2015.01 Skitour Mayrhofen Zillertal

In jedem Jahr beginnt der Januar mit einer Skitour ins Zillertal. Wie auch schon vor zwei Jahren haben wir uns in der Ferienwohnung Brunnerhof bei  Gerti und Peter eingemietet. Die Zentrale Lage im Ortsteil Lämmerbichl ist Super und die Unterkunft bietet allen Komfort.  Die Schneebedingungen waren ideal und konnten durch 24 Stunden dauernde ergiebige Niederschläge nochmals verbessert werden. Frisches lockeres Powder bei um die -10 Grad laden zu Variantenfahrten ein…

2015.01 – Winterimpressionen am Rothaarsteig

… zwischen Weihnachten und Neujahr bot sich nach ergiebigen Schneefall ein wundervoller Wintermorgen. Rechtzeitig zur »blauen« Stunde war ich auf dem Rothaarsteig unterwegs. Nach dem schönen Sonnenaufgang konnte ich die Winterlandschaft vom Mountainbike aus genießen. Ein anstrengender aber sehr schöner Ritt bei knapp unter -5º Celsius.

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2014.11 Wanderung über den Wisentpfad in Wingeshausen

der Herbst läßt es noch mal so richtig krachen – erster Tag im November – Sonne pur und knapp unter 20Grad im Siegerland! Kurz entschlossen entscheiden wir uns für eine Tour in Wingeshausen. Vom Ort aus kann man auf dem Wisentpfad die Umgebung erkunden.  Wir starten also am Parkplatz an der Sportanlage und folgen dem schwarzen um 90Grad gedrehtem „R“ ähnlich des Zeichens vom Rothaarsteig. Der Weg führt erst einmal durch den Nebel zum Sonnenhof. Von dort aus geht es immer am Hang entlang. Die Sonne kämpft sich durch den Nebel der noch in Schwaden durch die Wälder zieht. Die Stimmung wirkt gespenstig – überalle hängen von Oben kleine Spinnfäden herrunter die im Sonnenlicht silber glänzen. Der Weg ist mit vielen Informationstafeln gespickt und gibt Kindern einen kleinen Einblick in die Tierwelt im Siegerland.

Nach einem kleinen Anstieg erreichen wir die »Wisent-Wildnis«, einem umzäunten Gehege in der sich sieben Wisente befinden. Die andere Herde aus ca. 8 Tieren wird man in der Freiheit kaum zu Gesicht bekommen. Auf dem drei Kilometer langen Rundweg konnten wir alle sieben Tiere ausmachen. Wieder zurück auf unserem Weg gehts es nun noch einmal steiler hinauf auf den Rothaarsteig. Diesem folgen wir bis nach Jagdhaus. Nun biegen wir Rechts ab und überschreiten den Grenzweg wieder ins Wittgensteiner Land. Der Weg führt uns nun ins Ihrigetal. Am Hang nach einer Bachgabelung läd eine große Ruhebank zum verweilen ein. Danach folgen wir weiter dem Bachlauf der jetzt Bortlingsbach heisst. Kurz hinter dem Forellenhof führt der Weg noch einmal durch den dichten Wald oberhalb des Baches bis nach Wingeshausen. Wir queren den Ort und kommen am Sonnenhof wieder an. Leider war es hier viel zu voll und so schländern wir zurück zum Parkplatz. Eine sehr schöne Wanderung mit toller Wegführung und traumhaften Naturpfade mitten durch den Wald.

Gesamtstrecke: 17.48 km
Maximale Höhe: 705 m
Gesamtanstieg: 576 m
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2014.10 Wanderung über die Rösper Wasserwege

Am 2ten Wochenende im Oktober starten wir eine kleine Wanderung nach Röspe bei Erntebrück. Der Parkplatz befindet sich am Forsthaus Röspe ca. 200m von der Hauptstraße. Wir folgenden dem Weg nach Rechts entlang endloser Teichanlagen. Von allen Seiten fliessen kleine Bäche in die Röspe. An einigen Stellen nehmen diese Bäche den direkten Weg über unseren Wanderpfad – wenn es stark geregnet hat könnte dies zu einem keinen Problem werden… Leider hatte ich mal wieder das falsche Objektiv drauf, als ein wunderschöner Eisvogel über unsere Köpfe fliegt und einen Abstecher in einen Teich macht. Schade! Aber weiter geht es in einer wunderschönen Landschaft. Nach einiger Zeit kreuzen wir den Bach und verlassen das Schwarzbachtal. Von dort aus folgen wir dem Rothaarsteig hoch zur Heinsberger Hochheide. Durch Heidekraut und Wachholder folgen wir dem Weg weiter zum Dreiherrenstein (673m) dem alten Grenzpunkt zwischen Kur-Köln, Nassau-Oranien und dem Wittgensteiner Land.

Von dort aus verlassen wir den Rothaarsteig und folgen dem Weg entlang des Zinser Bachtals. Aus allen Richtungen gluckerts und gluckst es hier und der kleine Bach strömt mit ordentlichem Gefälle Richtung dem Örtchen Zinse. Wir verlassen den Bachlauf noch einmal für einen Augenblick und durchqueren Zinse. Auf der linken Seite des Zinsetals erreichen wir nach einigen wenigen Kilometern wieder weitere Teichanlagen. Diesen folgen wir bis ans Forsthaus Röspe und unserem Parkplatz. Eine sehr schöne Wanderung die meistens auf schönen Waldwegen verläuft – leider sind ein paar Abschnitte auf einer geteerten Ministraße. Zum Abschluss gönnen wir uns noch eine kleine Stärkung auf dem Rhein-Weser Turm – sehr lecker – Empfehlenswert!

Gesamtstrecke: 17.74 km
Maximale Höhe: 704 m
Gesamtanstieg: 359 m
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2014.08 Hoch»wasser«tour in den Stubaier und Ötztaler Alpen

Voller Tatendrang starten wir – Martin, Horst-Dieter und ich am Freitag Mittag unsere Fahrt nach Sölden in Tirol. Ohne Schwierigkeiten erreichen wir bei schönem Wetter unsere Unterkunft bei Alexandra Fiegl. Zum Gemeinsamen Abendessen treffen wir auch unsere anderen Mitstreiter(innen) Jessica, Carsten und Hans. Da unsere erste Hütte auf 3200 Meter liegt hatten wir uns kurzerhand entschieden, wenigstens einmal auf 1400 Meter zu Übernachten um eventuellen Kopfschmerzen vorzubeugen ;-). Nach einer erholsamen Nacht, fahren wir am nächsten Morgen mit dem Auto zum Parkplatz Timmelsbrücke im Südtirol. Von dort aus startet unsere Tour hinauf durchs Timmelstal, entlag der Timmelsalm weiter am Schwarzsee vorbei zur Schwarzwandscharte (leider mit viel Regen). Von dort gings in zwei Seilschaften üben den Übeltalferner zum Becherhaus in 3200 Meter Höhe.

Gesamtstrecke: 11.34 km
Maximale Höhe: 3193 m
Gesamtanstieg: 1809 m
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Am Becherhaus erwartet uns ein herzlicher Empfang. Wie gut das Carsten unseren Hüttenwirt Ernst sehr gut kennt und so bekommen wir in der vollen Hütte ein kleines separates Lager nur für uns – Klasse und vielen Dank! Im Generatorraum ist es möllig warm und so sind unsere Sachen, die doch recht nass geworden waren, schnell trocken. Nach einem späteren Abendessen planen wir bei einem leckerem Bierchen noch unsere Tour für morgen. Danach gings ins Bett.

Verwundert wache ich nach einer »fast« durchgeschlafen Nacht – was auf dieser Höhe eher selten ist – auf und sehe einen grandiosen Sonnenaufgang. Ein sehr einfaches Frühstück stärkt uns für den Tag. Danach geht´s hinauf zum Signalgipfel auf 3399m. Über den »Roten Grat« geht es zum Geißwandferner und von dort zur Teplizer Hütte. Eine kurze Rast und schon wandern wir weiter Oberhalb des Vogelhüttensees. Die letzte Etappe ist der Aufstieg zurück zum Becherhaus über einen gesicherten Steig. Ein leckers Abendessen in einer nur noch halb vollen Hütte lassen den Abend entspannt ausklingen…

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2014.06 Korsika Süd-Nord

Samstag, 31. Mai 2014  Anreisetag

Wecker 02:20 ! Das ist selbst für mich zu früh *gääähn* Aufstehen-losfahren-Köln-Bonn-Abflug-08:30 Calvi! So gut so unspektakulär. Der Flughafen in Calvi ist knapp größer als der Bahnhof von Altenhundem. Prima ist, dass die Dame am Mietwagenschalter Englisch spricht und sehr freundlich ist sie auch. Das diesjährige Gefährt fällt größer aus als erwartet, es ist ein Citroen C5 mit Vollausstattung. Ok, da passt auf jeden Fall alles rein. Wir düsen entlang der Nordwestküste. Kurz hinter Losari queren wir die Insel und fahren dann an der Ostküste südlich Richtung Proto-Vecchio. Das Wetter ist herrlich und die Haut dürstet nach Sonnencreme und der Magen nach Nahrung. In der Nähe von Aleria findet sich ein Strand Restaurant. Die Füße im Sand, den Blick auf die Brandung und Holzofenpizza und Muscheln auf dem Tisch, Herz was willst Du mehr!
Am späten Nachmittag erreichten wir nach einigen kleinen Abstechern unser Ziel. Die Ferienwohnung ‚Chez Christine‘ in Pianelli ca. 4km von Porto-Vecchio entfernt. Nach dem Einrichten genießen wir auf unserer Veranda den ersten Abend auf Korsika.

Sonntag, 1. Juni 2014     Markt – Porto Vecchio, Aussichtsberg ‚Punta di a Vacca Morta‘ bei L´Ospedale

Von unserer Vermieterin hatten wir erfahren, dass heute Markt in Porto-Vecchio ist – also nix wie hin und ein paar leckere Sachen für unseren Kühlschrank holen. Der Markt ist klein aber gemütlich. Die Spezialitäten sind korsischer Käse und Wildschweinwurst sowie Lonzo, ein Scheinefiletschinken. Danach fahren wir Richtung L´Ospedale, kurz dahinter geht es zu einem kleinen Wanderparkplatz. Von dort aus starten wir unsere erste Tour auf den Aussichtsberg »Punta di a Vacca Morta«. Der Weg ist toll – ein schöner Pfad auf weichen Kiefernadeln gesäumt von wilden Alpenveilchen. Weiter Oben kommen die durch den Wind & Wetter  rund geschliffenen Kalkfelsen heraus, durch die man hindurchschlendert. Am Ziel auf 1305m angekommen ziert ein Mini-Kreuz aus Holz den höchsten Punkt. Von dort aus hat man eine fantastische Aussicht auf Porto-Vecchio bis hin zur höchsten südlichen Gebirge der Barvella. Der Abstieg erfolgt etwas direkter und so erreichen wir recht zügig wieder unseren Parkplatz.

GPS Tracks: GPS Track »Wanderung Punta di a Vaca Morta«

Montag, 2. Juni 2014 Bonifacio, Küstenwanderung

Heute fahren wir knapp 30 km nach Bonifacio. Mitten in der Stadt gibt’s einen großen Parkplatz direkt am Hafen. Von dort aus gehen wir entlag der Hafenpromenade Richtung Festung. Nach der steilen Treppe (warum ist schon so warm?) erreicht man einen Aussichtspunkt und wendet sich danach nach links über kleine Pfade immer entlang der Steilküste. (rechts kommt man in die Festung aber dazu später). Viele kleine Aussichtspunkt spicken den Weg von denen hat man einen herrlichen Blick auf die Festung und die Altstadt von Bonifacio. Wir passieren ein altes Steinhaus und die Ruine eines Militärgebäude. An einer Gabelung verschwindet der Weg durch ein Tal in die Macchia. Ab und an kann man grunzende Schweine hören, die wir anscheint gestört haben.

Am Ende es Pfades geht man noch ein kurzes Stück bergab und man erreicht den einsamen Stand von »Scumara«. Die tolle Bucht lädt zum Baden ein, also Rucksack auf, umziehen und hinein! Kein Mensch weit und breit – anscheint zu warm 😉 Nach einer gepflegten Pause folgenden wir wieder dem Weg zurück. Kurz nach der ersten Steigung geht’s es aber links wieder Richtung Küste. Nun geht der Weg fast auf Meereshöhe unterhalb der ausgespülten Klippen. Hier gibt’s grandiose Ausblicke, die man nicht verpassen sollte. Immer den alten Leuchtturm vor Augen schlängelt sich der Weg durch dichtes Buschwerk. Nach wenigen Kilometern erreichen wir wieder die alte Route Richtung Stadt. Zum Abschluss gönnen wir uns noch ein kühles Guinness in einem schönen Irish-Pub, über den wir an der Hafenpromenade gestolpert sind. Sláinte! Kastanienbier gibt es morgen wieder!

Gesamtstrecke: 12.32 km
Maximale Höhe: 110 m
Gesamtanstieg: 393 m
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