2015.09 Wanderurlaub Kitzbühler Alpen und Hohe Tauern

nach einem Jahr Pause geht es wieder in die Hohen Tauern zu unserem Lieblingshotel Kirchner in Mühlbach – Pinzgau. Nachdem wir am Vorabend die Wettersituation gecheckt hatten, entschieden wir uns doch erst gehen halb 6 zu fahren – für den Anreisetag war Regen gemeldet und das nicht zu knapp. Nach einer wirklich enspannten Fahrt erreichen wir die Grenze und es beginnt zu regnen – so kann’s gehen. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Hotel. Wir inspizieren das Ergebnis des letztjährigen Großumbaus, den sehr gelungen finden,  und verstauen unsere Sachen. Danach besprechen wir die Planung für den nächsten Tag bei einem leckeren Kuchen und frischen Kaffee.

…Am Abend erhält unsere Freude wieder im Pinzgau zu sein einen bitteren Tiefschlag. Ernst, der Hüttenwirt von der Baumgartenalm, ist vor einer Woche bei einer Wanderung im Bereich des Kessels im Habachtal tödlich verunglückt. Man geht davon aus, dass er auf einer glatt geschliffenen Steinplatte eventuell durch Raureif ausgerutscht und ca. 200m abgestürzt ist. Ernst Hofer den ich schon seit 30 Jahre kenne war immer ein herzlicher Sonnenmensch, den wir mindenstens ein mal in jedem Urlaub in seiner Oase besucht haben. Ein echter Verlust für seine Familie und die Region – speziell das Mühlbachtal und die Baumgartneralm…

Am nächsten Tag sind leider noch ein paar Wolken übriggeblieben und es nieselt noch ein wenig. Wir checken die Webcam´s in der Umgebung (Dank an foto-webcam.eu) und entscheiden uns kurzfristig für eine Wanderung im Virgental. Das Virgental liegt im Osttirol und wir müssen durch den Felber-Tauern Tunnel fahren. Die Hohen Tauern liegen auf dem Alpenhauptkamm. Dieser ist wie eine Wasserscheide und oft hat man auf der einen Seite „Schiet“ Wetter und auf der anderen Sonne. Unsere Anreise zum Parkplatz beträgt 45 Minuten. Unsere heutiges Ziel ist die Johannishütte (2121m) im Dorfertal bei Hinterbichl. Das Wetter ist trocken mit einigen Sonnenlöchern! Richtung Venediger hängen aber noch einige Wolken…

Ein schöner Pfad verläuft oberhalb des Baches her und immerwieder gibt es schöne Blicke in die Schlucht. Danach öffnet sich das Tal und die Bäume werden weniger. Ein Stück geht es auf dem Fahrweg weiter. Diesen verlässt man aber ab und an und folgt einem kleinen Pfad der sich den Hang herauf windet. Wir erreichen die Hütte in der er muckelig warm ist. Nach einer kleinen Stärkung gehen wir noch etwas weiter hoch bis zu einem Talkessel. Von hier aus kann man schon die Gletscher des Venedigers sehen (Mullwitz und Doferkees), leider hat er selbst noch eine Mütze auf. Wir machen uns auf den Rückweg. Bei herrlichen Sonnenschein erreichen wir den Parkplatz. Ein wirklich tolles Tal mit einer sehr schönen Hütte. Am späten Nachmittag sind wir wieder im Hotel. Nach einer erfrischenden Dusche gehts es zum Abendessen in den neu gestalteten Restaurantbereich – der wirklich gelungen ist.

Gesamtstrecke: 14.33 km
Maximale Höhe: 2178 m
Gesamtanstieg: 753 m
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2015.08 Hochtourenwoche in der Dauphiné (französische Westalpen)

geplante Touren:

  • Tete Nord du Replat – 3442m – East South Ridge – PD / Klettertour 3b*
  • Le Rateau 3809m F im Eis 3c* im Fels (lange Tour 5-6h nur Gipfel)
  • Barre des Ecrins – 4102m PD+ 3c* / Dome de Neige – 4008m PD
  • Alternative: La Meije 3983m (Pic Central 3970m 3c* oder Pic Oriental 3891m)

Nach einem Bericht in der DAV Panoramazeitschrift wurde von ca. zwei Jahren unser Interesse an der Dauphine geweckt. Eine sehr wilde abgelegene Gegend mit steilen hohen Bergen und häufigen Schönwetterphasen im Sommer dank der Nähe zum Mittelmeer.

Eine ordentliche Vorbereitung für solch ein Abenteuer ist ein Muss! Drum wird Kondition durch Biken und Laufen trainiert. Kletterroutine können wir am Elberskamp, Scharpenbeul und Kapplerstein erlangen. Detailierte Informationen bekommen wir auch durch einen Besuch bei unserem Kletterfreund Henk. Nach einmaligen Verschieben unserer Tour starten wir am Samstag den 15. August Richtung Süden. Über Basel, Bern, Grenobel erreichen wir gegen Abend  »Saint Christophe en Oisans«. Unsere Unterkunft »Plan du Lac« liegt direkt am Fluss Le Vénéon.

Am nächsten Morgen starten wir erst zu einen kleinen „Einkletterei“ in der Nähe von La Berarde. Etwas später am frühen Nachmittag fahren wir dann zum Wanderparkplatz oberhalb von »Saint Christophe en Oisans«. Von hier starten wir unseren Aufstieg zum Refuge de la Selle. Im Tal scheint die Sonne jedoch ein Blick hinauf Richtung Selle Hütte lässt erahnen, dass es etwas ungemütlich werden kann. Dicke Wolken ziehen auf…

Gesamtstrecke: 7.92 km
Maximale Höhe: 2676 m
Gesamtanstieg: 1089 m
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Eine halbe Stunde später bekommen wir eine ungewollte Dusche. Doch leider hält dieser Zustand weiter an und wir müssten einen Belastungstest unserer Wetterschutzausrüstung durchführen. Wir erreichen die Sellehütte etwas klamm – aber die Ausrüstung hält Stand. Wir sind heute die einzigen Gäste der Hütte und deshalb können wir die etwas feuchten Sachen im Aufenthaltsraum der Hütte bei ca. 18° trocken. Die Hütte ist rustikal aber die Pächter sind freundlich und hilfsbereit. Ein leckeres Abendessen lässt unsere Akkus wieder aufladen. Ein Blick nach Draußen – Sicht 1m! Aber der Hüttenwirt meint, dass es morgen Klasse wird… Wir legen uns früh hin den um 4:00h ist Frühstück.

0:55h ich checke die Wetterlage weil ich mal austreten muss und die Toilette 50m vom Haupthaus ist. Sternenklar! Goil… Wir frühstücken in aller Ruhe und starten im Dunkeln Richtung Gletscher. Dort steigen wir durch ein kleines Geröllfeld ab und können ohne Steigeisen die ersten Meter auf dem Eis zurücklegen. Der Gletscher ist Flach, Aper und lässt sich sehr gut begehen. Am Fuss des Tête Nord & Sud du Replat wird es ziemlich steil. Nach 250hm erreichen wir den Col du Replat. Hier steigen wir ab bzw. nutzen die Abseilpiste. Etwas Links gelegen beginnt der South-East Ridge Klettergrat. Eine 1,5 stündiger Kletterspaß – ausgesetzt aber nicht zu schwierig max. 3b*. Angekommen am Gipfel des Tête Nord du Replat auf 3442m hat man einen 360° Panoramablick auf die lokalen Berge der Ecrins. Zum Abstieg nutzen wir einen weitere Abseilpiste durch die wir wieder auf den Glacier de la Sella absteigen können. Am Nachmittag sind wir schlussendlich wieder auf der Hütte. Dummerweise ist einer meiner Wanderstöcke durchgebrochen – Schade nach 14 Jahren Einsatz hat er mich nun verlassen… buhääh!

Gesamtstrecke: 8.87 km
Maximale Höhe: 3450 m
Gesamtanstieg: 1049 m
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Außer uns sind nun noch acht Franzosen auf der Hütte eingetroffen. Das Abendessen ist okay. Um 20Uhr schlagen 10 völlig fertige Hochtourengeher in der Hütte ein. Fast regungslos sitzen oder liegen die Leute eine Stunde Eingangsbereich rum. Krass! Wir haben Glück und so werden die Neuankömmlinge in ein anderes Zimmer verfrachtet und wir können gut schlafen – den die Nacht ist kurz. Frühstück 3Uhr.

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2015.07 Reisebericht West-Canada – Übersicht und Teil 1

So nun haben wir es geschafft. Endlich ist der Canada Reisebericht fertig. Wegen der vielen Informationen haben wir immer ein paar Tage zusammengefasst um die Übersichtlichkeit zu erhalten.

Teil 1 (diese Seite), Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 sowie eine Übersicht der Unterkünfte

13.06.15 Samstag – Vancouver Anreise

So nun werden wir mal unseren Kontinent verlassen! Dazu fahren wir nach Frankfurt, parken, checken ein, falten uns in unsere Sitze und kaum 10h später sind wir da! Klingt easy war aber anstrengend und mein Auto zu verkaufen, um mir das nächste Mal die Business Class leisten zu können, erscheint mir sehr vernünftig! Der Lufthansa Service war ansonsten prima, das Essen war auch ok und das Bord Programm bot viel Auswahl!

 

Vancouver begrüßt uns mit viel Sonnenschein und einer ellenlange Schlange bei Immigration. Der Beamte fragt uns ordentlich aus, ist aber freundlich. Was die Zeichen bedeuten, die er auf unsere declaration card malt, werden wir wohl nie erfahren, aber wir sind zügig (ca. 15min) durch!

Weniger zügig geht’s dann beim Mietwagen; wir stehen ca. 1h am Schalter an, werden aufgemuntert durch „Germans? Bring money – you’re welcome!“ und dann eine weitere Stunde bei der Fahrzeugübername. Aber irgendwann rollen wir mit unserem Ford Escape vom Hof!

Das Navi zickt rum aber wir kommen trotzdem bei unserem B&B an, dem »Auld Dublin« Haus. Das ist wirklich schön und  Helen ist auch super nett (Irin eben!).

Um uns ein bisschen die Beine zu vertreten, laufen wir noch bis False Creek und gönnen uns einen ersten Blick auf die Skyline Vancouvers. Nach einem Bier im nächstgelegenen Pub fallen mir dann aber die Augen zu und es heißt ab in die Federn.

14.06.15 Sonntag – Vancouver

Gut gestärkt durch ein prima Frühstück geht’s ab in die City. Als erstes besuchen wir Granville Island. Das bunte  Sammelsurium an Läden und der Public Market gefallen uns sehr gut!! Ein paar Scones, Shakes und mit reichlich Sonne nehmen wir den Aquabus nach Yaletown. Der Aquabus ist eine putzige Nussschale von Boot, macht aber viel Spaß!

Die Stadt ist noch recht ruhig und entspannt. So schlendern wir durch die Hochhäuser und es stellt sich trotzdem kaum ein Großstadtgefühl ein mit dem vielen Grün in der Stadt. Sehr schön!! Irgendwann erreichen wir Gastown, quasi die Altstadt. Wir machen erst mal ein nettes Päuschen im Pub der Steamwork Brewery. Von Bier und Burger gestärkt, geht es weiter. Pünktlich um eins erreichen wir die Steamwatch, die uns fein einen vortutet!

Wir nehmen schließlich den Bus zum Stanley Park, der wunderschön aber auch sehr voll ist. Weil es uns so gut gefällt beenden wir unseren Tag wieder auf Granville Island!

Eine tolle Stadt! Wir sollten wiederkommen und mehr Zeit hier verbringen!

15.06.15 Montag – Vancouver Island

Heute geht es mit der Fähre weiter nach Tofino!

Wir wühlen uns also durch den Verkehr und fahren in der Horseshoe Bay auf unsere Fähre. Eine schöne sonnige Überfahrt mit viel Aussicht und viel Wind. Nach kurzweiligen zwei Stunden erreichen wir Nanaimo.

Unseren ersten Stopp machen wir beim »Old Country Market« in Coombs. Ok, sehr touristisch aber schon witzig mit den Ziegen auf dem Dach und der Lachs, den wir mitnehmen, ist sehr lecker. Sehr nettes Personal hier und es lag ja auch quasi am Weg. Danach besuchen wir den Little Qualicum Provincial Park. Ein schöner Rundweg führt uns an den Upper und Lower Fall vorbei durch dichten Wald. Schön hier! Wir nutzen die Picknick Area und verputzen unsere Einkäufe.

 

Nächster Halt ist Cathedral Grove. In Hörweite zum Highway und bei der leichten Erreichbarkeit ist man hier natürlich nicht allein. Aber die ca. 800 Jahre alte, 76m hohe, 9m Umfang messende Douglas Tanne ist der Knaller! Die war schon 300 Jahre alt als Kolumbus den Kontinent entdeckt hat!

Wettertechnisch ist die Insel zweigeteilt. Auf der Seite zum Festland hatten wir über 30°, aber nachdem wir den 400m hohen Pass herunterfahren sinkt die Temperatur bis auf 13°!! ab – bei schönstem Sonnenschein. Es liegt wohl an dem Wind vom Pazifik der nicht über die Berge kommt und deshalb ist auf der Pazifik Seite immer einige Grad kälter.

Schließlich erreichen wir Tofino und unser B&B das Adventure Tofino.
Den Tag lassen wir im Shelter ausklingen, nettes Restaurant mit sehr leckeren Burgern!

16.06.2915 Dienstag – Bear Watching

In aller Früh um Sieben geht es los! Jens Kalwa, Cheffe unseres B&B, fährt mit uns auf dem Schlauchboot raus Richtung Meara Island. Auch wenn ich mir in dem roten Schwimmwestenanzug hoch albern vorkomme, bin ich bin sehr gespannt!

Nach 20 reichlich windigen Minuten ist es soweit, der erste Schwarzbär kommt in Sicht!! Und nicht nur das, es ist Mama Bär mit drei Jungen, die sich in einem der Bäume tummeln! Unglaublich! Während also Mama Bär Steine umdreht, um Krabben zu fangen, zeigen uns die Kleinen ihre herausragenden Kletterkünste! Das Boot interessieren die Bären nicht. Jens erklärt, würde  man ein Fuß an Land setzen, wären sie sofort weg. Schwarzbären vermeiden jegliche Begegnung mit Menschen und sind eher nicht angriffslustig. Wir können noch weitere Bären beobachten,  wie sie wie nix dicke Brocken rumdrehen um an die Leckerbissen darunter zu gelangen. Bärenstark eben! Auf dem Rückweg hat Jens noch was ausgemacht und stoppt. Noch eine Bärin mit zwei ganz kleinen Cubs! Allerliebst!

Nach dieser unfassbar tollen Tour erwartet uns Alex mit einem ebenfalls tollen Frühstück!

 

Weil es doch wieder sehr sonnig geworden ist, machen wir uns auf nach Ucluelet und laufen den Wild Pacific Trail Lighthouse Loop. Der ist zwar nur 2,6km lang aber man kommt nicht vorwärts vor lauter tollen Aussichten. Zu guter Letzt besuchen wir noch Combers Beach. Von unserem windgeschützten Rastplatz mit selbstgebauten Treibholztisch aus, können wir einen Weißkopfseeadler beobachten. Die gibt’s hier wie bei uns daheim Raben.

Wir laufen noch eine ganze Weile den Strand entlang und ich stecke meine Füße zum ersten Mal in den Pazifik!

Was für ein Tag!!

Gesamtstrecke: 4.08 km
Maximale Höhe: 47 m
Gesamtanstieg: 168 m
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2015.05 Wanderung »Via Adrina – Ein Weg wie das Leben«

Nachdem wir erst ein zwei andere Touren im Kopf hatten, entschließen wir uns doch, vor unserer Haustür zu bleiben und laufen die Via Adrina bei Bad Berleburg. Start und Ziel ist Arfeld; wir parken gegenüber des Gasthof „Zum Bahnhof“ , queren die Ederbrücke, ab durchs Portal und los geht’s!

Rasch gewinnt der Weg an Höhe und wir erreichen die erste Aussichtskanzel inmitten von Feldern, wo grade das Heu eingefahren wird – hm ein Duft, der dazu animiert im nächsten Heuhaufen zu kuscheln! Der Blick geht weit über Tal und Hügel, ist aber heute etwas verhangen. Der weitere Weg verläuft abwechslungsreich an Weiden- und Wiesenflächen vorbei und auf Pfaden durch die Wälder.

Überhaupt ist dies das prägende Merkmal dieses Weges, Abwechslung! Wir umrunden das Hainbachtal und gelangen zum Mühlbachtal. Heute ist es sehr ruhig und ausser dem Vogelgezwitscher ist höchstens noch hier und da mal ein Bauer bei der Heuernte zu hören. Anderen Wanderen begegnen wir heute kaum.

Nach einem weiteren recht knackigen Anstieg beschließen wir das kleine Eichenwäldchen zum rasten zu nutzen und genießen unser wohlverdientes Frühstück. Das Wetter ist ein netter Sonne & Wolkenmix und von der Temperatur her eigentlich genau richtig für diese doch recht anstrengende Tour. Wir queren Schwarzenau und ein steiler Anstieg führt uns zum Oberen Hüttental und so geht es munter weiter!

Schließlich erreichen wir wieder Arfeld aber der Weg ist noch nicht mit uns fertig. So geht es am Arfelder Hammer vorbei wieder raus aus dem Ort und ab in den Wald. Wieder wechseln lichte Eichenwälder, mit knorzigen Bäumen und blühendem Grasteppich und Fichtenhochwälder sich ab. Dieser letze Wegabschnitt führt mit einem kurzen Abstecher noch an einigen Felsfomationen vorbei. Zu guter Letzt trifft unser Weg auf den ebenfalls empfehlenswerten Wittgensteiner Schieferpfad und dann geht es in Serpentinen steil abwärts (Au – Knie!!!). Die ruhig dahinfließende Eder begleitet uns dann zurück an unser Auto.

Fazit: Via Adrina – ein Weg wie das Leben 🙂 – es geht auf und ab, mal mit herrlichen Ausblicken, mal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, mal ist mal so gut versteckt, dass einen niemand sieht! Toll – auf jeden Fall empfehlenswert, für alle die mehr wollen als einen gemütlichen Spaziergang auf befestigten Wegen!

Gesamtstrecke: 21.38 km
Maximale Höhe: 575 m
Gesamtanstieg: 780 m
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2015.05 Traumpfad »Höhlen und Schluchensteig«

Feiertag + Sonne = Wandertag

Für diesen Feiertag haben wir uns für den Rhein Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig entschieden. Also Frühstück und Mittagessen in die Rucksäcke gepackt und auf nach Andernach-Kell. Startpunkt ist der Parkplatz Bergwege an der K57, der ob der noch frühen Stunden noch recht leer ist.

Über Feldwege zwischen blühende Rapsfelder und Obstbäumen führt der Weg an der Krayermühle vorbei ins Pönterbachtal. Leider ist der erste Teil des Wegs geprägt durch Split und Schotter, was mich stört, weil es so laut ist! Da hört man ja kaum das herrliche Vogelgezwitscher. Mich hat es gestört, anderen wie Jens ist es wohl egal.

Am Schweppenburgblick angekommen, ist es Zeit fürs Frühstück – schön ist es hier!
Vorbeikommende Mitwanderer scheinen etwas irritiert von uns auf der Bank mit dem ausgebreiteten Frühstück, was uns nicht weiter stört. (Was wollte man uns denn wohl mit Anmerkungen wie, dass es bei der Bank keine Mülltonnen gibt, damit man nicht verweilt, sagen…..)

Weiter durch wunderschönen Wald und blühende Wiesen erreichen wir die Trasshöhlen im Brohltal. Diese sind das Ergebnis eines Ausbruchs des Laacher See Vulkan, welcher das Land mit einer meterhohen Aschedecke überzogen hat. Diese vulkanischen Ablagerungen werden Trass oder Duckstein genannt. In der Römerzeit wurde hier der Trass abgebaut um z.B. zu Ziegeln geschnitten oder aber zu Gesteinsmehl verarbeitet zu werden. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts verlor der Abbau zunehmend an Bedeutung und jahrzehntelang dienten die Höhlen als Geräteschuppen oder Unterstände für Vieh.

Vor hier geht es weiter in die Wolfsschlucht (leider immer in Hörweite der viel befahrenen Bundesstraße), durch dichten Wald, entlang von Quellen und einem Wasserfall – schön ist es hier! Klar dass wir uns am Wasserfall eine Weile aufhalten.
Der Weg verläuft entlang dem Waldrand und wir erreichen die Römerquelle, die eher wenig imposant ist, mit ihrem CO2 haltigen schwefeligen Wasser.

Bevor wir mit dem Siebengebirgsblick wieder unseren Ausgangspunkt erreichen, machen wir inmitten der Wiesen nochmal kurz Rast. Inzwischen haben sich zahlreiche Wanderer eingefunden, die wie wir das schöne Wetter genießen; der Parkplatz ist nun übervoll.

Fazit: ein schöner Traumpfad, mit leichten Abzügen in der B-Note, der aber kein Vergleich ist z.B. zum Bergschluchtenpfad Ehrenburg, welcher unser Favorit bleibt!

Gesamtstrecke: 12.8 km
Maximale Höhe: 335 m
Gesamtanstieg: 410 m
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2015.02 Skitour zum Arlberg

Unsere diesjährige Firmen Skitour führt uns wieder zum Arlberg. Übernachtet wird im sehr freundlichen Gästehaus Stöcklhof im Ortsteil Pettneu. Mit dem Skibus ist man in kürzester Zeit in St.Anton an der Nassereiter Bahn. Leider begrüßte uns das Wetter am ersten Tag in seiner bescheidensten Art – Nebel, Sturm und Eisregen bei -13Grad…. brrrr … so wurden wir gezwungen schon gegen halb vier bei bekannten Mooserwirt vorbeizuschauen 😉 Nach einem weiteren halben Tag Schlechtwetter riss es am Nachmittag auf und endlich konnten wir die gut präparierten Pisten genießen. In den nächsten Tagen war Kaiserwetter angesagt – ein Traum!