fotografieren konnte da er viel zu schnell ist…

Einen GPS Track dazu habe ich nicht aufgezeichnet. Beim nächsten Mal!

Im Hochsauerland waren wir auf dem »Kahlen-Asten-Steig« unterwegs. Wir haben unsere Tour in Westfeld gestartet. Von dort aus folgen wir dem schwarzen Rothaarzeichen gegen den Uhrzeigersinn. Der schmale Pfad führt steil dem knapp unter 700 Meter hohen Homberg hinauf. Man passiert das Berghotel „Hoher Knochen“ und steig durch tolle Buchenwälder hinauf auf den gleichnahmigen Aussichtsberg (765m). Von hier hat man einen wunderschönen Blick zurück nach Westfeld. Weiter gehts zum Kahlen Asten 841m. Hier oben ist man bei diesem schönen Wetter nicht mehr allein – aber egal der Weitblick ist traumhaft. Zurück gehts entlang der Lenne wieder Ricktung Jagdthütten am Hohen Knochen jedoch halten wir uns rechts Richtung Tal und dem Fluss „Schwarzes Siepen“. Entlang des Flusses gelangen wir wieder nach Westfeld. Leider sind bei aufzeichnen des GPS Track die Batterien schon nach wenigen Minuten leer gegangen und meine Ersatzakkus lagen natürlich Zuhause. Wanderung knapp 17km.

Eine weitere kleine aber sehr schöne Wanderung haben wir im Siegerland unternommen. Von Oberdresselndorf geht es auf dem »Weier – Winterbachtal Wanderweg« hinauf auf die Berge des hohen Westerwalds. Fast der ganze Bereich liegt in einem Naturschutzgebiet. Der Parkplatz liegt etwas oberhalb von Oberdresselndorf. Von dort aus folgt man links erstmal der kleinen Teerstraße. An einer Brücke gibts einen tollen Blick auf den Winterbach. Nun steigt der Weg an und führt oben links um den Berg herum. An einer Gabelung folgt man dem kleinen Pfad runter ins Tal bis zum Bach. Hier befindet man sich am Dreiländereck (NRW, Hessen, RLP).  Nach einigen Bildern vom wunderschön natürlich verlaufenden Bach gehts wieder zurück zur Gabelung. Nun folgen wir wieder dem Wanderzeichen mit einem kurzen Abstecher zu einer Schafkolonie. An einem alten Steinbruch bietet sich eine schöne Gelegenheit zu einer Rast. Von hier kann man bis zur Kalteiche schauen – leider mit vielen Windmühlen. Der Weg führt an einem Bauernhof vorbei zurück zum Wanderparkplatz. Eine schöne kurzweilige Wanderung bei tollem Herbstwetter.

Gesamtstrecke: 7.09 km
Maximale Höhe: 586 m
Gesamtanstieg: 245 m
Download file: 20151108_oberdresselndorf_winterbachtal.gpx

 

2015.09 Wanderurlaub Kitzbühler Alpen und Hohe Tauern

nach einem Jahr Pause geht es wieder in die Hohen Tauern zu unserem Lieblingshotel Kirchner in Mühlbach – Pinzgau. Nachdem wir am Vorabend die Wettersituation gecheckt hatten, entschieden wir uns doch erst gehen halb 6 zu fahren – für den Anreisetag war Regen gemeldet und das nicht zu knapp. Nach einer wirklich enspannten Fahrt erreichen wir die Grenze und es beginnt zu regnen – so kann’s gehen. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Hotel. Wir inspizieren das Ergebnis des letztjährigen Großumbaus, den sehr gelungen finden,  und verstauen unsere Sachen. Danach besprechen wir die Planung für den nächsten Tag bei einem leckeren Kuchen und frischen Kaffee.

…Am Abend erhält unsere Freude wieder im Pinzgau zu sein einen bitteren Tiefschlag. Ernst, der Hüttenwirt von der Baumgartenalm, ist vor einer Woche bei einer Wanderung im Bereich des Kessels im Habachtal tödlich verunglückt. Man geht davon aus, dass er auf einer glatt geschliffenen Steinplatte eventuell durch Raureif ausgerutscht und ca. 200m abgestürzt ist. Ernst Hofer den ich schon seit 30 Jahre kenne war immer ein herzlicher Sonnenmensch, den wir mindenstens ein mal in jedem Urlaub in seiner Oase besucht haben. Ein echter Verlust für seine Familie und die Region – speziell das Mühlbachtal und die Baumgartneralm…

Am nächsten Tag sind leider noch ein paar Wolken übriggeblieben und es nieselt noch ein wenig. Wir checken die Webcam´s in der Umgebung (Dank an foto-webcam.eu) und entscheiden uns kurzfristig für eine Wanderung im Virgental. Das Virgental liegt im Osttirol und wir müssen durch den Felber-Tauern Tunnel fahren. Die Hohen Tauern liegen auf dem Alpenhauptkamm. Dieser ist wie eine Wasserscheide und oft hat man auf der einen Seite „Schiet“ Wetter und auf der anderen Sonne. Unsere Anreise zum Parkplatz beträgt 45 Minuten. Unsere heutiges Ziel ist die Johannishütte (2121m) im Dorfertal bei Hinterbichl. Das Wetter ist trocken mit einigen Sonnenlöchern! Richtung Venediger hängen aber noch einige Wolken…

Ein schöner Pfad verläuft oberhalb des Baches her und immerwieder gibt es schöne Blicke in die Schlucht. Danach öffnet sich das Tal und die Bäume werden weniger. Ein Stück geht es auf dem Fahrweg weiter. Diesen verlässt man aber ab und an und folgt einem kleinen Pfad der sich den Hang herauf windet. Wir erreichen die Hütte in der er muckelig warm ist. Nach einer kleinen Stärkung gehen wir noch etwas weiter hoch bis zu einem Talkessel. Von hier aus kann man schon die Gletscher des Venedigers sehen (Mullwitz und Doferkees), leider hat er selbst noch eine Mütze auf. Wir machen uns auf den Rückweg. Bei herrlichen Sonnenschein erreichen wir den Parkplatz. Ein wirklich tolles Tal mit einer sehr schönen Hütte. Am späten Nachmittag sind wir wieder im Hotel. Nach einer erfrischenden Dusche gehts es zum Abendessen in den neu gestalteten Restaurantbereich – der wirklich gelungen ist.

Gesamtstrecke: 14.33 km
Maximale Höhe: 2178 m
Gesamtanstieg: 753 m
Download file: 20150906_muehlbach_johannishuette.gpx
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2015.08 Hochtourenwoche in der Dauphiné (französische Westalpen)

geplante Touren:

  • Tete Nord du Replat – 3442m – East South Ridge – PD / Klettertour 3b*
  • Le Rateau 3809m F im Eis 3c* im Fels (lange Tour 5-6h nur Gipfel)
  • Barre des Ecrins – 4102m PD+ 3c* / Dome de Neige – 4008m PD
  • Alternative: La Meije 3983m (Pic Central 3970m 3c* oder Pic Oriental 3891m)

Nach einem Bericht in der DAV Panoramazeitschrift wurde von ca. zwei Jahren unser Interesse an der Dauphine geweckt. Eine sehr wilde abgelegene Gegend mit steilen hohen Bergen und häufigen Schönwetterphasen im Sommer dank der Nähe zum Mittelmeer.

Eine ordentliche Vorbereitung für solch ein Abenteuer ist ein Muss! Drum wird Kondition durch Biken und Laufen trainiert. Kletterroutine können wir am Elberskamp, Scharpenbeul und Kapplerstein erlangen. Detailierte Informationen bekommen wir auch durch einen Besuch bei unserem Kletterfreund Henk. Nach einmaligen Verschieben unserer Tour starten wir am Samstag den 15. August Richtung Süden. Über Basel, Bern, Grenobel erreichen wir gegen Abend  »Saint Christophe en Oisans«. Unsere Unterkunft »Plan du Lac« liegt direkt am Fluss Le Vénéon.

Am nächsten Morgen starten wir erst zu einen kleinen „Einkletterei“ in der Nähe von La Berarde. Etwas später am frühen Nachmittag fahren wir dann zum Wanderparkplatz oberhalb von »Saint Christophe en Oisans«. Von hier starten wir unseren Aufstieg zum Refuge de la Selle. Im Tal scheint die Sonne jedoch ein Blick hinauf Richtung Selle Hütte lässt erahnen, dass es etwas ungemütlich werden kann. Dicke Wolken ziehen auf…

Gesamtstrecke: 7.92 km
Maximale Höhe: 2676 m
Gesamtanstieg: 1089 m
Download file: 201508_1_Refuge_de_la_Selle.gpx

Eine halbe Stunde später bekommen wir eine ungewollte Dusche. Doch leider hält dieser Zustand weiter an und wir müssten einen Belastungstest unserer Wetterschutzausrüstung durchführen. Wir erreichen die Sellehütte etwas klamm – aber die Ausrüstung hält Stand. Wir sind heute die einzigen Gäste der Hütte und deshalb können wir die etwas feuchten Sachen im Aufenthaltsraum der Hütte bei ca. 18° trocken. Die Hütte ist rustikal aber die Pächter sind freundlich und hilfsbereit. Ein leckeres Abendessen lässt unsere Akkus wieder aufladen. Ein Blick nach Draußen – Sicht 1m! Aber der Hüttenwirt meint, dass es morgen Klasse wird… Wir legen uns früh hin den um 4:00h ist Frühstück.

0:55h ich checke die Wetterlage weil ich mal austreten muss und die Toilette 50m vom Haupthaus ist. Sternenklar! Goil… Wir frühstücken in aller Ruhe und starten im Dunkeln Richtung Gletscher. Dort steigen wir durch ein kleines Geröllfeld ab und können ohne Steigeisen die ersten Meter auf dem Eis zurücklegen. Der Gletscher ist Flach, Aper und lässt sich sehr gut begehen. Am Fuss des Tête Nord & Sud du Replat wird es ziemlich steil. Nach 250hm erreichen wir den Col du Replat. Hier steigen wir ab bzw. nutzen die Abseilpiste. Etwas Links gelegen beginnt der South-East Ridge Klettergrat. Eine 1,5 stündiger Kletterspaß – ausgesetzt aber nicht zu schwierig max. 3b*. Angekommen am Gipfel des Tête Nord du Replat auf 3442m hat man einen 360° Panoramablick auf die lokalen Berge der Ecrins. Zum Abstieg nutzen wir einen weitere Abseilpiste durch die wir wieder auf den Glacier de la Sella absteigen können. Am Nachmittag sind wir schlussendlich wieder auf der Hütte. Dummerweise ist einer meiner Wanderstöcke durchgebrochen – Schade nach 14 Jahren Einsatz hat er mich nun verlassen… buhääh!

Gesamtstrecke: 8.87 km
Maximale Höhe: 3450 m
Gesamtanstieg: 1049 m
Download file: 201508_2_Tete_Nord_du_Replat.gpx

Außer uns sind nun noch acht Franzosen auf der Hütte eingetroffen. Das Abendessen ist okay. Um 20Uhr schlagen 10 völlig fertige Hochtourengeher in der Hütte ein. Fast regungslos sitzen oder liegen die Leute eine Stunde Eingangsbereich rum. Krass! Wir haben Glück und so werden die Neuankömmlinge in ein anderes Zimmer verfrachtet und wir können gut schlafen – den die Nacht ist kurz. Frühstück 3Uhr.

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