2016.08 Unvollendete Hochtour im Wallis – Schweiz

Am 31.07 brachen Thomas und ich zu einer Hochtour ins Schweizer Wallis auf. Am Nachmittag erreichten wir den Parkplatz oberhalb von Zinal im Val d’Anniviers. Zur Akklimatisation übernachteten wird in der Cabane du Petit Mountet auf 2142m. Am nächsten Morgen brachen wir zur Grant Mountet Hütte auf. Leider war der alternative Weg über den Glacier du Zinal wegen einem Erdrutsch nicht begehbar. Wir stiegen deshalb wieder ein wenig ab und nahmen den Normalweg hinauf zur Hütte auf 2886m. Nach einer angenehmen Nacht wollten wir eine Eingeh-/Akklimatisierungstour unternehmen. Über den kleinen Kletterberg Le Mammouth 3219m eine AD 3- Tour zum Fuß des Blanc du Moming. Von dort aus steigen wir in leichter Kletterei 3 hinauf zum Domé auf 3650m und dann über eine Firnflanke zum Blanc du Moming 3665m. Im Abstieg über den gleichen Weg bis zum Fuß des Berges. Danach über die Endmoräne des Glacier du Mountet zur Hütte. Leider habe ich bei dieser Tour ein Problem mit der Leiste festgestellt. »Im nachhinein war es ein Leistenbruch«. Wir mussten schweren Herzens die folgenden Touren abbrechen und am nächsten morgen nach Zinal absteigen. sorry Thomas !!!

Die geplante Tour über den Nordgrat auf das Zinalrothorn sowie den Alphubel und das Rimpfischhorn werden wir im nächsten Jahr noch einmal angehen.

Gesamtstrecke: 12.75 km
Maximale Höhe: 3667 m
Gesamtanstieg: 1962 m
Download file: 20160802_wallis_mountet.gpx
Avatar-Foto

Über Jens

Computerfreak, Mountainbiker, Kletterer, Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer, Amateurfotograf, Reisender und vieles mehr ....

2016.07 »Scotland« Southwest 2 Northwest + Update +

4. Juni
Unser diesjähriger Haupturlaub hat uns mal wieder nach Schottland verschlagen. Diesmal wollten wir aber noch intensiver einzelne Bereiche kennenlernen, so dass wir uns für diese Tour drei Wochen gönnen. Wir starten mal wieder mit einem Direktflug von Amsterdam diesmal nach Glasgow. Der Vorteil ist dabei, dass wir ohne Mehrkosten von Inverness zurückfliegen können. Wir landen in Glasgow am frühen Morgen, so dass wir noch den ganzen Tag die Gegend rund um Glasgow entdecken können.

Wir fahren mit unserem Mietwagen nördlich von Glasgow zu einer kleinen Wanderung bei Carbeth. Der kleine walk heißt „The Whangie“ – eine bizarre Felsformation in den »Kilpatrick Hills«. Von hier aus hat man einen tollen Blick Richtung Loch Lomond. Nach dieser kleinen Runde ca. 4-5km geht’s noch weiter Richtung Norden. Hier soll es eine tolle Schlucht geben wo man eventuell einige schöne Bilder machen kann. Wir parken an einer Kreuzung in der Nähe von Craighat. Nach einem kurzen Blick von Oben auf die Schlucht hole ich schnell meine komplette Fotoausrüstung. Ein kleiner Pfad führt oberhalb der Schucht bis zu einem kleinen Einschnitt. Von hier aus kommt man über rutschige Steine und einige Fixseilen schnell hinunter. Einige Fotografen haben hier bereits Stellung bezogen. Ohne Probleme kann man sich arrangieren und einige tolle Bilder in dieser grandiosen Location schießen.

Am Nachmittag fahren wir wieder nach Glasgow in unser ersten B&B das Glasgow Guest House.  Nach einer freundlichen Begrüßung bekommen wir alle nötigen Informationen für einen Mini Aufenthalt in Glasgow. Danach geht’s mit der Bahn ins Zentrum. Schnell erkennen wir das Glasgow sehr viel mehr bietet als wir in wenigen Stunden erkunden können. Ein Wiederkommen ist unumgänglich.

5. Juni
Nach einer entspannten Nacht fahren wir am nächsten Morgen entlang des Loch Lomond über Tarbert zur Fähre nach Kennacraig. Nach entspannten 2:30h erreichen wir mit der Caledonian MacBrayne Fähre den Hafen von Port Askaig auf der Insel Islay. Wir fahren nach Bowmore und machen einen kurzen Stop bei Fiona unserem B&B für die nächsten Tage (Alandale). Danach geht es weiter nach Port Ellen. Nach einer kurzen Besichtigung fahren wir zum Parkplatz bei der Killeyan Farm. Von hier aus machen wir eine Rundwanderung zum Mull of Oa bzw. American Monument. Bei blauem Himmel und leichtem Seenebel wirkt das Licht etwas diffus. Die Wanderung und die Aussicht auf die Küstenlinie sind toll. Am Abend geht es zurück nach Bowmore wo wir im „The Lochside Hotel“ lecker Abendessen. Nach einem schönen Sonnenuntergang mit etwas garstigen Midges geht es zurück ins B&B.

6. Juni
Für den nächsten Tag hat Fiona uns freundlicherweise eine klassische Besichtigung der Laphroig Distillerie inkl. eines besonderen Tastings im Anschluss gebucht. Da wir noch ein wenig Zeit haben fahren wir auf die andere Seite der U-förmigen Insel nach Portnahaven. Ein netter kleiner verschlafener Ort. Über einen kleinen Abstecher zur noch recht jungen Kilchoman Distillerie geht es zur Laphroig Distillerie. Obwohl alle Distillerien gleich aufgebaut sind setzt sich hier Laphroig ganz klar von allen anderen wo wir bereits waren ab. Hier kann man wirklich alles anschauen, fotografieren und anbeißenJ. Nach dem ersten Teil startete unser Spezialtasting. Etwas verwundert waren wir darüber das wir nur zu Zweit waren – also das war wirklich ein zweistündiges spitzen Privattasting mit vielen tollen Informationen über Laphroig, Islay und die Welt. Einfach toll und sehr zu empfehlen! Nach einer kleinen Wanderung über den Whiskeytrail zurück nach Port Ellen fuhren wir am Abend wieder zurück nach Bowmore.

7. Juni
Leider war nun unser letzter Tag auf Islay angebrochen. Wir fahren nochmal nach Süden an Port Ellen, Laphroig, Lagavullin und Ardbeg vorbei. An einer Abzweigung geht’s nach Ardmore und zum Kildalton Cross – ein gut erhaltenes Keltenkreuz aus dem Jahr 800 AD. Wir wandern von hier aus noch zum Ardmore Point – leider sind hier sowie in der Claggin Bay, die ein paar Kilometer westlich liegt, keine Robben zu sehen. Bei der Ardbeg Distillerie befindet sich ein sehr schönes Cafe, was wir für eine kleine Stärkung in Anspruch nehmen. Danach geht es wieder in den Nordwesten der Insel. Bei Ardnave gibt es eine schöne Küstenwanderung durch die Dünen mit unzähligen Schafen und Vögeln. Der Rundweg ist wirklich nicht gut zu erkennen, da in eine Richtung nur die Trampelpfade der Schafe einige Anhaltspunkte geben (GPS mit Karte ist hilfreich). Wir machen noch einen kleinen Abstecher zu einem großen Sandstrand in der Machir Bay. Dort liegt auch ein altes vermoderndes Wrack, eingegraben in den Sand.

8. Juni
Wir verabschieden und von Fiona und Allan und bedanken uns für die freundliche Unterkunft – danach fahren wir zur Fähre nach Port Ellen. Dicker Seenebel liegt in der Luft. Bei der Überfahrt ist nichts zu sehen – die Fähre setzt alle paar Minuten Signal ab und tuckert mit langsamer Fahrt Richtung Mainland. Kurz vor dem Erreichen des Hafens lichtet sich der Nebel und die Sonne kommt heraus. Wir fahren nach Norden die Küste entlang. Bei Oban folgen wir dem River Awe. Wie jedes Mal besuchen wir bei der Bridge of Awe das Smokehouse Inverawe. Leider gibt’s dieses Mal wegen einer defekten Kältemaschine nur eine keines Stück Lachs für ein Baguette am Abend und keine Trimmings zum mitnehmen. Wir folgen der Straße entlang des Loch Awe und biegen kurz danach ins Glen Orchy. Über den Bergen der Grampion Mountains brauen sich dunkle Gewitterwolken zusammen die sich kurze Zeit später heftig entladen. Nach einigen wenigen Minuten ist der Spuk vorbei und die Sonne kämpft sich wieder durch die Wolken. Im Glen Coe machen wir einen kleinen Stopp – wie immer schnellt hier die Touristenquote extrem nach oben. Weiter geht es über Fort Williams nach Spean Bridge in unser B&B die „Guesthouse-Lodge“. Glen und Susan heißen uns herzlich willkommen. Am Abend machen wir Picknick am Wasserfalle des Loch Arkaig, natürlich mit Midges also Essen im Gehen, weil sitzen läutet die Essesnsglocke für die Biester.

9. Juni
Auf Empfehlung von Glen fuhren wir zurück ins Glen Coe. Eine Wanderung über die »Two Passes«. Wir starten ins Tal Lairig Eilde auf ca. 250m. Der Weg führt erst über einige kleine Grashügel und danach immer entlang des kleinen Baches. Nach einer kleinen Steigung erreichen wir den ersten Pass auf knapp über 500m. Danach geht es etwas steiler den Berg hinunter kurz vor dem Erreichen eines Weidezauns folgt man dem Weg noch ein kurzes Stück links hinunter bevor es auf der anderen Seite wieder steil hinauf geht. Hat man den zweiten Pass auf wieder 500m Höhe erreicht folgt man dem Tal Lairig Gartain im flachen Abstieg hinaus. An der Straße angekommen führt ein Pfad auf der rechten Seite wieder zurück zum Parkplatz.

Gesamtstrecke: 14.55 km
Maximale Höhe: 502 m
Gesamtanstieg: 672 m
Download file: 20160609_sco_two_passes.gpx

Am Abend gibt es ein leckeres Essen im oldpines.co.uk.

Bitte hier kilcken um den Reisebericht vom 10.Juni bis 25. Juni zu lesen!

Weiterlesen

Avatar-Foto

Über Jens

Computerfreak, Mountainbiker, Kletterer, Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer, Amateurfotograf, Reisender und vieles mehr ....

2016.06 – Ostsee Kurzurlaub in »Prerow am Darß«

Nach vielen Schwärmereien und Beispielphotos meiner Kollegin wollten wir schon immer mal an die Ostsee, zum Fischland-Darß-Zingst. Ende des Winters haben wir dann kurzentschlossen eine Unterkunft im Ostseebad Prerow auf dem Darß gebucht. Dafür sollte das Lange Wochenende um den Feiertag Christi-Himmelfahrt dienen. Die Wetteraussichten sind erstklassig und deshalb fahren wir sehr früh los. So hat man noch was vom Anreisetag.
Gesagt getan, wir kommen gut durch und suchen uns dann am frühen Donnerstag morgen in Prerow erstmal einen Bäcker für ein kleines Frühstück. Danach erkunden wir die Umgebung von Prerow und den Darßer Urwald. Die Ostsee begrüßt uns bei strahlenstem Wetter, mit fein weißem Sandstrand und karibikblauer See. Toll!
Nach einer leckeren Waffel mit einem Pott Kaffee bei Hein & Stin können wir am Nachmittag unsere Unterkunft beziehen. Eine sehr schön eingerichtete, große FeWo in der alten Apotheke.
Fürs Abendessen haben wir uns schon die Steinbar beim Vorbeigehen ausgesucht. Hier gibt es leckere Burger und Steaks (na, das Störtebecker Schwarzbier soll auch nicht unerwähnt bleiben)!

Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir mit den Bikes durch den Darßer Urwald zum Weststrand. Hier erhoffe ich mir ein paar Sonnenuntergangsbilder. Danach geht es im Lichtkegel unserer Bike-Lampe durch den finsteren Wald zurück zur Unterkunft.
Was spassig und etwas unheimlich zugleich ist. Die ersten drei Schatten vor denen Lioba zurückzuckt, sind nur Schatten aber der vierte ist dann doch ein Reh! Huch, um uns herum wildes Getrappel im Unterholz. Wer hat sich wohl mehr erschrocken?

Am nächsten Morgen starten wir zu einer Wanderung. (kurz Urwald, Weststrand, Darßer Ort, Nordstrand und Seebrücke) Wir starten bei unserer Unterkunft und gelangen über die Waldstraße in einen der vielen Wege durch den Darßer Urwald. Ein toller Mischwald mit vielen Feuchtflächen und kleinen Seen. Die Wegführung ist relativ einfach, so dass alle Hauptwege Richtung Weststrand führen. Leider nerven uns viele hunderte Stechmücken, die ich um diese Zeit hier eigentlich nicht vermutet hätte. Nur gut das die heute nicht so stechfreudig sind! Am Weststrand angekommen fühlt man sich wie in der Karibik – heller fast weisser feiner Sandstrand – blaues klares Meer – und grüne Ostseepalmen!
Nee, Scherz bei Seite – stattdessen reicht dichter Wald mit bizarr vom Wind zerzausten Buchen und Kiefern bis an den Sandstreifen an der Ostsee heran. Wir folgen dem Strand nach Norden und gelangen bei erreichen der Kernzone des Nationalparks über einen Bohlenweg in die Dünenlandschaft.
Ein nettes junges Mädel möchte uns zum Urlaub hier und dem Nationalpark befragen, da machen wir natürlich gerne mit und streichen ein paar Gummibärchen als Belohnung ein.
Auf die Frage wo wir in Deutschland schon weitere Nationalparks besucht haben, müssen wir doch sehr überlegen. Erst im Nachgang stellen wir fest, es waren mehr als gedacht! Derzeit gibt es 16 Nationalpark in Deutschland! Wer hätte das gedacht und wir waren somit schon im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, Eifel, Kellerwald-Edersee, Harz und Hunsrück-Hochwald. Weitere wie der Schwarzwald und die Sächsische Schweiz stehen auf der Wunschliste.

Am Darßer-Ort kann man schön die verschiedenen Vogelarten bewundern. Leider konnten wir keine Seeadler sehen – Schade. Aber der Weg durch den Nationalpark ist wegen der vielen Menschenmassen in den Sommermonaten stark reglementiert. So kann man sich hier nicht in die Büsche schlagen und mit dem 600 Tele Aufnahmen der Vögel machen. Verständlich, ganz klar, aber wir freuen uns schonmal auf die Dünen von Durness in Schottland, da ist man meist allein!
Umringt vom Ried begegnet uns noch eine recht große Gruppe Hirsche, hier in den Dünen, an der Ostsee…..
Wir erreichen danach den Nothafen und über eine kleine Holzbrücke den Nordstrand. Ab hier gibt es wieder den normalen Seebadstrand, der aber in jetzt noch nicht so überfüllt ist. So können wir bequem an der Wasserkante bis zur Seebrücke wandern. Nach einer schönen Aussicht von von der Seebrücke, gönnen wir uns noch ein leckeres Bier im Darßer-Brauhaus bevor es nach Hause geht.

Gesamtstrecke: 21.34 km
Maximale Höhe: 23 m
Gesamtanstieg: 151 m
Download file: 20160506_darsser-urwald.gpx

 

Weiterlesen

Avatar-Foto

Über Jens

Computerfreak, Mountainbiker, Kletterer, Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer, Amateurfotograf, Reisender und vieles mehr ....

2016.04 – Wanderung zum »Trödelstein«

Kurzerhand entscheiden wir uns an einem trockenen Sonntag Morgen zu einer kleinen Wanderung im Buchhellertal bei Wahlbach-Burbach. Der Startpunkt ist der Wanderparkplatz Buchhellertal. Diesmal nehmen wir nicht den ganz normalen Weg durch Tal Richtung Lippe sondern halten uns auf der rechten Hangseite entlang zum »613m hohen Trödelstein«. Nach einem kleinen Foto-Abstecher entlang des Baches, der sich wirklich sehr schön durchs Tal schlängelt kehren wir zurück zum Parkplatz. Vor dort aus starten wir nach Rechts zum Trödelsteinpfad. Nach einigen hundert Metern folgen wir nun links einem kleinen Bachlauf steil hinauf. Am Ende des Pfades stoßen wir auf einen breiten Forstweg, den folgen wir nach Links. Der Weg führt später auf die normale Teerstraße durchs Buchhellertal. Diese verlassen wir jedoch schnell wieder nach Rechts und weiter geht es auf einem kleinen Pfad den Berg hinauf. Entlang kleiner Abraumhalden folgen wir immer weiter einem schönen Pfad.

Festes Schuhwerk ist hier sinnvoll, da die Steine und Wurzeln hier oft mit rutschigen Moosen und Flechten überzogen sind. Nach einiger Zeit erreichen wir einen Querweg (einen Teil des Siegerländer-Höhenrings) direkt neben dem Gipfel des Trödelsteins. Einige Bänke in unmittelbarer Nähe laden zum Rasten ein. Frisch gestärkt geht´s weiter. Wir folgen dem Weg nach Rechts, in die Richtung aus der wir kamen jedoch weiter auf dem Höhenweg. An einer Kreuzung biegen wir Rechts ab. Von hier aus geht es wieder zurück nach Wahlbach immer entlang des Hanges. Beim erreichen des ersten Wohngebäude treffen wir wieder auf den Eingang des Buchhellertals. Wir folgen dem Bach in Schlangenlinien zurück bis zum Parkplatz.

Fazit: Eine sehr schöne Wanderung ganz in der Nähe. Auch eine Mountainbike Tour führt fast über den gleichen Weg.

Gesamtstrecke: 14.97 km
Maximale Höhe: 636 m
Gesamtanstieg: 476 m
Download file: 20160403_buchhellertal_troedelstein.gpx

2016.04 – Fotoworkshop mit »Michael Breitung« im Nordschwarzwald

FotoAm Freitag 21. April nach Feierabend führen wir (Zwei Arbeitskollegen und ich) nach Geroldsau in den Nordschwarzwald. Wir hatten uns vor einiger Zeit entschieden bei Michael Breitung einen Fotoworkshop zum Thema Langzeitbelichtung an Gewässern und Wasserfällen, Focus-Stacking, Komposition und Bildgestaltung zu machen. Am frühen Samstag morgen startete unser Workshop am Wanderparkplatz Grobbachtal (Wasserfallweg).

Schon nach wenigen Metern erreichten wir den Wildbach und wir konnten uns mit samt der Kamera in die Fluten stürzen. Scherz bei Seite – man muss sich schon recht konzentrieren um nicht mit Stativ und Kamera von der Strömung erfast zu werden. Dank der mitgebrachten Wathose von Michael, könnten wir einige Fotos auch mitten im Bach machen, was wiederum einen ganz anderen Blick ermöglichte.

Weiterlesen

Avatar-Foto

Über Jens

Computerfreak, Mountainbiker, Kletterer, Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer, Amateurfotograf, Reisender und vieles mehr ....

2015.11 Herbstwanderungen und Impressionen

Herbstzeit = Wanderzeit! Im Oktober waren wir im »Eselsburger Tal« bei Herbrechtingen in der Nähe von Aalen (Schwäbche Alb). Das Naturschutzgebiet ist Landschaftlich sehr reizvoll, auch wenn eine kleine Teerstraße dadurch führt. Felsformationen durchziehen die Hänge des Tals. Hier bieten sich einige Klettermöglichkeiten. Am Fluss Benz kann man wunderbar Vögel beobachten. Natürlich auch den Eisvogel – den ich mal wieder nicht fotografieren konnte da er viel zu schnell ist…

Einen GPS Track dazu habe ich nicht aufgezeichnet. Beim nächsten Mal!

Im Hochsauerland waren wir auf dem »Kahlen-Asten-Steig« unterwegs. Wir haben unsere Tour in Westfeld gestartet. Von dort aus folgen wir dem schwarzen Rothaarzeichen gegen den Uhrzeigersinn. Der schmale Pfad führt steil dem knapp unter 700 Meter hohen Homberg hinauf. Man passiert das Berghotel „Hoher Knochen“ und steig durch tolle Buchenwälder hinauf auf den gleichnahmigen Aussichtsberg (765m). Von hier hat man einen wunderschönen Blick zurück nach Westfeld. Weiter gehts zum Kahlen Asten 841m. Hier oben ist man bei diesem schönen Wetter nicht mehr allein – aber egal der Weitblick ist traumhaft. Zurück gehts entlang der Lenne wieder Ricktung Jagdthütten am Hohen Knochen jedoch halten wir uns rechts Richtung Tal und dem Fluss „Schwarzes Siepen“. Entlang des Flusses gelangen wir wieder nach Westfeld. Leider sind bei aufzeichnen des GPS Track die Batterien schon nach wenigen Minuten leer gegangen und meine Ersatzakkus lagen natürlich Zuhause. Wanderung knapp 17km.

Eine weitere kleine aber sehr schöne Wanderung haben wir im Siegerland unternommen. Von Oberdresselndorf geht es auf dem »Weier – Winterbachtal Wanderweg« hinauf auf die Berge des hohen Westerwalds. Fast der ganze Bereich liegt in einem Naturschutzgebiet. Der Parkplatz liegt etwas oberhalb von Oberdresselndorf. Von dort aus folgt man links erstmal der kleinen Teerstraße. An einer Brücke gibts einen tollen Blick auf den Winterbach. Nun steigt der Weg an und führt oben links um den Berg herum. An einer Gabelung folgt man dem kleinen Pfad runter ins Tal bis zum Bach. Hier befindet man sich am Dreiländereck (NRW, Hessen, RLP).  Nach einigen Bildern vom wunderschön natürlich verlaufenden Bach gehts wieder zurück zur Gabelung. Nun folgen wir wieder dem Wanderzeichen mit einem kurzen Abstecher zu einer Schafkolonie. An einem alten Steinbruch bietet sich eine schöne Gelegenheit zu einer Rast. Von hier kann man bis zur Kalteiche schauen – leider mit vielen Windmühlen. Der Weg führt an einem Bauernhof vorbei zurück zum Wanderparkplatz. Eine schöne kurzweilige Wanderung bei tollem Herbstwetter.

Gesamtstrecke: 7.09 km
Maximale Höhe: 586 m
Gesamtanstieg: 245 m
Download file: 20151108_oberdresselndorf_winterbachtal.gpx